Hey ihr,
mein Name ist Basti, ich bin 18 Jahre alt und hab mein Abi vor einem guten Monat bestanden.
Nach der ganzen feierei und sauferei in den letzten Wochen, ist mir so langsam bewusst geworden, das es Zeit wird sich nach einem Studium/Ausbildung umzugucken.
Aber leute, ich bin damit jetzt schon verzweifelt und überfordert.
Ich hatte mich ursprünglich bei der Polizei beworben, weil für mich Kommunikation, mit anderen Menschen zu tun haben und nicht 8Stunden hinterm Schreibtisch zu sitzen eine Grundvoraussetzung für einen zufriedenen Beruf sind, da bin ich mir jetzt schon absolut sicher und ich dachte all das wird als Polizist vereint.
Na ja, Polizei hat mich abgelehnt, da ich eine Rot/Grün-Schwäche habe und somit Polizeiuntauglich bin. Das ganze hab ich im Februar erfahren.
Ich würde die Entscheidung, was jetzt aus mir wird, am liebsten so lang wie möglich hinauszögern und mich vor der Entscheidung drücken,aber ich sehe das meine Kumpels sich bei zig Unis schon beworben haben und einen zufriedenen Eindruck vermitteln und ich mich deswegen anfange schlecht zu fühlen.
Meine Eltern sind seit 3Jahren geschieden, ich wohne bei meiner Mutter, welche extrem angagiert ist, wenn es darum geht mich zu entscheiden, was ich nach dem Abi machen will.
Das ist einer der Sachen, die ich sehr an meiner Mutter schätze,aber gleichzeitig setzt sie mich damit extrem unter Druck, da praktisch jeden Tag die Frage kommt, was ich denn jetzt machen will.
Mein Vater sieht das alles ein wenig entspanntet, merkt aber auch das ich langsam in die Gänge kommen muss und ich weiß wie viele Gedanken er sich darüber macht, was aus mir werden kann.
Sie sucht mir Unis raus, guckt im internet nach Studiengängen, während ich mehr oder weniger nur feier und einfach n scheiss für meine Zukunft tue.
Ich bin in dem Punkt extrem verwöhnt, da mir meine Mum solche Entscheidungen immer gerne abnimmt, aber ich dadurch mich einfach nur zurücklehne, mit der Einstellung" jaja,sie macht das schon für mich".
Staatliche Unis kommen für mich nicht in Frage, da ich ein Typ bin, der wenn er mit 300anderen Leuten in einem Vorlesungsraum sitzt, absolut nichts tun würde und mein studium verkacken würde.
Meine Mutter würde mich am liebsten auf eine Privatuni schicken, damit ich dort Event/Sportmanagement studiere.
Ein komplettes Studium kostet um die 25.000€ und ich weiß meine Eltern könnten das finanziell stemmen,ohne das es sie in den Ruin treibt, aber allein der Gedanke, das meine Eltern dieses Geld in mich investieren, lässt mich unwohl fühlen- ich hab einfach n extrem scheiss Gewissen, das meine Eltern soviel Geld für mich bezahlen, für etwas wo ich mir noch nichtmal sicher bin, ob mir sowas Gefallen wird.
Ich will unbedingt in 2,3 Monaten was machen, d.h. ich könnte nicht ein halbes Jahr einfach noch zu Hause wohnen bleiben-ich brauch die Beschäftigung.
Alternative Soziales Jahr:
Ich könnte mir vorstellen, das ich für ein halbes jahr ins Ausland gehe( ich muss dazu sagen, das ich nur 5Jahre meines Lebens in DE gewohnt habe und momentan in Belgien wohne), also Ausland meine ich dann Puerto Rico, Thailand oder Guatemala...halt exotische Länder und dort mit Tieren zu arbeiten.
Nach diesem halben Jahr wieder zu kommen und dann ein Studium oder Ausbildung zu beginnen.
Problem hierbei ist; Meine Mutter ist überhaupt nicht von dieser Idee überzeugt, da sie denkt ich bin nur zu faul mir einen Studium/Ausbildungsplatz zu suchen(was auch stimm) und will einfach nur vor der Verantwortung flüchten.
Außerdem würde ich selber lieber direkt in 2,3Monaten nach Deutschland ziehen und direkt durchstarten.
Ich glaube ich habe noch unglaublich viel vergessen, was relevant zu dem Thema ist und entschuldigt erstmal meine Rechtschreibung, aber ich bin einfach schon am verzweifeln und vll. hat ja wer von euch einen Rat, was das beste für mich wäre oder wie sie in der Situation handeln würden.
Leute ich bin kein super intelligenter Mensch, der spezielle Fähigkeiten im Bereich Informatik oder Naturwissenschaften hat. Ich habe keine speziellen talente,außer das ich praktisch mit jedem menschen klar komme, leute überzeugen kann und ich nur einmal breit grinsen muss und die Mädels dann schon alle säufzend dahinschmelzen(leicht übertrieben)
hehe
Ich bin fest von mir überzeugt, das aus mir was tolles werden kann, wenn ich den Beruf finden, wo ich jeden tag mit einem lächeln zur Arbeit fahre- aber diesen Beruf zu finden...ich glaube einfach jetzt schon nicht mehr,das ich ihn finden kann!
Ich bin für jede Antwort dankbar
!
Ok dann will ich mal schlafen gehen, in der Hoffnung, morgen Motivation zu finden und mich einfach ein paar stunden auf meinen Arsch zu setzen und nach einem geeigneten Beruf für mich zu suchen...warscheinlich aber gehe ich wieder feiern und überlasse die ganze Verantwortung meiner Mutter.
Viele Grüße und danke fürs Mitlesen
Basti
