Das soll kein Whine-Post sein. Ich will nur schildern, was ich erlebe und Meinungen von Spielern einholen, die den Umstieg von NLFR BSS auf eine andere Variante vollzogen haben.
Abgesehen davon, dass ich immer wieder lese, dass Shorthanded profitabler ist, weil Fische gerne Action wollen und man Fische mit weniger Mitspielern teilen muss, mache ich auf Fullring momentan die Erfahrung, dass es recht zermürbend ist.
Bin jetzt auf NL10 (Full Tilt) angekommen und bin fast die ganze Zeit nur dabei, Tische auszutauschen, weil mir zu viele tighte Spieler dran sitzen. Habe ich dann Fische dran, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass mir ein anderer Spieler die Tour versaut.
Oder ich komme in keine Hand mit ihm, weil man auf FR bekanntlich tighter als SH spielt.
Hab das Gefühl, dass man TPTK und Overpair inzwischen so oft folden muss, weil viele nur auf setvalue oder 2pair+flushvalue mit Broadways & SCs callen. Bekommst du auf nem 3suited Flop das Raise und bringst TPTK rein, weil Du denkst, er hat nen FD oder pair+fd, blickst du meist in den made Flush.
Ansonsten bekomme ich wenig Geld mit meinen mittelstarken Händen rein, weil selbst Spieler mit VPIP 20+ pre zwar viel callen, aber auf Monsterhits warten und halt sogar viel folden, wenn man mal for value behind checkt, wenn es günstig ist.
Was ist gegen die ganzen Nits die beste Adaption? Preflop sehr loose sein und viel 2-3 barreln, weil keiner 3 barrels ohne nuthand callt?
Mit Bluffs habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, weil die Nit sich nach Timebanking genau dann entscheidet, sein TPTK for Stacks zu spielen, wenn ich einen Bluff anbringe, meine Sets aber nicht ausbezahlt ♦
Hab die letzten Tage bissl SH gespielt und empfinde FR nun auch als recht öde ♦
Was gibt es überhaupt noch für Gründe, Fullring zu spielen?