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BB-Defending-Range gegen loosen BU-Steal

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2bad4nick
Beigetreten: 22.02.2008
Oldschool Grinder

Mich interessiert, wie eure passive Defending-Range gegen einen LAG am BU aussieht.
Meine ist 77-99, alle Broadways, die ich nicht 3bette und alle suited Aces.
Ich habe aber das Gefühl auf Lowboards schnell eingreifbar zu sein, da ich sehr Broadwaylastig bin. Erweitert ihr dann eure Range um kleine Suited Connector?


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3 Antworten
Coach
FaLLout86
Beigetreten: 22.02.2005
Oldschool Grinder

Hi 2bad4nick,

also generell würde ich sagen, dass ich diese Range wohl gegen jeden fast jeden Gegner defenden würde.
Hier kommt es natürlich auf OR sizes an denn es macht einen riesen Unterschied, ob unser Gegner 2, 2,5, 3 oder noch größer stealt.

Wenn der Gegner wie du sagst ein LAG ist willst du auch gegen 3bb wohl eine größere Defending Range haben, da du ihm ja keinen Autoprofit ermöglichen willst.
Wie du korrekt erkannt hast solltest du wohl auch schwächere SCs/Gapper defenden um auch auf LowCard Boards gut weiterspielen zu können.

Diese Hände haben zudem eine sehr gute playability und es gibt keine Grund sie nicht zu defenden.
Ich würde jedoch empfehlen hier erstmal etwas mit Equilab rumzuspielen um einen besseren Eindruck zu bekommen.

Wenn du die OR Size und eine ungefähre Steal Prozentzahl nennst kann man auch genauer sagen was gut und schlecht dagegen ist.

Gruß FaLLi


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SonMokuh
Beigetreten: 21.04.2010
Oldschool Grinder

Kommt halt auf die size an. Gegen 2,5bb open defende ich ca. 45%, 15-20% mit polarisierten 3bets. Gegen 2bb open entsprechend mehr, dann irgendwas bis 60%.
Bis 78s etwa hab ich die suited connectors in der callingrange, danach 3bette ich sie.
Ich würde mir um lowboards nicht allzu viele Gedanken machen. 8high oder niedriger kommt selten vor und da ist es einfach normal, dass die BU range besser hittet.


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Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Mehr als 30% wirst du nur sehr selten defenden müssen. Man darf ja nicht vergessen, dass die Blinds von zwei Spielern verteidigt werden, nämlich von SB und BB gemeinsam.

Von der Rangeaufteilung her würd ich mehr 3-betten und weniger callen, wobei ich loose for Value 3-betten würde und die Bluffrange etwas stärker als ip halten würde. Den Rest, das mittelprächtige Zeugs würd ich dann callen. Wieviel von was man spielt, hängt wie bereits gesagt wurde von der Openingrange und der Size ab. Außerdem sollte man die Defendingrange auch vom zweiten Blindspieler abhängig machen. Je mehr dieser defendet, desto tighter kann man werden.


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