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NL 5 22 vs AA

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OeTen
Beigetreten: 16.02.2007

Hi !

Known Players:
UTG2: $6,06 - 121 bb
UTG3: $2,80 - 56 bb
MP1: $7,08 - 142 bb
MP2: $5,09 - 102 bb
MP3: $4,69 - 94 bb
CO: $4,27 - 85 bb
BU: $6,34 - 127 bb
SB: $5,02 - 100 bb
BB: $8,96 - 179 bb

0,02/0,05 No Limit Hold'em (9 Handed)
Hand recorder for this hand:PokerStrategy.com SideKick 1.1.417.4

Preflop: Hero is SB with 2♥, 2♠
Hero posts small blind ($0,02), BB posts big blind ($0,05), UTG2 raises for $0,15, UTG3 calls, 2 folds, MP3 calls, 2 folds, Hero calls, BB folds

Flop: ($0,65 - 13 bb) A♠, 5♦, 2♦(4 Players)
Hero checks, UTG2 bets $0,30, 2 folds, Hero calls

Turn: ($1,25 - 25 bb) T♥(2 Players)
Hero checks, UTG2 bets $0,95, Hero raises for $2, UTG2 3-bets $4,66, Hero calls, UTG2 gets uncalled back ($1,04)

River: ($10,39 - 207.80 bb) K♦(2 Players)

Also ich bekomme Preflop natürlich super Odds um hier zu callen und treffe am Flop mein Set. Da es in der Regel profitabler ist, mit einer made hand zum PreFlop Aggressor zu checken, hab ich dies auch getan. Da es in einer Zoom Session war und ich keinerlei Infos über den Gegner habe, hab ich ihm eine tighte Range gegeben(JJ+,AK, da er UTG ist). Am Flop hat Villain ne C-Bet rausgehauen und ich wollte ihn im Pot halten, indem ich meine Hand wie einen Draw ausschauen lassen habe, damit ich aus seinen schlechteren Händen noch was rausbekomme. Als am Turn dann die Th kam und er ca. 3/4 Potsize bettet, wusste ich das er definitiv AX in der Hand hält, 55 und TT habe ich erstmal ausgeschlossen und gegen Jedes A wäre ich hier vorne, also hab ich geshoved. War der Move in Ordnung oder hätte ich am Flop bereits Reraisen sollen ? Das er nun AA hält, ist natürlich krass, aber passiert :P


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6 Antworten
chocobo2008
Beigetreten: 13.11.2010

Würde versuchen bereits am Flop zu c/r.
Da 5 und 2 in Karo daliegen, kann er selber Adxd haben und meinen hier wegstacken zu müssen. Wenn er Ax ohne Karo hat, könnte ein Karo am Turn die aktion killen.
Würde einfach straight forward spielen. Der Pot ist am Flop noch recht klein, wir haben viel geld dahinter, was wir in die Mitte bringen wollen.

Ein anderer Grund für den c/r am Flop: Sein Flopsizing sieht für mich persönlich weak aus und ich will ihn nicht so billig drawen lassen.


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Falko
Beigetreten: 24.06.2005

Dein Spiel am Flop gefällt mir nicht. Du bist oop, hast 3 Gegner und das board ist drawlastig. Wenn du checkst, gibst du den draws eine freecard. Als weiteres musst du dir überlegen, ob der PFA mit seiner gesamten Range hier cbettet.

Aus diesen Gründen würde ich am Flop gleich donken und auch broke gehen.


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Mir fallen in deinem Post ein paar Punkte auf:

1. Du kannst dem Gegner nicht nur Ax in die Range geben, sondern musst ihm auch den Rest in die Range geben

=> d.h. 55, TT und AA sind durchaus neben AK und AQ Teil der Range

2. Du musst am Flop antizipieren, wie der Gegner am Turn wahrscheinlich spielen wird.

=> mit C/C auf dem Flop bewirkst du zwei Dinge:

i) du verkaufst ihm eine Handrange, die wie Draw, Ax und weiss ich nicht was ausschaut

ii) er interpretiert deinen Spielzug als eine bestimmte Handrange und agiert nach besten Gewissen dagegen

Wie er genau reagiert wissen wir nicht, aber können es aufgrund von Erfahrung vermuten. Meiner Erfahrung nach sind viele Spieler zu tight und machen folgenden Fehler:

A. Sie valuebetten nicht dünn genug (d.h. ein Check am Turn von AQ wäre keine Überraschung)

B. Sie bluffen nicht oft genug (d.h. ein Check von KdQd wäre kein Wunder)

C. Sie callen zu oft runter, weil sie dich immer bluffen sehen (d.h. ein Calldown von AQ nach einem C/R auf dem Flop deinerseits wäre kein Wunder)

Wie gespielt ist die Line natürlich schon in Ordnung (AK alleine sind ja schon 12 Kombinationen gegen maximal 9 Kombinationen Set), aber meiner Erfahrung nach gewinnst du mit C/R Flop (und aktiver Übernahme der Bettinginitiative) mehr.


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Ich habe Schwierigkeiten mit dem Begriff "dünn valuebetten".
Beispiel: Der Pot beträgt 50bb. Was wäre hier am Flop ca. eine dünne Valuebet?


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SpeedyBK
Beigetreten: 05.02.2006

Eine dünne Valuebet hat weniger mit der Pot- oder Betsize zu tun, als viel mehr damit welche Hände diese Bet callen. Bei einer dünnen Valuebet sind das einfach recht wenige.
Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn du bettest aber von einer Range gecallt wirst, gegen die du nur ganz leicht vorn bist.


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Genau. Hier mal ein kleines Beispiel:

Flop ist J52 mit Flushdraw, Turn 7h und am River kommt ne 9 und bringt den Flush. Du hälst QQ und Gegner hat Flop und Turn gecallt.

Es geht hierbei darum, dass du am River nicht unbedingt fest damit rechnen kannst, dass JTo eine dritte Bet deinerseits callt. Wenn er JTo callt, dann ist das geil, wenn er nicht callt, dann nicht so geil, aber kein Weltuntergang (du gewinnst ja trotzdem den Pot).

=> dünn wird die Bet daher, weil du nicht genau antizipieren kannst, ob du gegen seine Rivercallingrange wirklich >50% Equity hast. 50% ist die Grenze an der du eine reine Valuebet überhaupt rechtfertigen kannst.

Wenn der Gegner jetzt z.b. JTo/QJo/KJo am River foldet, dann wird es wahrscheinlich, dass du gegen seine Range aus AJo und Flush irgendwie doch hinten liegst. Wenn er sie callt, dann liegst du vorne.


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