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Existenz Gottes

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nun ich habe einen relativ ernsthaften sachlichen Post verfaßt und du kommst nur mit:

(1) Unsinn: Warum sollte Wunschdenken per definition kindisch sein? Wie definierst du Wunschdenken?

(2) Wörtern wie "Bingo" und "100 Punkte": Das ist jetzt schon eher kindisch.

Und auf den eigentlichen Punkt meines Postings, nämlich "daraus folgt nicht" wird wieder nur mit Weihnachtsmann eingegangen. Der Glaube an den Weihnachtsmann hat nunmal nicht dieselbe Basis wie der Glaube an Gott. Denn woher die Geschenke kommen kann zweifelsfrei festgestellt werden. Woher die Welt kommt ist zumindest komplizierter.

Aber schön daß du mir noch die Grafik eingebaut hast um meinen Punkt zu untermauern.


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von Rubnik
EDIT: huch, er verleugnet einfach die Verächtlichmachung, ok auch ne Möglichkeit :rolleyes:

Ich habe GEFRAGT, wo ich das mache. Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass ich es nicht mache.


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von HeilLoki

Original von Rubnik
EDIT: huch, er verleugnet (EDIT: ok, hier hätte Ich "bestreitet" schreiben müssen) einfach die Verächtlichmachung, ok auch ne Möglichkeit :rolleyes:

Ich habe GEFRAGT, wo ich das mache. Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass ich es nicht mache.

Wenn Du gefragt hättest: "Wo mache Ich das denn?" - ok
Deine Frage war: "Wo mach' ich das denn, wenn ich sage, dass der Glaube an den Weihnachtsmann die selbe Basis hat wie der Glaube an Gott." Damit bestreitest Du ganz klar den Vorwurf.


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von FjodorM
(1) Unsinn: Warum sollte Wunschdenken per definition kindisch sein? Wie definierst du Wunschdenken?

"Annahme, dass sich etwas in einer bestimmten Weise verhält, was aber nicht der Realität entspricht, sondern nur dem Wunsch, dass es so sein möge."

http://www.duden.de/rechtschreibung/Wunschdenken

Für mich ist so ein Denken kindisch. Solltest du das anders sehen, einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einig sind.

Original von FjodorM
(2) Wörtern wie "Bingo" und "100 Punkte": Das ist jetzt schon eher kindisch.

Ok.

Original von FjodorM
Und auf den eigentlichen Punkt meines Postings, nämlich "daraus folgt nicht" wird wieder nur mit Weihnachtsmann eingegangen. Der Glaube an den Weihnachtsmann hat nunmal nicht dieselbe Basis wie der Glaube an Gott. Denn woher die Geschenke kommen kann zweifelsfrei festgestellt werden. Woher die Welt kommt ist zumindest komplizierter.

Und ich habe dich wiederholt gebeten, mir zu erklären, warum du das so siehst. Wo ist der Unterschied zwischen dem Glauben an Gott und dem Glauben an den Weihnachtsmann? Haben die denn nicht die selbe Basis (Wunschdenken)?

Das sind zwei FRAGEN, keine Feststellungen. Hier scheint es eine ganze Latte von Leuten zu geben, die eine Fragestellung als Feststellung lesen.

Original von FjodorM
Aber schön daß du mir noch die Grafik eingebaut hast um meinen Punkt zu untermauern.

Du magst es also nicht, dass ich über die Ansichten von Kreationisten, Esoterikern, Verschwörungstheoretikern usw. lache. Fein. Geschmäcker sind verschieden. Ich mag es. Du nicht. Wir sind uns also einig, dass wir uns über den Geschmack von Eis nicht einig sind. Ich mag Cookie-Eis, du magst es nicht. Ok.

Und sorry, für mich ist es einfach lustig, wenn mir eine Frau erklärt, dass "Schallzahnbürsten das Bindegewebe im Mund zerstören, weil Schall generell nicht gut für die Haut ist." Das habe ich tatsächlich vor ner Woche so gehört. Diese Frau ist NICHT geistig behindert, noch ist sie unsympathisch. Sie glaubt halt an allerlei esoterischen Schwachsinn und hat daher eine ganze Reihe von saukomischen Ansichten. Soll ich denn weinen? Ist dir das lieber?

