Original von Benzodiazepin
entsprechende ranges sind viel zu dynamisch für eine pauschalantwort. parameter, die eine rolle spielen sind u.a.
- villains opening range
- stacksizes (implied odds)
- villains verhalten vs 3bets (callt/foldet viel? 4betting-range?...)
- villains postflopaggression (cbetting, multibarrelling, floatbarkeit, ...)
- spieler hinter uns (squeezewahrscheinlichkeit, fische,...)
- ...
Das sind alles Punkte die man immer berücksichtigen muss.
PPs kann man gut callen, da brauchts schon Gründe (sehr aktive Blinds) um die zu folden. Kann man auch 3-betten, mag ich aber nicht so.
Sitzten in den Blinds loose Calling Stations, kann man auch viele SCs/Aces callen, also drawing hands die sich in Position in MW-Pots durchaus gut spielen lassen.
Die einfach Steal-Range mit schwachen Händen sollte man mucken (sowas wie K8o, offsuited Connectors etc.), natürlich kann man am Button auch looser 3-betten, da OOP nicht viele 3-bets gecallt werden gehen da auch mal pure Bluffs durch wie offsuited Aces, natürlich auch suited Aces (wenn er Call doch eher keine Option ist).
Ansonsten kannst du dich immer selbst fragen, ob der Call einen positiven EV haben könnte. Wenn nicht, kannst du überlegen ob ein Bluff Sinn macht. Wenn auch dies nicht der Fall ist => fold.
Das kann man bei jeder Hand schnell durchgehen und so kommt man auf seine eigenen groben Ranges die eben dynamisch sind.
Was gegen Mr.Reg for Value durchgeht ist dann die Frage, gerade Hände wie JJ/TT/AQ etc. kann man auch 3-bet/pushen, sehen wir dies wiederum nicht als profitabel an (da Villain doch sehr viel auf 3-bets foldet und kaum 4-bettet) sollte man die Hände eher callen und eben A2o mal 3-betten.