Zum Forum springen
Eddy Scharf - Strat...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Eddy Scharf - Strategen im Strampelanzug

3,799 Beiträge
957 Benutzer
317 Reactions
515 K Ansichten

Ich habe immer davor gewarnt Poker als Beruf zu sehen. Meiner Meinung nach ist das bei vielen nur eine andere Bezeichnung für "arbeitslos". Ich behaupte nicht dass es keine Profispieler gibt. Ich rede von Spieler, die vom Pokerspiel allein dauerhaft Geld verdienen. Ich rede jetzt nur vom Livespiel. In Deutschland , bei dem rake, halte ich das für unmöglich. Im Turnier sehe ich kaum einen, der vorne ist, der in den letzten zwei Jahren nicht groß gewonnen hat.
Das FA geht bei Turnieren großzügig von 30% Betriebskosten aus. Das schafft wahrscheinlich nicht einmal Ivey.


Antwort
Zitat

Das Argument "Gewinnabsicht" finde ich immer lustig.
Selbst der größte Fisch spielt weil er denkt, dass er gewinnt.


Antwort
Zitat

edit: doppelt


Antwort
Zitat

edit: dreifach


Antwort
Zitat
xVdVx
Beigetreten: 27.12.2007
Oldschool Grinder

Eddy: mal ne Frage in eine etwas andere Richtung !

1.) Was sind deine Pokerziele ? Hast du noch welche ? Was strebst du in deiner Karriere noch an ? Was würde dich richtig glücklich machen (Poker) ?

2,) Gibt es einen Gegner dem du es mal so richtig besorgen möchtest, weil da vielleicht noch ne alte Rechnung (BadBeat etc.) offen ist ?

3.) Wo sind auf der weiten Welt die schönsten Orte zum Pokern ? Wo hat es dir am meisten gefallen (in Bezug auf Hotel/Location/Atmosphäre etc...) ?

4.) Welchen Tipps kannst du Pokerspielern mit auf den Weg geben die mittels Poker finanzielle Unabhängigkeit anstreben ?

5.) Was schätzt du , wieviele % der Spieler in nem EPT-Circus die so regelmäßig auf Tour gehen sind Winning Spieler ? Ist das nach Außen hin mehr Schein als Sein ?

6.) Wieviel % der Spieler bekommen dort in etwa ihre Teilnahme von einem Sponsor bezahlt ?

7.) Wer ist in Deutschland für dich der derzeit stärkste Turnierspieler ? Wer weltweit ?


Antwort
Zitat

Original von xVdVx
Eddy: mal ne Frage in eine etwas andere Richtung !

1.) Was sind deine Pokerziele ? Hast du noch welche ? Was strebst du in deiner Karriere noch an ? Was würde dich richtig glücklich machen (Poker) ?

2,) Gibt es einen Gegner dem du es mal so richtig besorgen möchtest, weil da vielleicht noch ne alte Rechnung (BadBeat etc.) offen ist ?

3.) Wo sind auf der weiten Welt die schönsten Orte zum Pokern ? Wo hat es dir am meisten gefallen (in Bezug auf Hotel/Location/Atmosphäre etc...) ?

4.) Welchen Tipps kannst du Pokerspielern mit auf den Weg geben die mittels Poker finanzielle Unabhängigkeit anstreben ?

5.) Was schätzt du , wieviele % der Spieler in nem EPT-Circus die so regelmäßig auf Tour gehen sind Winning Spieler ? Ist das nach Außen hin mehr Schein als Sein ?

6.) Wieviel % der Spieler bekommen dort in etwa ihre Teilnahme von einem Sponsor bezahlt ?

7.) Wer ist in Deutschland für dich der derzeit stärkste Turnierspieler ? Wer weltweit ?

1) Einmal richtig cashen, dann wäre es das. Poker macht mich nicht glücklich. Es ist ein Spiel, nicht mehr, nicht weniger.
2) Nein. Ich nehme das nicht persönlich.
3) Velden Schlosshotel
4) Ausbildung zu Ende machen. Poker nebenbei spielen. Poker erfüllt einen nicht auf Dauer
5) Gute Frage. ich sage weniger als 5%. Definitiv mehr Schein als Sein.
6) Wenige. Ich nicht.
7)Deutschland, keine Ahnung. Die Erfahrung zeigt, dass kaum einer sein Level über längere Zeit halten kann. Vielleicht ist der Glücksfaktor im Turnier doch zu hoch. Weltweit, denke wohl Ivey.


Antwort
Zitat
GrandeSmokio
Beigetreten: 24.11.2006
BlackMember

mag deine aktivität im forum, eddy.

wünsch dir viel erfolg bei dem Versuch diese "Situation" zu lösen.


