.
.
Ja, gibt es du kannst z.b. Population Tendencies erstellen.
- Gegen Leute die zu viel callen kannst du linear 3betten.
- Gegen Leute die overfolden polarisiert.
- Im SB würde ich 3bet only spielen es sei den ich habe einen Grund es nicht zu tun.
Bei einer linearen Range solltest du halt schauen das du eine gute Board coverage hast.
Beispiele für eine lineare Range SB vs. BU:
55+,A2s+,K9s+,Q9s+,J9s+,T8s+,98s,87s,76s,65s,AJo+,KQo
Die Range kann man auch noch etwas erweitern.
Wieso polarisiert wenn einer zu viel callt? Ich würde da auch linear 3betten.
Polarisiert käme für mich bei LAGs in frage, Spieler die sehr weit OR.
Original von Woerni
Wieso polarisiert wenn einer zu viel callt? Ich würde da auch linear 3betten.
Polarisiert käme für mich bei LAGs in frage, Spieler die sehr weit OR.
Hatte ich oben vertauscht habs korriegiert.
.
Bei Holdem Manager weiß ich nicht wie es geht. Bei Pokertracker kannst du eine SQL-Abfrage machen wo du dich selber raus filterst.
Ich hab es gerade mal ohne SQL versucht damit geht es auch.
Kannst auswählen "Player is Hero" und dann einfach auf "NOT" setzen.
Danach kannste ja mal den "Player" stat einfügen der dir alle Spielername anzeigt wenn du deinen eigenen Namen nicht in der Liste findest dann hat es funktioniert.
wenn du an Pi mal Daumen Sachen interessiert bist, dann ist ungefähr 30-35% der (angenommenen) OR Range eine solide Grundlage für 3bets.
bei 6 max sind die Standard OR Ranges:
UTG 10-20%
MP 12-25%
CO 20-50%
BU 30-70%
SB 30-60%
also 3bet:
vs. UTG 3-6%
vs. MP 4-8%
vs. CO 8-16%
vs. BU 10-25%
vs SB 10-20%
logischerweise solltest du zB in MP tighter gegen UTG 3betten, alleine schon weil noch 4 nach dir kommen und mit einem Monster aufwachen können. Am BU kannst du viel looser 3betten, weil du auf jeden Fall Position hast wenn es einen Flop gibt und eben auch nur noch die blinds im Rennen sind.
Die Prozentzahlen sind nur grobe Richtwerte, wie du deine Ranges dann aufbaust und strukturierst ist eine weitere komplizierte Frage, aber das als erste Orientierung.
Denn es ist ganz wichtig ob du (vermutlich) OOP bist postflop oder IP. Wenn du aus den blinds zB gegen steals verteidigst musst du mit vielen calls vom CO oder BU rechnen, greifst du hingegen IP UTG oder MP an, wirst du viel eher eine 4bet sehen als einen call. - Entsprechend muss deine Range aufgebaut sein.
ich habe das früher mal so gemacht, dass ich mir 3 Standard 3bet ranges für jeden spot erstellt habe als graphische Übersicht: tight, middle, loose und die dann auch gleich so, dass ich weiß wie ich auf 4bets reagieren will, so dass ich dann - falls ich 3betten wollte - nur noch vor der Frage stand, will ich eher tight, standard oder loose 3betten.
Ist ein ziemlich simpler, aber sehr effektiver Weg nach meiner Erfahrung um im komplizierten 3bet Dschungel klar zu kommen.
Meine 110k Hände auf meinem Limit haben nicht gereicht um eine vernünftige Range aufzustellen.
Hey kann mir einer erklären was lineare und polarisierte 3Bet Ranges sind? Wie und warum man sie einsetzen sollte?
Spiele zur Zeit auf NL5 nach der 3.7 Einsteigerstrategie. Danach 3Bette ich im Prinzip folgende Hände egal aus welcher Position: AKo, AKs und QQ+. Mit diesen Händen sind wir bereit nach einer 4Bet sowieso All-In zu gehen. Wobei ich QQ schon sehr ungern gegen Regs shove.
Diese 3Bet-Range kommt mir aber definitiv zu tight vor. Man sollte doch schon ein wenig mehr 3Betten, natürlich positionsbezogen. Deswegen fange ich schon langsam an z.B. AQ am BT gegen CO oder am BB gegen SB zu 3Betten. Je nach Gefühl und Reads auf die Gegner nehme ich noch AJ dazu. Teilweise auch JJ oder TT.
Und es funktioniert doch recht gut, was mich zum nachdenken bringt sogar noch mehr zu 3Betten.
Deswegen die Frage was der Unterschied zwischen linear und polarisiert ist.
Gruß Flo
polarisiert: range besteht aus sehr starken händen, deren equity gegen 100% geht und aus sehr schlechetn händen, deren equity gegen 0% geht. z.b. {QQ+, 72, 73}
linear / depolarisiert: range besteht aus starken händen und den nächst-schwächeren händen, also mittelstarken händen. z.b. {99+, AJ+, KQ}
die polarisierte 3betting range spielst du gegen gegner die sogut wie nie openraise/call spielen sondern nur openraise/fold oder openraise/4bet. die lineare range hingegen spielst du gegen leute die viel openraise/call spielen, da du mit den mittelstarken händen noch gute playability postflop hast.
Original von Flooo613
Spiele zur Zeit auf NL5 nach der 3.7 Einsteigerstrategie. Danach 3Bette ich im Prinzip folgende Hände egal aus welcher Position: AKo, AKs und QQ+. Mit diesen Händen sind wir bereit nach einer 4Bet sowieso All-In zu gehen. Wobei ich QQ schon sehr ungern gegen Regs shove.Diese 3Bet-Range kommt mir aber definitiv zu tight vor. Man sollte doch schon ein wenig mehr 3Betten, natürlich positionsbezogen. Deswegen fange ich schon langsam an z.B. AQ am BT gegen CO oder am BB gegen SB zu 3Betten. Je nach Gefühl und Reads auf die Gegner nehme ich noch AJ dazu. Teilweise auch JJ oder TT.
Und es funktioniert doch recht gut, was mich zum nachdenken bringt sogar noch mehr zu 3Betten.
Ja, viel 3betten ist gut. Im SB vs. BU 3bette ich z.b. ca. mit einer 16% range vs. unknown.
Polarisiert sind starke und die hände, welche an die callingrange anschließen, aber nicht die schlechtesten wie72o
Lg
Original von SimplePlan
polarisiert: range besteht aus sehr starken händen, deren equity gegen 100% geht und aus sehr schlechetn händen, deren equity gegen 0% geht. z.b. {QQ+, 72, 73}
linear / depolarisiert: range besteht aus starken händen und den nächst-schwächeren händen, also mittelstarken händen. z.b. {99+, AJ+, KQ}die polarisierte 3betting range spielst du gegen gegner die sogut wie nie openraise/call spielen sondern nur openraise/fold oder openraise/4bet. die lineare range hingegen spielst du gegen leute die viel openraise/call spielen, da du mit den mittelstarken händen noch gute playability postflop hast.
Mega. Danke