7% kommt doch super hin. Die Winningplayer spielen um einiges mehr an Händen als die Losing player. Folglich müssen auf jeden Winningplayer mehrere Losingplayer kommen. Dann kommt noch der rake hinzu. Für jeden Winningplayer braucht es 14 Losingplayer scheint ne realistische Zahl, wenn man die Ergebnisse vor rakeback betrachtet. Vor allem auf limits wie nl50-nl200 ist der rake halt auch gerne mal um die 6BB/100. Irgendwoher muss das Geld ja kommen.
hat hier noch niemand das update gelesen ?
hat es vor-oder nachteile, das die neuen investoren aus der wirtschaft kommen.
auf jeden fall wird es noch dauern bis sie wieder online gehen...................
In Rays Leben vergeht derzeit keine Sekunde, in der er sich nicht damit beschäftigt, die Spieler auszuzahlen.
Vermutlich spekuliert er mit dem restlichen Geld völlig auf Tilt an der Börse. Der Typ hat den Karren voll vor die Wand gefahren und will CEO bleiben. Selbst wenn er selber nichts gemacht haben sollte, ist er immer noch Vorstand des Unternehmens. Gegen ihn laufen strafrechtliche Ermittlungen, tausende Spieler warten auf eine Menge Geld, die Lizenz wurde entzogen und es gibt seit mehr als einer Woche kein einziges Statement. Und der Mann will ernsthaft bleiben. Unfassbar.
Naja meine auch irgendwo in dem Statement gelesen zu haben, dass Ray alles tut, um den Übergang zu regeln. Das könnte man auch so interpretieren, dass er noch den Verkauf regelt und dann ausscheidet.
Original von Jackknife398
Original von rootsanarchy
fakt ist, dass ein beträchtlicher teil des liquiditätspools zu rake wird (deutlich mehr als zu winnings). kann man sich auch hier n bild von machen: http://www.pokertableratings.com/top-countries-alltime
[offtopic]
Intressante Statistik, jeder Russe verliert statistisch gesehen 158,50$. Jeder Deutsche dagegen 389,15$...ist die Subjektive Meinung der Russsischen Luckboxen also doch begründet!
[/offtopic]bye
Original von BigStack83
Naja meine auch irgendwo in dem Statement gelesen zu haben, dass Ray alles tut, um den Übergang zu regeln. Das könnte man auch so interpretieren, dass er noch den Verkauf regelt und dann ausscheidet.
Er fügt hinzu: "Ray [Bitar, CEO Full Tilt Poker] arbeitet pausenlos ohne Rücksicht auf seine Eigeninteressen daran, dass der Deal stattfindet. Er konzentriert sich momentan ausschließlich darauf, dass ein problemloser Übergang stattfindet."
cliffs:
- ray bitar immer noch ceo von ftp
- Anwalt geht von Abschluss des Deals und online gehen der Seite innerhalb von 1-2 Wochen aus. Dies war um den siebten rum.
- Höchste Prio liegt auf Auszahlung der Gelder
EDIT:
Full Tilt verliert Alderney Lizenz - Linksammlung/Updates im OP.
hoffentlich wissen wir im laufe der Woche mehr und sie gehen spätestens nächste Woche wieder on....
Die Tatsache, dass Ivey mit den Investoren in Spe unter einer Decke zu stecken scheint macht den Burschen nur noch unsympathischer....
mag mal bitte einer cliffs auf deutsch geben, mein englisch ist leider etwas eingerostet
vielen dank
- Am 30. Juni hat FTP exklusiven Verhandlungen mit einem europäischen Investor zugestimmt.
- Der Zeitraum der Verhandlungen wurde auf drei Wochen gesetzt, erst danach darf FTP wieder mit anderen Investoren reden.
- Die Gespräche dauern so lange, da FTP ein Geflecht auf mehreren "Unternehmen" ist und der Stress mit der US-Justiz (+ Frankreich) und dem Lizenzgeber hinzu kommen.
- Kernpunkt der Verhandlungen ist, dass bei dem Deal so viel Geld rüber kommt, dass alle Spieler ausgezahlt werden können und man sich mit der US-Justiz auf einen Vergleich einigen kann (Strafzahlung?).
- FT glaubt, dass der derzeitige Investor dies auf jeden Fall stemmen könnte.