Antwort
Zitat
xkinghighx
Beigetreten: 25.10.2007
Elite Grinder

was ich mich immer frage ist ob solche sachbearbeiter vorsätzlich triviale zusammenhänge nicht verstehen weil sie es eben als ziel haben soviel wie möglich versteuern zukönnen oder ob sie es wirklich nicht verstehen.

die tatsache turnierpayouts zuversteuern ohne die buyins zuberücksichtigen ist ein so trivialer und elementarer denkfehler ( ganz allg unabhängig von poker ) den leuten mit schwerbehindertenausweisen aufgrund von IQs im 70er bereich vllt verziehen werden kann aber doch nicht rationaldenkenden sachbearbeitern mit ausbildungen?


Antwort
Zitat

dazu kommen ja auch noch reisekosten und hotelkosten
wenn sie davon ausgehen das es ein profi ist dann muss man doch mal ein bisschen weiterdenken :facepalm:


Antwort
Zitat

Meine Erfahrung ist, dass sie nicht wollen. Der Steuerfahnder, der mein Fall ins Rollen brachte, meinte, so wie er mich einschätze, werde ich die Quittungen aus den Jahren gar nicht aufgehoben haben. (logisch, weil man 2006 mir schriftlich mitteilte, dass mein Gewinn aus 2003 nicht steuerbar sei) Er sah das offensichtlich als sportliche Herausforderung mir den Garaus zu machen.


Antwort
Zitat
SimonS79
Beigetreten: 05.02.2009
PokerStrategist

Warum sollten sie das auch wollen, geht ja darum geld zu bekommen und nicht darum da was runterzurechnen.
Wie bei ner normalen Steuererklärung auch, wenn man was angerechnet haben will muss man es belegen.
Wer ahnt denn was man da alles nochmal irgendwann braucht? Besonders wenn einem schon gesagt wurde das jahr X erledigt ist.


Antwort
Zitat
KeyLargo
Beigetreten: 05.04.2008
Poker Player

Tja, in diesem unsrem Lande haste nur eine einzige Chance, vor der "Obrigkeit" (also auch dem Fiskus) einigermaßen Ruhe zu haben: durch Wohlverhalten und political correctness in allen denkbaren Lebensbereichen. Dazu gehört halt auch das Sammeln von Belegen für jeden beruflich/geschäftlich veranlassten Scheiss (und sei es das Trinkgeld für die Klofrau), für den es keine pauschalierten Freibeträge gibt.
Ekelhafte Republik von Erbsenzählern, in der wir leben, wäh... :evil:


Antwort
Zitat
breathingslow
Beigetreten: 21.02.2006
PokerStrategist

Dazu passend:

Die Jagd der deutschen Finanzämter auf Selbständige


Antwort
Zitat

Original von KeyLargo
Tja, in diesem unsrem Lande haste nur eine einzige Chance, vor der "Obrigkeit" (also auch dem Fiskus) einigermaßen Ruhe zu haben: durch Wohlverhalten und political correctness in allen denkbaren Lebensbereichen. Dazu gehört halt auch das Sammeln von Belegen für jeden beruflich/geschäftlich veranlassten Scheiss (und sei es das Trinkgeld für die Klofrau), für den es keine pauschalierten Freibeträge gibt.
Ekelhafte Republik von Erbsenzählern, in der wir leben, wäh... :evil:

nicht zu vergessen, die belege, wo es gar keine belege gibt. zb beteiligungen oder rebuys
casino dortmund verweigert zb belege auszuhändigen zumindest in der vergangenheit


Antwort
Zitat
Gulliver1985
Beigetreten: 18.03.2007
Elite Grinder

Original von SimonS79
Warum sollten sie das auch wollen, geht ja darum geld zu bekommen und nicht darum da was runterzurechnen.

joa und so sollte es meiner Meinung nach eben nicht sein. Steuerbeamte sollten für Steuergerechtigkeit sorgen und nicht die Bürger abkassieren. Als Pokerspieler kann man seine Gewinne/Verluste doch gar nicht lückenlos dokumentieren (zumindest nicht fürs FA nachvollziehbar/Cashgame, etc.), man hat einfach keine Möglichkeit den Anforderungen des FA nachzukommen und muss sein Leben lang darauf hoffen, das die Beamten nicht total absurde Schätzungen machen. Vor ein paar Jahren galt es noch als sicher das Glücksspielgewinne nicht steuerbar sind, jetzt ändern die Herren ihre Meinung und auf einmal soll man für Gewinne und Verluste die Jahre zurückliegen Belege haben. Und das ganze findet ohne jegliche gesicherte Rechtssprechung und Gesetze statt. Die Gesetze und Rechtsprechung mit dem das FA die angebliche Steuerbarkeit von Pokergewinnen begründet, hat im Grunde nix mit Pokern zu tun. Wer sich gründlich mit dem Thema auseinander setzt wird etliche Punkte finden die gegen eine steuerbarkeit sprechen, aber kaum etwas, was sie so interpretieren lassen könnte, das Pokergewinne steuerbar sind. Aber an anhand einer sehr fraglichen Argumentation, die niemals einer neutralen und kompetenten Prüfung standhalten könnte konstruiert das FA eine Steuerpflicht und zwar nicht für jeden, sondern nur für die, die gewinnen. Das FA kann einfach tun und lassen was sie wollen, ohne Konsequenzen dafür tragen zu müssen und der Bürger kann sich nur sehr beschränkt dagegen wehren und erhält auch keinen Schadensersatz wenn er dann schließlich eine 5-stellige Anwaltsrechnung bezahlen darf, weil das FA unberechtigte Forderung gestellt hatte.

