Ist wenn wir im SB first in raisen die Playability oder Equity unserer Hand wichtiger (100bb Stacks)?
Bsp.:
Sehr große Range von ca. 40%.
Die Range links ist eher nach Playability und die Range rechts nach Equity ausgerichtet

Ist wenn wir im SB first in raisen die Playability oder Equity unserer Hand wichtiger (100bb Stacks)?
Bsp.:
Sehr große Range von ca. 40%.
Die Range links ist eher nach Playability und die Range rechts nach Equity ausgerichtet

hab mir die ranges jetzt nicht angeguckt, aber playability ist natürlich viel wichtiger als equity.
Und 40% ist wirklich sau viel für nen sb open.
Du machst dich mega exploitable, wenn du zu light im SB openst. Spielst doch jeden Pot oop und da ist die Equity doch natürlich zu vernachlässigen gegenüber der Playability.
So ungefähr 25% sollten hinhauen. Je nachdem wie oft der BB zu nem Steal foldet.
Letztlich ist natürlich beides wichtig. Playbility ist im NL immer eine wichtige Sache, aber die Equity darf man dabei nicht vernachlässigen. Gerade bei SB first-in Steals, letztlich wirst du da ja selten eine Hand vernünftig spielen können.
Die Playbility hängt ja auch von den Randbedingungen ab. 67s hat eine gute Playability, aber vor allem dann wenn man bspw. im MW in Position agiert. Im BvB würdest du ja nur im Heads-Up spielen und das Out of Position...das schmälert die Playability schon. Da kann ein Toppair ohne Kicker schon mehr Wert sein als ein passabler Draw.
Aber wie Razorlight schon sagte, du solltest im SB nicht zu viel stealen. Wenn sich der BB jeden Blind stealen lässt ist es ja ohnehin egal (dann sind die Steals alleine schon +EV). Aber die meisten Gegner wehren sich irgendwann und fangen an loose zu callen (was theoretisch besser ist als zu 3-betten).
Wenn die dann Postflop nicht total daneben sind wirds schwer marginale Draws OOP +EV zu spielen, daher solltest du dich mit deinen Steals den Gegnern anpassen und etwas zurückschrauben.