Der Artikel bezieht sich allerdings auf den aus der LA Times vom 01. Juli, ist also nicht wirklich neu. Er stellt nur noch mal klar, dass es sich bei dem Investor um den gleichen handeln soll, den Ivey schon im Mai FT vorgestellt hat, inklusive der ganzen Stutenbeißerei mit Bitar und der Anklage von Ivey.
Aktueller Stand ist demnach, dass beide Seiten bis Mitte nächster Woche noch exklusiv verhandeln. Was da am Ende bei rauskommt ist offen, es sieht halt "nicht schlecht" aus. Ob nach der Frist der Verkauf kommt, weiter gehandelt wird oder neue Bieter einsteigen, ist derzeit wohl offen.
Klar muss aber auch sein - bevor die "Due Diligence" nicht abgeschlossen ist, passiert gar nichts. Und wenn der jetzige Interessent sein Interesse verlieren sollte, beginnt der ganze Prozess wieder von vorne.
Soll heißen - so schnell sieht hier niemand sein Geld wieder.
Ja, von einem sehr zeitnahen Relaunch musste man sich eigentlich schon recht früh verabschieden. Selbst wenn die sich einigen, muss ja auch noch der Lizenzgeber den Deal prüfen. Vorher kriegt FTP die Lizenz nicht zurück und ein Betrieb ohne Lizenz wurde von FTP ja schon mehrfach kategorisch ausgeschlossen.
Original von Jakoebchen
Die Tatsache, dass Ivey mit den Investoren in Spe unter einer Decke zu stecken scheint macht den Burschen nur noch unsympathischer....
also wär's besser gewesen er hätte den investor nicht gebracht und kein spieler sieht geld?
Original von wimmi10
Original von Jakoebchen
Die Tatsache, dass Ivey mit den Investoren in Spe unter einer Decke zu stecken scheint macht den Burschen nur noch unsympathischer....also wär's besser gewesen er hätte den investor nicht gebracht und kein spieler sieht geld?
schätze wir wissen alle zu wenig, um die rolle von ivey in der sache abschließend beurteilen zu können. aber mir kommt das ganze auch sehr merkwürdig vor. da stellt er im mai "sein" investorenteam vor, bekommt anscheinend nicht die erhoffte exklusive aufmerksamkeit und setzt deshalb seine klage auf, die ein weiterer herber schlag für full tilt's öffentliche wahrnehmung war und die verhandlungen mit anderen investoren entsprechend erschwert hat.
stand heute: der wert des unternehmens ist auf dem absoluten tiefpunkt und ivey's investorenteam hat exklusive verhandlungsrechte und alle druckmittel in der hand, um in streitfragen seine interessen durchzusetzen. eine entwicklung, die er sich als mitinvestor kaum besser wünschen könnte. für alle anderen, vor allem die spieler, ist die situation aber immernoch ne katastrophe. es deutet also ziemlich viel darauf hin, dass ivey hier von anfang an eigene interessen verfolgt hat, dass er auch künftig einen beachtlichen stake an full tilt haben will und dass er dafür über leichen geht.
das positive für uns dabei ist, dass ivey als mitinvestor (aber nur dann!) tatsächlich ein großes interesse hat, dass die spieler ausgezahlt werden. wie er diese situation (mit-)herbeigeführt hat, da bleibt auf jeden fall ein fader beigeschmack. wer weiß wozu er in zukunft noch in der lage sein könnte, wenn er wieder mal eigene interessen verfolgt. ach ja, und wenn die exklusiven verhandlungen mit ivey's investoren scheitern, können wir uns wohl von unseren bankrolls verabschieden.
wie gesagt, ist keine abschließende meinung, sondern erstmal nur eindrücke.
Original von rootsanarchy
Original von wimmi10
Original von Jakoebchen
Die Tatsache, dass Ivey mit den Investoren in Spe unter einer Decke zu stecken scheint macht den Burschen nur noch unsympathischer....also wär's besser gewesen er hätte den investor nicht gebracht und kein spieler sieht geld?
schätze wir wissen alle zu wenig, .
hättest hier stoppen sollen...
Original von ownage4u
niemand weint ftp eine träne nach, solange man das geld bekommt.
Doch.
Ich schon. Irgendwie zumindest.
Ich habe immer am liebsten bei FTP gespielt und finde die Software auch mit Abstand am besten.
Ich würde es schon schade finden wenn FTP vöölig von der Bildfläche verschwinden würde.