Original von MyLady17
Hallo Nani,
mich würde interessieren woran du festmachst, dass es sich bei dir um eine Spielsucht handelt und nicht um ein normales "Tiltprofil". Chasen und ragen tun ja die meisten wenn es schlecht läuft. Mich interessierts, weil ich mich die Frage auch schon gestellt habe. Im Gegensatz zu dir habe ich mich aber nur bis Ende April sperren lassen.
Wenn ich das übernehmen dürfte - eine gute Tat am Tag.
Wenn man die Befriedigung der Sucht zwanghaft regelmäßig* über die wichtigen Dinge des Lebens wie Familie, Job und Freizeit stellt und die Genannten vernachlässigt, wenn man sich selbst vernachlässigt, wenn man die Balance verliert. (Aufzählung ist kein Ranking)
Wenn man regelmäßig nach Verlusten nicht aufhören kann und mit dem Ziel weiterspielt diese Verluste umgehend in dieser Session wieder einzufahren,
weil man sonst mit einem negativen Gefühl rausgeht.
Wenn einem das Verlieren schlaflose, unruhige Nächte bereitet.
Wenn man Verluste auf höheren Limits mit einem Luckshot wieder einfahren möchte (das normale Shotten ist etwas anderes)
Wenn es in einem herumschwirrt. Wenn man aufsteht und umgehend zum Rechner geht.
Wenn man Dinge wider besseren Wissens macht und daraus nicht lernt.
Wenn man sich nicht mehr selbstbestimmt an den Tisch setzt, weil man es möchte, sondern weil man es muss. (Berufsspieler haben es da etwas schwerer und sollten sich hinterfragen)
Wenn man merkt, dass das "Glücksspiel" der bestimmende Faktor im Leben ist, man sein Leben nur noch nach diesem Faktor
ausrichtet und einem soziale Kontakte, Hygiene weniger wichtiger sind als 2 holecards.
Wenn man in aller Regelmäßigkeit mehr spielt als man sich vornimmt zu spielen.
Wenn man in aller Regelmäßigkeit selbstgesteckte Grenzen, sei es Spielanzahl, Volumen oder Limit, nicht einhält.
*Regelmäßigkeit ist ein dehnbarer Begriff, wie der Grad einer möglichen Spielverfallenheit