Known players:
[tg]Position_Stack:hands/vp$ip/RaisePreflop/AF/WTS/ORL/BBvsSteal/W$SD;Hero$2:///////;BU$2,43:34/50/38/7,0/44/100/0/50;[/tg]
0,01/0,02 No-Limit Hold'em (8 handed)
Hand recorder used for this poker hand: Elephant.Base 0.99 by www.pokerstrategy.com.
Preflop: Hero is CO with A♥, 7♥
4 folds, Hero raises to $0,08, BU calls $0,08, 2 folds.
Flop: ($0,19) Q♥, 9♦, 3♥ (2 players)
Hero bets $0,12, BU raises to $0,36, Hero calls $0,24.
Turn: ($0,91) T♥ (2 players)
Hero checks, BU bets $1,08, Hero calls $1,08.
River: ($3,07) Q♣ (2 players)
Hero bets $0,48 (All-In), BU folds, Hero gets uncalled bet back (All-In).
Final Pot: $3,07
Nach villains reraise am flop habe ich noch 9 "clean" outs für den Flushdraw und 3 "dirty" outs über Asse (Er kann ja gut AQ halten).
In Verbindung mit villains recht aggressivem Image habe ich mir da locker genug implied potodds gegeben, um einen call zu rechtfertigen.
Am Turn treffe ich meinen Nutflush und checke nur, um villain nicht aus der Hand zu vertreiben und ihm die Möglichkeit zu geben, seiner Aggression weiter freien Lauf zu lassen. Außerdem sieht mMn die von mir gespielte Line dadurch so aus, als hätte ich am Flop eine mittelstarke gemachte Hand und am Turn selbst Angst vor dem Flush, was Villain erst recht zu einem (Semi-)bluff verleiten könnte. Hat ja auch bis dahin recht gut funktioniert. Aber war es vernünftig, das ganze so zu spielen?
Am River war ich mir nun absolut unschlüssig, ob ich selbst betten oder (wenn möglich) check/call spielen sollte. Mit einer eigenen bet laufe ich Gefahr, Villain zu vertreiben, auch wenn ich kaum noch etwas betten konnte. Mit einem check riskiere ich wiederum ein checkbehind. Ich habe mich dann fürs betten entschieden, da ich Villain hier durchaus noch ein paar Hände geben würde, welche eine verhältnismäßig kleine bet callen aber auch gerne den gratis checkbehind wählen.