Oder kurz gesagt:

"It’s now very common to hear people say “I’m rather offended by that”. As if that gives them certain rights. It’s actually nothing more.. than a whine. “I find that offensive”. It has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. “I am offended by that”. Well, so fucking what." - Stephen Fry

Pic dazu


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von Rubnik

Original von HeilLoki

Original von Rubnik
EDIT: huch, er verleugnet (EDIT: ok, hier hätte Ich "bestreitet" schreiben müssen) einfach die Verächtlichmachung, ok auch ne Möglichkeit :rolleyes:

Ich habe GEFRAGT, wo ich das mache. Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass ich es nicht mache.

Wenn Du gefragt hättest: "Wo mache Ich das denn?" - ok
Deine Frage war: "Wo mach' ich das denn, wenn ich sage, dass der Glaube an den Weihnachtsmann die selbe Basis hat wie der Glaube an Gott." Damit bestreitest Du ganz klar den Vorwurf.

Ich sage dir jetzt ein zweites Mal, dass ich eine Frage gestellt habe. "Wo mach' ich dass denn, wenn ich Weihnachtsmann und Gott auf dieselbe Stufe stelle?" Wenn dieser Vergleich bereits dein Problem ist, dann könntest du auch das antworten, anstatt dich über meine Formulierung zu mockieren.


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von HeilLoki

Original von Rubnik

Original von HeilLoki

Original von Rubnik
EDIT: huch, er verleugnet (EDIT: ok, hier hätte Ich "bestreitet" schreiben müssen) einfach die Verächtlichmachung, ok auch ne Möglichkeit :rolleyes:

Ich habe GEFRAGT, wo ich das mache. Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass ich es nicht mache.

Wenn Du gefragt hättest: "Wo mache Ich das denn?" - ok
Deine Frage war: "Wo mach' ich das denn, wenn ich sage, dass der Glaube an den Weihnachtsmann die selbe Basis hat wie der Glaube an Gott." Damit bestreitest Du ganz klar den Vorwurf.

Ich sage dir jetzt ein zweites Mal, dass ich eine Frage gestellt habe. "Wo mach' ich dass denn, wenn ich Weihnachtsmann und Gott auf dieselbe Stufe stelle?" Wenn dieser Vergleich bereits dein Problem ist, dann könntest du auch das antworten, anstatt dich über meine Formulierung zu mockieren.

nein, aber danke für das Angebot :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

Original von FjodorM
Der Glaube an den Weihnachtsmann hat nunmal nicht dieselbe Basis wie der Glaube an Gott. Denn woher die Geschenke kommen kann zweifelsfrei festgestellt werden. Woher die Welt kommt ist zumindest komplizierter..

Ich hoffe es geht jetzt net schon wieder nur darum, ob Gott das Universum erschaffen haben könnte, oder nicht. Haben wir doch schon längst geklärt, dass das sehr wohl sein kann, aber irrevelant ist.

Wir reden hier von Aussagen z.b. über einen christlichen Gott, über Allah, über Zeus usw. Und hier sind deren Attribute oder Mythen überprüfbar und zur Zeit sieht es für alle 3 ähnlich schlecht aus, wie für den Weihnachtsmann.


Antwort
Zitat

Original von HeilLoki
Und ich habe dich wiederholt gebeten, mir zu erklären, warum du das so siehst. Wo ist der Unterschied zwischen dem Glauben an Gott und dem Glauben an den Weihnachtsmann? Haben die denn nicht die selbe Basis (Wunschdenken)?

nein. Übrigens halte ich den Glauben an Gott nicht für Wunschdenken. Es ist z.B. durchaus denkbar an Gott zu glauben, sich aber zu wünschen daß es ihn nicht gibt.

Original von FjodorM
Aber schön daß du mir noch die Grafik eingebaut hast um meinen Punkt zu untermauern.

Du magst es also nicht, dass ich über die Ansichten von Kreationisten, Esoterikern, Verschwörungstheoretikern usw. lache. Fein. Geschmäcker sind verschieden. Ich mag es. Du nicht. Wir sind uns also einig, dass wir uns über den Geschmack von Eis nicht einig sind. Ich mag Cookie-Eis, du magst es nicht. Ok.

Und sorry, für mich ist es einfach lustig, wenn mir eine Frau erklärt, dass "Schallzahnbürsten das Bindegewebe im Mund zerstören, weil Schall generell nicht gut für die Haut ist." Das habe ich tatsächlich vor ner Woche so gehört. Diese Frau ist NICHT geistig behindert, noch ist sie unsympathisch. Sie glaubt halt an allerlei esoterischen Schwachsinn und hat daher eine ganze Reihe von saukomischen Ansichten. Soll ich denn weinen? Ist dir das lieber?

Esoteriker, Kreationisten, Verschwörungstheoretiker oder Schallzahnbürsten waren hier aber nicht Thema. Daher habe ich das Bild als Beleg für meine These genommen, daß dir die Empathie fehlt um mit einer religiösen Person vernünftig über Glauben zu diskutieren. Denn "darüber lachen" ist dafür einfach keine Grundlage. Und deine ständigen unsinnigen Beispiele sind keine vernünftigen Argumente.


Antwort
Zitat

Original von Bliss86

Original von FjodorM
Der Glaube an den Weihnachtsmann hat nunmal nicht dieselbe Basis wie der Glaube an Gott. Denn woher die Geschenke kommen kann zweifelsfrei festgestellt werden. Woher die Welt kommt ist zumindest komplizierter..

Ich hoffe es geht jetzt net schon wieder nur darum, ob Gott das Universum erschaffen haben könnte, oder nicht. Haben wir doch schon längst geklärt, dass das sehr wohl sein kann, aber irrevelant ist.

Wir reden hier von Aussagen z.b. über einen christlichen Gott, über Allah, über Zeus usw. Und hier sind deren Attribute oder Mythen überprüfbar und zur Zeit sieht es für alle 3 ähnlich schlecht aus, wie für den Weihnachtsmann.

Man könnte genauso gut sagen daß es längst geklärt ist daß die Mythen so nicht 1:1 stimmen, das aber für die Gottvorstellung ebenso irrelevant ist.


Antwort
Zitat
Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

Von welcher Gottvorstellung redest du z.b. im Moment?


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von Bliss86

Original von FjodorM
Der Glaube an den Weihnachtsmann hat nunmal nicht dieselbe Basis wie der Glaube an Gott. Denn woher die Geschenke kommen kann zweifelsfrei festgestellt werden. Woher die Welt kommt ist zumindest komplizierter..

Ich hoffe es geht jetzt net schon wieder nur darum, ob Gott das Universum erschaffen haben könnte, oder nicht.nein, zum Glück nicht Haben wir doch schon längst geklärt, dass das sehr wohl sein kann, aber irrevelant ist.ja, irrelevant in Bezug auf die Frage, ob der Glaube an einen Gott sinnvoll ist

Wir reden hier von Aussagen z.b. über einen christlichen Gott, über Allah, über Zeus usw. Und hier sind deren Attribute oder Mythen überprüfbar und zur Zeit sieht es für alle 3 ähnlich schlecht aus, wie für den Weihnachtsmann.

Ich glaube es ist atm nicht ganz klar, worüber wir reden. Zuletzt ging es afaik um die Frage, inwiefern es Sinn macht an einen unbewiesenen Gott (oä) zu glauben.
Naja, dann kam Loki......


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von FjodorM
nein. Übrigens halte ich den Glauben an Gott nicht für Wunschdenken. Es ist z.B. durchaus denkbar an Gott zu glauben, sich aber zu wünschen daß es ihn nicht gibt.

Geht's schon wieder darum, dass dir meine Formulierungen nicht gefallen? :rolleyes: Von mir aus. Mit Wunschdenken meine ich jenes Denken, dass sich an Illusionen/Fantasien/Träumen/usw. orientiert. Das alles beweist noch immer keine Götter.

Such' dir eine Formulierung aus, die dir gefällt. Die Essenz des Gesagten bleibt immer gleich:

"Annahme, dass sich etwas in einer bestimmten Weise verhält, was aber nicht der Realität entspricht, sondern nur dem Wunsch/der Illusion/dem Traum/der Fantasie/dem Verlangen/der Befürchtung/der Hoffnung/der Furcht/der random Gefühlslage usw., dass es so sein möge"

http://www.duden.de/rechtschreibung/Wunschdenken

Original von FjodorM
Esoteriker, Kreationisten, Verschwörungstheoretiker oder Schallzahnbürsten waren hier aber nicht Thema. Daher habe ich das Bild als Beleg für meine These genommen, daß dir die Empathie fehlt um mit einer religiösen Person vernünftig über Glauben zu diskutieren. Denn "darüber lachen" ist dafür einfach keine Grundlage.

Es geht darum, dass keiner von denen einen objektiv nachvollziehbaren, rationalen Grund hat, um an diesen Schwachsinn zu glauben - egal ob Eso-Müll, Schallzahnbürsten-Irrsinn oder Götter.

Zur Empathie: Ich kann schon nachvollziehen, dass es emotionale Gründe geben könnte, aber keine Gefühlslage auf diesem Planeten bestätigt die Existenz von Göttern, sondern lediglich, dass du psychologisch so gepolt bist, dass du eine behagliche Phantasie brauchst. Mir geht's nicht, um die Emotionaslage von Gläubigen, sondern um die Wahrheit von ihren Behauptungen.

Wenn ein alter Grieche zu mir kommt und mir von Zeus erzählt, glaube ich dem genauso wie wenn ein Christ daher kommt und mir was von Yaweh (aka Gott) erzählt ODER wenn jemand (egal ob erwachsen oder Kind) daherkommt und mir vom Weihnachtsmann erzählt. Ich sehe hier wirklich keinen Unterschied. Keiner dieser 3 kann mir einen Beweis für die Richtigkeit seiner Behauptungen geben, ergo habe weder ich, noch hat er einen Grund an diese Behauptung zu glauben (weder Zeus, noch Yaweh und auch nicht der Weihnachtsmann).

Du hast doch selbst gesagt, dass ich keinen Grund habe ans Loch Ness Monster zu glauben. Wieso sollten Gläubige mehr Gründe haben an einen Gott zu glauben? Alles, was über den Gottglauben selbst gesagt werden könnte, könnte über den Loch Ness Monster-Glauben auch gesagt werden. Es könnte mir schöne Gefühle bereiten, es könnte mir Selbstsicherheit geben usw. Das macht die Behauptung aber nicht wahr.


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von FjodorM
Man könnte genauso gut sagen daß es längst geklärt ist daß die Mythen so nicht 1:1 stimmen, das aber für die Gottvorstellung ebenso irrelevant ist.

Von welchem Gott redest du denn?

Was unterscheidet diesen Gott von einem Gott, den du als Mythos bezeichnen würdest?


Antwort
Zitat
Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

Sehe ich ähnlich wie Loki. Auch wenn wir zu blöd sind unser Universum komplett zu begreifen, seh ich im Moment keinen Sinn daran zu glauben, dass da noch was anderes is, was wir net verstehen können.


Antwort
Zitat

Original von HeilLoki
Du hast doch selbst gesagt, dass ich einen Grund habe ans Loch Ness Monster zu glauben. Wieso sollten Gläubige mehr Gründe haben an einen Gott zu glauben? Alles, was über den Gottglauben selbst gesagt werden könnte, könnte über den Loch Ness Monster-Glauben auch gesagt werden. Es könnte mir schöne Gefühle bereiten, es könnte mir Selbstsicherheit geben usw. Das macht die Behauptung aber nicht wahr.

Den Rest kann ich nachvollziehen. Ich glaube zwar nicht daß der schlichte Wunsch nach Behaglichkeit den Gottesglauben erklärt, und du hast immer noch nicht verstanden warum der Gottesglauben mit dem an den Weihnachtsmann nicht auf einer Stufe steht (das bloße Fehlen von Beweisen reicht da bei weitem nicht aus) aber ich würde sagen wir lassen das mal so stehen.

