Um mal einen etwas anderen Vergleich zu stellen: Im Internet gibt es auch im Anlagebereich genug Seiten und Foren, die sich mit strategischen Aspekten von Aktien, Knockouts, Optionen usw. beschäftigen.
Auch hier wird eine Musterstrategie geboten, an denen man sich halten kann oder nicht. Diese kostet u.a. auch ein wenig Geld (z.B. wenn man über ein Musterdepot schaut).
Doch wird auch hierfür keine Garantie gegeben. Auch da kann man 20 Trades total daneben liegen, selbst wenn man sich an die Experten hält.
Doch das wird einem klar und deutlich gesagt. Auch ein BRM besteht, heißt halt nur Moneymanagement. Auch da gibt es Regeln für den Einsatz und den Verlust, den man maximal machen darf/sollte (z.B. max. 1 % Verlust einkalkulieren pro Trade). Aus dem Verlust, lässt sich auch recht einfach der Einsatz pro trade, den man machen sollte errechnen.
Eigentlich werden einem alle Risiken, mögliche Kosten, mögliche Verläufe usw. genannt. Und es wird immer wieder deutlich gesagt, das niemand, aber absolut niemand in die Glaskugel gucken kann und vorhersehen kann wie sich was entwickelt. Man versucht es eben auf die Charttechnische Strategie.
Am Ende kann ich mich auch nicht beschweren, wenns halt mal ne Zeit lang Scheiße läuft und ich ggf. Broke gehe. Denn ich bin Volljährig, weiß das ich mich von selbst auf sowas eingelassen habe, was passieren kann und was nicht, und das die an mir u.a. mitverdienen ist auch klar, weil es eine Dienstleistung ist und mir das ebenfalls zuvor gesagt wurde.
Der Unterschied ist halt hier das Ps.de über unsere Kosten mitverdient, welche wir sowieso zahlen müssten, ob wir nun bei Ps.de sind oder nicht.
Klar sind Mc. Seafields Kritiken ja berechtigt, warum auch nicht hinterfragen. Was das Pokern angeht, hinterfrage ich auch einiges Kritisch (z.B. werde ich Pokern nie als reines Strategiespiel sehen , wie es oft behauptet wird), sehe nicht nur durch die Rote Brille, aber dafür kann Ps.de nix. Allerdings führt das zu nichts, denn mehr Transparenz, macht mein Spiel deshalb auch nicht erfolgreicher oder schlechter, zumal schon genug Transparenz gegeben ist.
Der größte Fehler vieler Anfänger ist halt, das man sich die Welt anfangs zu bunt malt und man glaubt man könne fix Kohle machen. Und das ist in vielen Bereichen so. Umso größer ist dann die Enttäuschung wenn es halt nicht klappt. Und einen Buhmann für sein "Nichtkönnen" (härter gesagt als ichs meine) oder sein Unglück zu finden ist dann auch recht einfach.