Und wer glaubt das nur bekannte Pros wie Eddy Scharf betroffen sind der täuscht sich, ich weiß von einem Amateuerspieler der auf Grund von 5 Hendonmobeinträgen in 2 Jahren und insgesamt nur 5-stelligen Gewinn (ohne Berücksichtigung der Kosten) von FA Bescheid bekommen hat.


Antwort
Zitat
limpinbarney
Beigetreten: 12.02.2009
BlackMember

Aber mal ganz ehrlich Eddy.

Warst Du da nicht etwas naiv?! Gerade wenn man so in den Medien präsent ist wie Du, könnte man diesen Worst Case schon auf dem Schirm haben. Nahezu alle Englandauswanderer hier aus dem Forum bereiten sich zumindest auf den FA-Fall vor, indem sie möglichst viele Belege sammeln.

Und das Du in der Nachweispflicht bist, ist ja nicht erst seit gestern so. Aber niemand ist unfehlbar.

Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg, vor Gericht und beim Pokern.

btw Fand es klasse, wie Du dich bei der EPT Berlin beschwert hast, daß man nur Englisch am Tisch sprechen kann. Würde gerne mal wissen, wie die das in Frankreich oder Italien handhaben. Da spricht doch die Hälfte gar kein Englisch ;)


Antwort
Zitat
Lacoone
Beigetreten: 29.06.2007
PokerStrategist

Sie haben ihm gesagt, dass er keine Steuern nachzahlen muss! Jetzt, Jahre später, haben sie es sich anders überlegt..


Antwort
Zitat

Original von limpinbarney
Aber mal ganz ehrlich Eddy.

Warst Du da nicht etwas naiv?! Gerade wenn man so in den Medien präsent ist wie Du, könnte man diesen Worst Case schon auf dem Schirm haben. Nahezu alle Englandauswanderer hier aus dem Forum bereiten sich zumindest auf den FA-Fall vor, indem sie möglichst viele Belege sammeln.

Und das Du in der Nachweispflicht bist, ist ja nicht erst seit gestern so. Aber niemand ist unfehlbar.

Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg, vor Gericht und beim Pokern.

btw Fand es klasse, wie Du dich bei der EPT Berlin beschwert hast, daß man nur Englisch am Tisch sprechen kann. Würde gerne mal wissen, wie die das in Frankreich oder Italien handhaben. Da spricht doch die Hälfte gar kein Englisch ;)

ja, das weiß ich nicht seit gestern, aber bestimmt nicht seit 2003 und in den Medien kam ich erst 2006, weil sie jemand suchten, der mal was gewonnen hat


Antwort
Zitat
KeyLargo
Beigetreten: 05.04.2008
Poker Player

Original von EddyScharf
nicht zu vergessen, die belege, wo es gar keine belege gibt. zb beteiligungen oder rebuys
casino dortmund verweigert zb belege auszuhändigen zumindest in der vergangenheit

Ja genau. Und selbstverständlich müssen solche Fälle ebenfalls ggü. dem FA belegt werden. Wofür du dann nen Beleg des Casinos beizubringen hast, dass das Casino keine Belege ausstellt. Wäre nach der Fiskus-Denke nur logisch, oder?
Und wenn sich Spieler am Tisch über eine abweichende Verteilung der Winnings einigen, dann ist dem FA darüber in Zukunft eine notarielle Urkunde vorzulegen, mit allem Pipapo.

Ich sag ja.... es kotzt mich nur noch an, dieses überbürokratiserte Schilda namens D. :rolleyes:


Antwort
Zitat

Und mal ganz ehrlich, wie sollte ich gewerblich poker spielen, bei dem beruf, den ich hatte. ich habe nur ein bruchteil der turniere gespielt. ept glaube ich 4 in meinem leben


Antwort
Zitat
Teilen: