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[Geschlossen] indikatoren für contibet/valuebet

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ola

zzt mache ich meine entscheidung ob ich eine cb mit zb midpair zahle anhand des cb wertes abhängig.
je höher dieser ist, umso eher zahle ich auf einem A/K high board, sofern mein opponent keine 6/6 stats hat.

wenn ich nun aber gegen einen 25/20 spieler mit 85% cb wert spiele, habe ich schwierigkeiten, zb meine pocket 10er auf nem dry board mit overcards zu spielen.
ich kann ja nun nicht bei jeder overcard immer wegschmeissen, wenn ich weiß, das er oftmals selber nichts getroffen hat.
also an welchen stats macht ihr sowas noch fest?

woher weiß ich, ob es eine cb oder valuebet ist? (tendenziel mein ich natürlich)

gibt es eurer meinung nach indikatoren dafür?
zb ist 1/2 potsize eher ne cb und potsize eher ne valuebet? oder evtl eher andersrum?

tu mich da echt schwer mit


15 Antworten
Max0r
Beigetreten: 07.08.2006
Elite Grinder

Bei einem guten Spieler sollte man auf Grund der Betsize am Flop nicht darauf schließen können, ob es sich um eine Cbet for Value oder als Bluff/Semibluff handelt. Von daher vergiss das mal ganz schnell wieder und denke an Faktoren, wie Position, Stats, Gameflow etc. , wenn du mit marginalen Händen am Flop callen oder einen Move machen willst.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

ich spiel ja aber nicht gegen gute spieler. ich spiel nl10/nl25
und wenn ich zb mit KK an nem A-high board stehe und ne pottsizebet bekomme, möchte ich nicht raten, ob das nun ne cb ist. ich will aber auch nicht am sd A5s sehen. also suche ich halt nach indikatoren, die mir hier hilfestellung leisten die richtige entscheidung zu treffen


Staarrrr
Beigetreten: 09.07.2007
Oldschool Grinder

tendenziell kann man sagen, desto näher die bet an 1/2 potsize, desto eher ist es eine Contibet. Muss aber auch nicht. Ich z.b. varriier da immer, wie die meistens Regs


raise for information.


Bierbaer
Beigetreten: 27.05.2005
Oldschool Grinder

Original von scotty23
call for information.

FYP

mit nem raise machst es dir auf NL10/25 nur unnötig teuer, da eh nix besseres foldet und (halbwegs gutes Board vorausgesetzt) der Gegner wenn er behind ist oft kaum Outs hat.
Daher gegen manche Regs mit KK halt mal floaten, ne 2nd Barrel heisst dann halt oft dass er das A doch hat.
Natürlich sollte man schon beachten ob der Gegner grundsätzlich in der Lage ist zu Bluff-2ndbarreln.
Wenn ja ist ein Call am Flop evt nicht so optimal, aber das lässt sich halt auch net so pauschalisieren.


housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008
Oldschool Grinder

Sorry, dass ich hier den Hans spiele:

http://de.pokerstrategy.com/glossary/Continuation-Bet

Nur für das Verständnis meinerseits und einiger weniger anderer, bitte unterscheidet die Bet am Flop, die die Aggression der vorherigen Wettrunde fortsetzt, nach (Semi-)Bluff-Bet und V-Bet. Eine C-Bet ist es in beiden Fällen.

B2T:

Wenn Du mit KK am Flop nicht als PFA mit Initiative bist, sondern Dich einer C-Bet konfrontiert siehst, dann mußt Du auf ein A am Flop eben folden, dann hast Du den Fehler aber bereits preflop gemacht, weil Du KK nicht shippst bzw du nur callst. Oder callst Du KK aus Prinzip auf Setvelue???

Einen Gegner, der viel second-barrelt, würd ich seltener callen als ein nitty Float-Opfer.
OOP würde ich gar nicht callen, da je nach Gegener Donk oder C/R.


Bierbaer
Beigetreten: 27.05.2005
Oldschool Grinder

Original von housebesuch
Sorry, dass ich hier den Hans spiele:

http://de.pokerstrategy.com/glossary/Continuation-Bet

Nur für das Verständnis meinerseits und einiger weniger anderer, bitte unterscheidet die Bet am Flop, die die Aggression der vorherigen Wettrunde fortsetzt, nach (Semi-)Bluff-Bet und V-Bet. Eine C-Bet ist es in beiden Fällen.

B2T:

Wenn Du mit KK am Flop nicht als PFA mit Initiative bist, sondern Dich einer C-Bet konfrontiert siehst, dann mußt Du auf ein A am Flop eben folden, dann hast Du den Fehler aber bereits preflop gemacht, weil Du KK nicht shippst bzw du nur callst. Oder callst Du KK aus Prinzip auf Setvelue???

