
4bet Pre bringt imo mehr EV als der Call.
As played:
ist Flop und Turn ein Call. Am River ists wie Herbsch schon schreibt close.
Allerdings darfst du nicht seine sämtlichen Hände von der Pre Range in die Berechnung hineinnehmen:
Du musst hier überlegen, welche Hände Villain selbst betten wird und welche er wsl oder eventuell checkt, die ganze Range zerlegen und Combos discounten.
Ich geh hier so vor:
Welche Hände hat Villain in der Checking Range, die uns am River beat hat?
Villain wird wsl sämtliche Flushes pushen, dh die sind nicht mehr in der Checking Range am River (sagen wir 0-1 Combos, sind drinnen, da wir das nicht komplett ausschließen können). Er wird JTs zu 80% am River pushen oder vorher anders spielen, dh es kommt 1 Combo in die Checking Range. Er wird QQ zu 70% pushen weil er das A nicht blockt und ich mit AJ und 2 Pairs callen kann. Somit geben wir Villain 1 Combo in die Checking Range. Er wird AA zu 30% pushen. 2 Combos in der Checking Range. KK sollte er nicht so spielen, deswegen 0-1 Combos in die Checking Range. 44/66 hat er nur zu einem sehr geringen Teil in der Range (1 Combo)
Alles andere haben wir beat. Das heißt wir verlieren gg ~6 Combos.
Jetzt müssen wir noch überlegen, was uns schlechteres am River callen kann?
Es können schlechtere 2 Pairs callen und vl noch AJ mit J of hearts oder eigenwillig gespieltes KQ. Das ganze dann auch so zerlegen und abschätzen zu welchen Prozentteil er welche Hand in der Range hat bzw. am River callen wird.
Zb: AQ (6 Combos), die oft so spielen werden - 4 Combos. A4s/A6s - 0-1Combo, AJ mit Jh/KQ - 1-2 Combos, random Bluffcatch - 1 Combo.
Ergibt ~7 Combos.
Jetzt vergleichen wir: Wenn wir mehr Combos aus der Check-Calling-Range von Villain am River schlagen, sollten wir betten.
Hier wärs imo eine Bet (allerdings eine sehr sehr knappe), wenn du allerdings andere Tendenzen von Villain hast, kann sich das ganze schon wieder gewaltig ändern … also immer sehr gegnerspezifisch spielen.