Dieser Thread ist gedacht für Feedback und Diskussion zu diesem Thema:
Den Tip manchmal am River zu Bluffen halte ich für die Beginner Limits etwas fragwürdig weil dort sehr viel gecalled wird und insbesondere am River ein Fold eine sehr seltene Ausnahme ist.
Ja, das stimmt wohl... da draussen spielen die alles aus, erst recht, wenn sie schon am River angelangt sind.
Macht es denn überhaupt Sinn, so viel zu bluffen? Viele Einsteiger spielen ja eh alles, wenn sie den River erreicht haben.
wichtig ist zu wissen, wann man am River aussteigen soll, denk ich.
Man sollte da mal eine grosse Sammlung von Beispielen aufstellen, die alles klarer macht. Und ob das viel Geld kostet, wenn man nicht aussteigt?
Die grössten Fehler am River sollten mal ganz klar aufgelistet werden!
Auffällig finde ich auch, dass High Card am River nur dann gewinnt, wenn auch schon preflop ordentlich table action vorhanden war. Da sind dann die "Von AK-Kann-Man-Sich-Doch-Nicht-Trennen" Spezialsiten ganz vorne. Wenn jemand von vornerein nur runtercallt, hat er zumindest ein LowPair getroffen und man kann sich am River von seinen Overcards verabschieden.
Und wer mitm LowPair auch noch den RIver callt ohne sich verbessert zu haben, ist nunmal n Fish
Die Riverbluff aussage soll mehr zum nachdenken anregen als tatsächlich ausgeführt werden. In der Fortgeschrittenen Sektion wird das näher erläutert.
Der Wunsch nach Beispielhänden zu Riverfolds wird bearbeitet
Vielen Dank für euer Feedback
MfG Milamber
In dem Artikel zu Riverplay steht:
"Es bringt nichts, eine schwache Made Hand zu betten. Hat der Gegner nichts, foldet er. Man hat dann nichts gewonnen. Hat er eine brauchbare Hand, callt er und man ist häufig geschlagen. Man sollte also nur betten, wenn man auch gecallt werden will! Es muss mehr plausible Calling-Hände für den Gegner geben, die man schlagen kann, als solche, gegen die man verliert...."
Was ist hier mit "man sollte nur betten, wenn man auch gecallt werden will" gemeint?
Soll ich nur betten wenn ich eine Hand habe wo ich der Meinung bin dass ich gewinne?
richtig
es gibt hände mit denen wird man am river von jeder hand geschlagen die einen noch callen würde.
vereinfachtes Beispiel : button pair im heads up gegner callt flop und turn bet
river hat sich der flushdraw der auf dem flop möglich war nicht improved.
hier gibt es einen spot für check/call, da eine bet unsererseits nur von besseren händen gecallt werden würde , ein busted flushdraw aber auf einen check am river durchaus bluffen könnte
MfG Milamber
Ich hab eine Frage, die nur indirekt mit Riverplay zusammenhängt.
In anderen Artikeln habe ich gelesen, dass 55% won at Showdown ein brauchbarer bis guter Wert sind. Ich glaube aber, dass wenn man an Flop und Turn korrekt spielt auf Werte von 75-80% kommt. Oder sind solche Werte nur ein Zeichen von Weakness?
solche Werte sind meist ein Ausdruck von niedriger Samplesize ^^
vielleicht auch ein wenig Weakness...
MfG Milamber
Ich fände einen Aufgabenberich, wie es ihn auch bei Flop und Turnplay gibt, ganz schön.
Ausserdem fänd ich es noch ganz gut, wenn es auch im FL-Bereich eine Beispielsession mit etwa 30 Händen gäbe, so wie im NL-Bereich. (Obwohl der Vorschlag wohl nicht unbedingt hierhin gehört)
Der NL bereich hat sowas weil man die SSS sehr leicht spielen kann und somit auch eine einfache und vor allem schnell zu erklärende Beispielsession spielen kann. Im FL ist sowas eher schwieriger
Trotzdem danke für dein Feedback, ich werde wie sich sowas am besten umsetzen lässt.
MfG,
Milamber
Regel6:Es muss mehr plausible Calling-Hände für den Gegner geben, die man schlagen kann, als solche, gegen die man verliert.
Kann vielleicht jemand hierzu ein paar Beispiele reinstellen
danke