Einen Gegner, der viel second-barrelt, würd ich seltener callen als ein nitty Float-Opfer.
OOP würde ich gar nicht callen, da je nach Gegener Donk oder C/R.

Was ist das für ein Geschwätz, natürlich gibt es Situationen in denen man mit KK preflop keinen Fehler gemacht hat und als nicht-PFA am Flop ist, sobald du aufhörst nach Charts zu spielen wirst du das evt. feststellen.
Und außerdem war die KK- Hand nur als Bsp. gedacht.


housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008
Oldschool Grinder

Original von Bierbaer

Original von housebesuch
Sorry, dass ich hier den Hans spiele:

http://de.pokerstrategy.com/glossary/Continuation-Bet

Nur für das Verständnis meinerseits und einiger weniger anderer, bitte unterscheidet die Bet am Flop, die die Aggression der vorherigen Wettrunde fortsetzt, nach (Semi-)Bluff-Bet und V-Bet. Eine C-Bet ist es in beiden Fällen.

B2T:

Wenn Du mit KK am Flop nicht als PFA mit Initiative bist, sondern Dich einer C-Bet konfrontiert siehst, dann mußt Du auf ein A am Flop eben folden, dann hast Du den Fehler aber bereits preflop gemacht, weil Du KK nicht shippst bzw du nur callst. Oder callst Du KK aus Prinzip auf Setvelue???

Einen Gegner, der viel second-barrelt, würd ich seltener callen als ein nitty Float-Opfer.
OOP würde ich gar nicht callen, da je nach Gegener Donk oder C/R.

Was ist das für ein Geschwätz, natürlich gibt es Situationen in denen man mit KK preflop keinen Fehler gemacht hat und als nicht-PFA am Flop ist, sobald du aufhörst nach Charts zu spielen wirst du das evt. feststellen.
Und außerdem war die KK- Hand nur als Bsp. gedacht.

Dann macht das Beispiel konkret! Unabhängig vom SHC bin ich ohne Reads mit KK der PFA.
Dein Beispiel hatte ich, als ich meinen Post schrieb noch gar nicht gelesen, kann ihm aber so wie es konstruiert ist zustimmen. Dies gilt dann allerdings unabhängig von der eigenen Hand, Deine Line ist dann grundsätzlich mit jeder Hand möglich.
Ein Gegner, der oft second-barrelt, macht dies auch ohne As und du foldest am Turn oft die beste Hand.


Einfach mehr 3-Betten, dann bringt man sich nicht in die Situationen.
Wenn nicht 3Betten willst, weil er zu viel darauf called, dann versuchen die low Boards mit einem C/R zu attakieren, denn nur auf Set Value callen geht nicht.

An der Betsize kannst du es nicht festmachen. Bei fast allen variiert die C-Bet-Größe und daraus wirst du keine Schlüsse ziehen können. Wichtiger sind Position und die dazugehörigen Ranges.

Bei 25/20 Spielern ist die Range halt viel größer als bei den nits also musst du versuchen, ihm aufgrund des Boards eine Hand/Range zu geben. Und danach solltest du dann spielen =)


Original von scotty23
raise for information.

schlechtester advice ever


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

wer hat denn gesagt, das ich nicht 3bette?
KK ist nur ein beispiel, stellvertretend für die vielen situationen wo man sich einer bet auf overcards konfrontiert sieht.
und ein A zb liegt in der range eines jeden spielers. erst recht nach einem prf.
deshalb kann man aber nicht jedesmal wenn ein as am board kommt alles wegschmeiessen. genausowenig kann man jede cb/2nd barrel/donkbet callen.
ich suche hilfestellungen anhand der stats, wann welche bet zu callen und wann nicht.
thats it.
und wenn ich mich soeiner bet konfrontiert sehe, bringt mir meine position erstmal nichts, um herauszufinden, ob er blufft oder valuebettet.


Original von Jensaushamburg
wer hat denn gesagt, das ich nicht 3bette?
KK ist nur ein beispiel, stellvertretend für die vielen situationen wo man sich einer bet auf overcards konfrontiert sieht.
und ein A zb liegt in der range eines jeden spielers. erst recht nach einem prf.
deshalb kann man aber nicht jedesmal wenn ein as am board kommt alles wegschmeiessen. genausowenig kann man jede cb/2nd barrel/donkbet callen.
ich suche hilfestellungen anhand der stats, wann welche bet zu callen und wann nicht.
thats it.
und wenn ich mich soeiner bet konfrontiert sehe, bringt mir meine position erstmal nichts, um herauszufinden, ob er blufft oder valuebettet.

