Keine Ahnung, ob dieser Post hier zu irgendeinem Mehrwert führt, aber probieren kann ich es ja mal:
Mich würden EURE Ansichten zur Reziprozität interessieren:
Zunächst das Wichtigste:
Was bedeutet Reziprozität?
Für den EV in einer Situation bedeutet es folgendes:
Ich habe einen Autoprofit Spot ..mein EV sei 0.5 bb
Villain ist in der gleichen Situation gg mich: sein EV sei ebenfalls (weil wir den gleichen PF Plan haben) 0,5 bb
-->
1) Ohne rake heißt das: Wir machen 0 Gewinn
2) Mit Rake heißt das: Wir machen Verlust
3) Ferner heißt es: Wenn wir den SPot nicht mitnehmen, machen wir ebenfalls Verlust, weil Villain den Spot nutzt
4) GTO: Wenn ein Spiel durch GTO auf beiden Seiten gespielt wird, ist es nicht mehr profitable (mit Rake verlustbehaftet)...und somit auch nicht mehr spielenswert.
Wenn wir annehmen, dass das heutige PreF-Spiel GTO-mäßig gelöst sei.....heißt das doch, dass wir durch den Rake, den wir durch das PreFlopGame zahlen bereits mit einer negativen WinRate in den PostFlop Ast gehen. Oder?
Wie gesagt, ihr müsst nicht konkret auf einzelne Punkte eingehen.
Mir wäre es nur lieb, wenn hier ein Meinungsaustausch auch hinsichtlich tatsächlihcem EV hinsichtlich Online-Poker stattfindet.
Und nochmal eine Einschätzungsfrage:
Wieviele Prozent der Online-Spieler sind heute wirklich noch komplette Fische i.S.v. "haben noch nichtmal etwas von einer cbet " o.ä. gehört ?
Eine "Varianzfrage": Ist der EV einer FE Berechnung weniger variant als der EV eines sagen wir mal oddcalls? Oder anders gefragt ist die Varianz von Villains Holding (2Karten, Austeilvarianz) geringer als die DealVarianz von 3-5 austehenden Karten?
FlameOn!