Hallo
Eine shwachstelle von mir im spiel auf dem river sind "dünne valuebets", nach dem motto, lieber den spatz in der hand als die taube auf dem dach. Gefühlt würde ich sagen, das viele spieler hier eine menge value verpassen, weil wir die sorge haben, das der check villains eine trap sein könnte. Solche szenarien habe ich in der vergangenheit eigentlich nie nachanalysiert. Bin gespannt was ich liegengelassen habe.
PartyPoker: 6max
UTG openlimp 1bb (78bb behind), fold,fold, HERU BU A♠:K♥: raise 3,6bb (143bb behind), SB call (75bb behind), BB fold, UTG call
Pot: 11,8bb
Flop: K♦:J♠:6♣:
UTG bet 5,6bb, HERO BU call, SB call
Pot: 28,6bb
Turn: 2♣:
UTG check, HERO BU bet 18,2bb, SB call, UTG fold
Pot: 65bb
River: 5♥:
SB check, HERO UTG check
In diesem szenarion gehen mir drei gedanken durch den kopf.
1. Welche schlechtere hand soll dich callen außer ein Kx und wie oft hält er hier ein Kx?
2. Wie häufig ist SBs line eine trap?
3. Wie hoch sollte eine valuebet ausfallen, wenn man sich für eine entscheidet?
Ingame habe ich noch gedacht sehr groß zu betten, um das ganze bluffy aussehen zu lassen (geplatzte draws). Aber dann kamen wieder die zweifel, die in den ersten beiden fragen zu finden sind. Mir ist in solchen situationen nicht klar, in was für einem verhältnis eine riverbet und der möglich zugewinn, zu einem verluss steht, falls villain hier doch mal trapt. Auf der anderen seite würde ich sagen, das freizeitspieler hier eher seltener einen trap-check haben.
Fragen:
1. Ist das eine valuebet und wenn ja, wie hoch?
2. Wie sehen im allgemeinen eure überlegungen hier aus, um eine gute entscheidung zu treffen?
Gefühlt würde ich sagen, man überlegt eine weile und setzt villain allinn.