Aber was du hier sagst stimmt so einfach nicht. Der Glaube an das Loch-Ness-Monster gibt höchstens einem örtlichen Hot-Dog-Verkäufer schöne Gefühle weil er Touristen bringt. Die Analogie stimmt hinten und vorne nicht und zeigt, wie mehrfach gesagt, daß du nicht verstehst was für einen Gläubigen Glauben bedeutet. Und daher bin ich der Meinung daß du nicht genug vom Thema verstehst um derart selbstsichere Aussagen tätigen zu können wie du zu tun pflegst.
Denk dran, beweisen kannst du auch nichts. Also sollten deine Argumente zumindest auf sicherem Grund stehen. Was deine Beispiele und Analogien nunmal nicht tun.

Von welchem Gott redest du denn?

Was unterscheidet diesen Gott von einem Gott, den du als Mythos bezeichnen würdest?

ich verstehe die Frage nicht. Mit Mythen meine ich die schriftlichen Überlieferungen, die offensichtlicherweise zu großen Teilen unwahr sind. Vielleicht wußten es diejenigen, die es aufgeschrieben haben nicht besser?


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von FjodorM
Den Rest kann ich nachvollziehen. Ich glaube zwar nicht daß der schlichte Wunsch nach Behaglichkeit den Gottesglauben erklärt,

Du hast recht. Es ist wesentlich komplexer. Ich habe bereits einige Videos und Links dazu gepostet, die eine wesentlich ausführlichere Erklärung dazu bieten. Möchtest du, dass ich diese hier nochmal poste oder suchst du sie dir in den vorigen 3-4 Seiten selbst raus? Ganz wie du willst! ;)

Original von FjodorM
und du hast immer noch nicht verstanden warum der Gottesglauben mit dem an den Weihnachtsmann nicht auf einer Stufe steht

Nein, habe ich nicht. Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch dazu sagen, dass du mir bis jetzt auch verschweigst, wo der Unterschied liegt.

Original von FjodorM
(das bloße Fehlen von Beweisen reicht da bei weitem nicht aus) aber ich würde sagen wir lassen das mal so stehen.

Korrekt. So wie beim Loch Ness Monster. Aus diesem Grund bin ich offen für zukünftige Daten, bin agnostisch und glaube weder an Gott noch ans Loch Ness Monster (Atheist und A-nessi-ist.) Ich halte Gott und das Loch Ness Monster nur für extrem unwahrscheinlich, weil bis jetzt alle Phänomene, die einem der beiden zugeschrieben wurden, mit natürlichen Erklärungen erklärt werden konnten. Was die Zukunft bringen mag, weiß ich nicht.

Original von FjodorM
Aber was du hier sagst stimmt so einfach nicht. Der Glaube an das Loch-Ness-Monster gibt höchstens einem örtlichen Hot-Dog-Verkäufer schöne Gefühle weil er Touristen bringt. Die Analogie stimmt hinten und vorne nicht und zeigt, wie mehrfach gesagt, daß du nicht verstehst was für einen Gläubigen Glauben bedeutet. Und daher bin ich der Meinung daß du nicht genug vom Thema verstehst um derart selbstsichere Aussagen tätigen zu können wie du zu tun pflegst.
Denk dran, beweisen kannst du auch nichts. Also sollten deine Argumente zumindest auf sicherem Grund stehen. Was deine Beispiele und Analogien nunmal nicht tun.

Ich behaupte auch nicht, dass es einen Gott gibt. Ich sage nur, dass es keinen Grund gibt, an einen Gott zu glauben. Darum glaube ich nicht. Der Unterschied zwischen der Gott-Behauptung und der Nessi-Behauptung ist doch bloß die Größe der Behauptung und da gilt dann: "Extraordinary claims require extraordinary evidence." (Carl Sagan)

Die Beweislast liegt bei demjenigen, der behauptet. Wo sind die Beweise für Nessi und wo sind sie Beweise für Gott? Aber du hast schon recht. Es ist unfair Gott und Nessi auf eine Stufe zu stellen. Die Existenz eines Tiers, dass als "Nessi" durchgeht, ist wesentlich leichter vorzustellen bzw. wahrscheinlicher als die Existenz eines Gottes.

