Original von Patrick12
Die Mehrheit der Kommilitonen wird nicht selbst pokern - erst recht nicht um solche Summen. Die Mehrheit der Kommilitonen wird wohl auch Poker als ein Glückspiel ansehen, ähnlich wie Roulette.
Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass der Student, der sich dreimal überlegen muss, ob er sich in dieser Woche noch ein Steak leisten kann, auch nur ansatzweise verstehen kann, dass es Menschen gibt, die in weniger als einer Minute fünfstellige Summen beim Pokerspiel umsetzen.
Wenn dieser Teil des Lebens also tatsächlich in größerem Umfang publik werden würde, würden ihn die Mehrheit der Kommilitonen wohl ganz einfach für einen "verrückten, abgehobenen Irren" halten. M. M. n. kein besonders erstrebenswertes Bild für die Mitmenschen...
Wenn ich einer Bekannten, die alleinerziehende Mutter ist und am Existenzminimum lebt, erkläre, dass ich an einem einzigen Tag 150k Plus oder Minus mit Pokern mache, dann wird sich ihr Verständnis für mein diesbezügliches Leben wohl doch sehr in Grenzen halten....@drakhkar:
Wäre es kein "Doppelleben", gäbe es doch auch überhaupt keinen Grund, die eigene Identität in einem solchen Fall irgendwie zu schützen.@Mati:
Es geht auch nicht um die Vorstellung vom "Baller-Leben", sondern darum, dass die Mehrzahl der Mitmenschen das Dasein als Highstakesspieler einfach nicht nachvollziehen kann und es dann automatisch - sei es durch Neid oder durch Unverständnis oder durch moralische Vorbehalte oder was auch immer - zu vorschnellen, meist sehr negativen Urteilen gegenüber der betreffenden Person führen wird.
deine mitmenschen scheinen ziemlich naiv zu sein, sorry. kein mensch mit etwas hirnschmalz würde solche vorverurteilungen wiedergeben, aus eigener erfahrung. außerdm reibt man ja nicht jedem die summen unter die nase, oder von wievielen deiner mitmenschen kennst du die gehaltsabrechnung?
im allgemeinen schützt ein pokerpro seine "identität" aufgrund der vorherrschenden rechtslage.
einfach mal die kirche im dorf lassen..