NL5 kannst ruhig komplett spielen (nicht zwei Tische zunehmen), wenn du NL2 schlägst, der Skillunterschied ist minimal und du zahlst etwas weniger an Rake.
Wenn du dich bei 125 BR wohl fühlst dann steig einfach auf. Dein Hauptziel sollte sein, die Micros schnellstmöglich hinter dir zu lassen, weil der Rake ekelhaft hoch ist.
FDB kannst eher ausser Acht lassen, bei NL2. Rakeback ist auch eher eine kleine Unterstützung. Auf den Limits machst du die meiste Kohle durch winnings bei Fischen.
Spiele einfach NL5, arbeite an deinem Spiel und steige bei 250-300 Dollar auf NL10 auf.
Was noch ggf. empfehlenswert ist, ist einfach NL10 auszulassen und dir ne anständige Roll auf NL5 aufzubauen, zu lernen und dann auf NL25 aufzusteigen.
Gründe: NL10 ist im warsten Sinne des Wortes ein beschissenes Schwellenlimit. Dort laufen viele Nits rum und der Rake frist deine Winnings, so brauchst du ziemlich lange um aufzusteigen, dass kannst du varianzfreier und damit stressfreier auf NL5 machen. Auf NL25 ist das Niveau ähnlich wie auf NL10, aber der Rake weitaus geringer.
Wenn du damit klar kommst, dann spiele NL5. Und wenn du dir dort sicher bist, dann spiele mehr Tische. Du musst dann nur damit klar kommen, dass beim Aufstieg das BI 5x so hoch ist.
Aber du solltest dann auf NL25 anfangen dein BRM etwas konservtativer gestalten, vor allem, wenn du NL10 auslässt. Ich würde so mit 35-40 BIs aufsteigen und mich vorher mit Theorievids auf dem Limit auseinandersetzten.
Edit: nimm den Rat aber nur an, wenn du NL5 solide schlägst. 17k Hände auf NL2 sind keine große Samplesize, aber deine Winnings sind schon ne Richtlinie. Geduld musst du natürlich mitbringen. Wenn du das Gefühl hast, NL5 nur marginal, oder schwer zu schlagen, dann wähle den konservativen Weg über das Limit NL10 und lerne weiterhin zu gewinnen, dass ist wichtiger als über Aufstiege nachzudenken, denn die kommen ganz von allein, wenn man an sich arbeitet.