Original von FjodorM

Original von HeilLoki
Von welchem Gott redest du denn?

Was unterscheidet diesen Gott von einem Gott, den du als Mythos bezeichnen würdest?

ich verstehe die Frage nicht. Mit Mythen meine ich die schriftlichen Überlieferungen, die offensichtlicherweise zu großen Teilen unwahr sind. Vielleicht wußten es diejenigen, die es aufgeschrieben haben nicht besser?

Also der Unterschied zwischen dem von dir angesprochenen Gott (den du noch nicht beschrieben hast, weswegen ich nicht weiß, was für einen Gott du meinst) und dem Gott/den Göttern der Griechen, Christen und Juden ist, dass hinter diesem Gott keine Überlieferungen stehen?

Ok. Welche Relevanz soll das haben? Ändert ja nix dran, dass weiterhin keine Nachweise für diesen Gott existieren.

Von welchem Gott sprichst du denn? Was für Eigenschaften hat dieser Gott? Es geht mir um eine Aussage, die überprüfbar ist.

Beispiel: Wenn dieser Gott für die Diversität des Lebens auf diesem Planeten zuständig wäre, könnte ich sagen: Ok, dieser Gott ist (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) nicht existent (oder impotent), weil wir bereits ein Verständnis davon haben (Evolution) und das kommt komplett ohne "Magie" aus.


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backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


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backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


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PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von backspin55

Original von Bliss86

Original von FjodorM
Der Glaube an den Weihnachtsmann hat nunmal nicht dieselbe Basis wie der Glaube an Gott. Denn woher die Geschenke kommen kann zweifelsfrei festgestellt werden. Woher die Welt kommt ist zumindest komplizierter..

Ich hoffe es geht jetzt net schon wieder nur darum, ob Gott das Universum erschaffen haben könnte, oder nicht. Haben wir doch schon längst geklärt, dass das sehr wohl sein kann, aber irrevelant ist.

Wir reden hier von Aussagen z.b. über einen christlichen Gott, über Allah, über Zeus usw. Und hier sind deren Attribute oder Mythen überprüfbar und zur Zeit sieht es für alle 3 ähnlich schlecht aus, wie für den Weihnachtsmann.

das trifft aber nur zu wenn der gläubige fundamentalistisch ist(sprich den glaubenstext 1:1 anwendet). sehr viele gläubige sehen alle texte als metaphern und interpretieren sich auch zum großen teil das raus was sie mit modernen ethischen vorstellungen vereinbaren können. da sind wir dann wieder bei dem individuellen glauben den die meisten gläubigen haben, der so im prinzip mit der eigentlichen religion nicht mehr viel zu tun hat.

und sobald es nur noch um eine interpretation der metaphern geht die mit allen ethischen grundsätzen im einklang sind und nicht mit den wissenschaften in konkurrenz sind sondern neben ihnen existieren als partner ist es überhaupt kein vergleich mit einem glauben an einen weihnachtsmann. ich würde diesen vergleich sogar als lächerlich ansehen.

ich kann immer wieder nur einen harald lesch anführen, der für mich das vorbild schlecht hin ist für einen wissenschaftler der seine ratio und seinen glauben perfekt in harmonie miteinander praktiziert und definitiv ein riesen gewinn ist für unsere welt, als mensch genau so wie er ist und nicht anders.

Is halt hart lächerlich wenn man alles auf die Art interpretiert. Natürlich kann man nix widerlegen wenn jeder Widerspruch nur als Metapher interpretiert wird.

Also echt, das ist Quatsch. Der christliche Gott hat n klares völlig unsinniges Konzept. Diese "Interpretationen" gibts nur weil man sich net von christlichen Glauben lösen will.


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HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von PowerGamer
Is halt hart lächerlich wenn man alles auf die Art interpretiert. Natürlich kann man nix widerlegen wenn jeder Widerspruch nur als Metapher interpretiert wird.

Also echt, das ist Quatsch. Der christliche Gott hat n klares völlig unsinniges Konzept. Diese "Interpretationen" gibts nur weil man sich net von christlichen Glauben lösen will.

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