Nicht deine, sondern seine ist entscheidend. Es ist halt schwer so etwas generell zu sagen. Aber bei einem 25/20 Spieler sind halt viel mehr Non-Ace Hände in der Range, also eine 10/9 nit. Also kann man dann eher auf Ace-high-Boards callen, vor allem, wenn er vom CO und BU raised. Raised er aus UTG hat seine Range viel mehr Aces als am BU.
So musst du dir das vorstellen.
Bei einem 10/9 Spieler kannst du davon ausgehen, wenn der UTG raised, ist da ein Ace oder QQ+ dabei.

Verständlich ausgedrückt ?

Von was sprechen wir denn eigentlich ^^ SH oder FR, SSS oder BSS =)


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

wir bzw ich spreche von bss fr.
und ich stimme dir natürlich 100% zu, solche dinge beachte ich natürich auch. aber ich hätte gern noch mehr indikatoren (sorry das ich das wort so überstrapaziere). denn diese sitation mit overcards und ner bet kommt doch schon sehr häufig vor, und ich fühle mich da jedesmal unwohl. ich schau mir nach der session solche hände immer wieder mal im pt an ud versuche anhand der stats herauszufinden, woran ichs hätte erkennen können. und im nachhinein red ich mir immer ein, ja, da oder daran hätt ichs festmachen können.
aber eben immer erst danach. wo man eh immer schlauer ist.
aber im spiel wo ich nur ein paar sekunden zeit habe, bin ich meist am raten. und das ist halt mist.
dadurch habe ich allerdings ein weiters leak entdeckt. mir ist nämlich aufgefallen, das ich, wen ich gut up bin, viel risikobereiter bin und sowas viel öfter bette/pushe. und oft klappt es.
wenn ich aber in den miesen bin, folde ich da fast immer, weil ich angst vor noch mehr verlust habe.
und ich kanns dennoch nicht abstellen

vielleicht muss ich mal ans dr sommer team schreiben


Ok hier sind Indikatoren:

PFR- je früher umso bessere Hände hat er - je kleiner umso bessere Hände sind in der Range, dann heißt es Boardstruktur beachten und danach spielen

Do Flop-C-Bet - 100% -> immer, muss nicht immer was getroffen haben, meistens hat man ja nichts getroffen
Do Flop-C-Bet - ~75% -> macht oft ne C-Bet, auch wenn er nichts getrofen hat, wählt dazu aber die Boardstruktur aus, ob man etwas repräsentieren kann
Do Flop-C-Bet - 33% -> bettet immer nur, wenn er was getroffen hat

dazu in abhängigkeit zum Flop-C-Betwert

Do Turn-C-Bet - 100% -> Barrelt immer nochmal
Do Turn-C-Bet - ~75% -> barrelt sehr oft nochmal oder spielt wenn er einen niedrigen PFR hat seine guten Hände sehr aggro weiter
Do Turn-C-Bet - 30% -> wenn er am Flop oft ne C-bet macht und am Turn dann so einen wert hat, dann spielt er ab dort C/F, es sei denn er hat was gehittet.

WTS - kleiner Anhaltspunkt, je kleiner der ist umso seltener ist er am SD und spielt seine Hände entweder super aggressiv (siehe c-bet werte und AF) oder er lässt sich aus der Hand drücken, weil er meistens nur eine C-Bet macht.

Flop AF - wenn der hoch ist, solltest du sets raisen, weil er mit OPs auch broke gehen kann
Turn AF - wenn der niedrig ist, dann lieber am Flop floaten und den Turn betten (auch ohne set)

ATS - wenn der hoch ist, dann lieber 3-Betten aus den Blinds, weil du sonst in schwierige situationen kommst. Wenn er wenig auf 3-Bets foldet und sonst nicht aggro ist, kann man die kleinen Pockets auch ooP folden, weil man keine implieds hat.

Fold to Flop-Raise - wenn der hoch ist, dann kann man auch öfter den Flop als Bluff raisen

so das war es erstmal :) das Problem bei den Werten ist oft, dass du eine hohe Samplesize von den Gegnern brauchst, die du meistens nicht hast.


Original von PplusAD

Original von scotty23
raise for information.

schlechtester advice ever

mit ein wenig ahnung von boardtexturen, die du anscheinend nicht hast, durchaus machbar. ohne dieses wissen lohnt sich auch ein float nicht und flatcall mit kings ist absoluter schwachsinn.


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