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Job - Online Poker
 
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Job - Online Poker

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eroticjesus
Beigetreten: 25.05.2009
Elite Grinder

Original von doubblejaay
ich sehe die gefahr eher darin, dass wir möglicherweise in absehbarer zeit überhaupt nicht mehr spielen können als dass im pool nichts mehr zu gewinnen wäre.

###


Antwort
Zitat
Klaaatsch
Beigetreten: 28.05.2013
PokerStrategist

Original von Palmero92
glaubst du, du kannst in 10 Jahren noch den selben EV aus dem System ziehen wie heute?

Glaubst du die Arbeiter aus diversen geschlossenen Werken haben nicht auch Gedacht "mehr EV aus ihrem System zu ziehen" ?

Wie gesagt das Argument Sicherheit ist halt generell lol da die meisten nicht checken das 3 Monate KD-Frist keine Sicherheit sind!

Wenn mans genau nimmt ist Sicherheit ein Stück Land + Gemüsebeet...aber ich glaub das kommt hier wohl weder bei den Sickos noch bei den Sicherheitsfanatikern gut an


Antwort
Zitat
Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010
Elite Grinder

Original von Klaaatsch

Original von Palmero92
glaubst du, du kannst in 10 Jahren noch den selben EV aus dem System ziehen wie heute?

Glaubst du die Arbeiter aus diversen geschlossenen Werken haben nicht auch Gedacht "mehr EV aus ihrem System zu ziehen" ?

Wie gesagt das Argument Sicherheit ist halt generell lol da die meisten nicht checken das 3 Monate KD-Frist keine Sicherheit sind!

Wenn mans genau nimmt ist Sicherheit ein Stück Land + Gemüsebeet...aber ich glaub das kommt hier wohl weder bei den Sickos noch bei den Sicherheitsfanatikern gut an

Ich stelle die (ohne weitere Argumente) belegte These in den Raum, dass man mit einem abgeschlossenen Studium in 20 Jahren mit einer 10 mal höheren Wahrscheinlichkeit eine gut bezahlte Festanstellung hat, als dass man mit Onlinepoker noch fähig ist, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten ( wegen bessserer Bots, (Tod-)Regulierung, skill improvent, w/e). Daraus folgt für mich: Man verdient jetzt schon so viel, dass man nach 10 Jahren ein großes fettes Polster hat - oder man muss zumindest 2-gleisig fahren und sollte nicht auf poker only setzen.


Antwort
Zitat

Als ich angefangen habe, gab es selbst in den Midstakes noch Omahaspieler, die nicht einmal die Regeln kannten - heute spielen nach meiner Einschätzung selbst auf NL5 min. 50% mit Trackingsoftware. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass Spieler wie samrostan eigentlich nicht mal NL100 schlagen. Es ist schwerer geworden - definitv - und es wird noch schwerer werden, vor allem wenn man sich heute erst in den Limits nach oben arbeiten möchte.

Mir reicht mein "Einkommen" durch MTTs aus, um einen Großteil des Studiums zu finanzieren - nicht mehr und nicht weniger. Womit ich beim Thema wäre:
Interessanterweise scheint nämlich für den einzigen Spieler hier, der wirklich Ultra-Highstakes spielt, das quitten seines Studiums überhaupt keine Alternative zu sein. Insofern kann ich mich Palmeros Meinung zu 100% anschließen.


Antwort
Zitat
eroticjesus
Beigetreten: 25.05.2009
Elite Grinder

Studium wegen Poker quitten ist auch absoluter fail, spreche da (leider) aus Erfahrung. Sicherheit hin oder her, bin in der Sache auf Klaaatsch seiner Seite, der Value liegt aber nicht in der Sicherheit sondern im Wissen an sich. Wenn ein Bergarbeiter broke geht, weil sein Job hinfällig wird, dann war er nicht flexibel und das ist wichtig. Als Pro sollte man immer abwägen und je älter man wird, desto schlechter werden die Alternativen, aber heutzutage ist es nicht mehr so wild imo. Länger als 10 Jahre im gleichen Job zu arbeiten ist kein Standard mehr und man hat (gerade als Pokerspieler) immer wieder die Möglichkeiten sich beruflich zu bilden, Risiko hat man immer, egal was man macht und in welche Richtung man geht.

Absicherung ist ohnehin so ein Ding. Leute die vor 70 bzw. 80 Jahren mal 1k Hektar Land hatten wurden z.T. aus krankesten Gründen enteignet. Wer 1922 Reichsmark-Millionär war und nur aufgrund des Geldes reich war, war ein Jahr später broke. Warum soll das nicht mehr passieren?

Soll doch jeder machen, was einen am glücklichsten macht. 1,3k netto Job, für den man jeden Tag gerne aufsteht > Poker, wenn man es nur des Geldes wegen macht, auch wenns 10k im Monat sind und man ständig gefrustet ist, wegen den zahlreichen Nachteilen. Poker mit knapp 2k im Monat > 3k netto Job, wo man sich jeden Tag aufraffen muss, weil Kollegen und Chef sucken. Was in 10 Jahren ist, weiß doch eh kein Schwein^^


Antwort
Zitat
Klaaatsch
Beigetreten: 28.05.2013
PokerStrategist

Jesus hat gesprochen!


Antwort
Zitat
Mar0
Beigetreten: 29.03.2005
Elite Grinder

Poker ist kein sicherer Job.
Du kannst nicht sagen wenn es 5 Jahre gut lief, das es wieder so laufen wird.
Du hast kein sicheres Einkommen.
Und um einen vernünftigen Lohn zu haben musst du schon NL50 und höher schlagen.
Zudem sind lange Sessions wie zum Beispiel 40 Stundenwochen im Job ohne negativen Einfluss auf dein Spiel nicht wirklich realistisch möglich.

Der Pool wird nicht nur härter sondern was noch wichtiger ist es werden weniger Spieler.
Wo durch du immer länger auf gute Tische warten wirst und diese auch nicht solange verfügbar sein werden.
Und jeden Tag 6 Stunden konzentriert spielen ist auch etwas unrealistisch.
Daher denke ich das du nicht soviele Arbeitsstunden absolvieren kannst wie in einem Job wo durch der Stundenlohn schon höher sein muss um das zu kompensieren.

Und du wirst auch Perioden haben wo du kein Geld machst oder sogar verlieren wirst.
Einfach nur wegen der Varianz und weil du auch Tilt Phasen hast wo du schlechter spielst.

Und es ist auch riskant weil du abhängig bist von deiner Bankroll.
Gehst du Broke oder musst absteigen wirds heftig.

Ich würde dir raten nicht blind dem romatischem Optimismus nicht zuverfallen.

Poker ist unsicher und riskant.
Das einzige was sicher ist, ist das Geld was du auf dem Konto hast
was die Zukunft bringt weisst du nicht.


Antwort
Zitat
Klaaatsch
Beigetreten: 28.05.2013
PokerStrategist

Original von Mar0
Poker ist kein sicherer Job.
Du kannst nicht sagen wenn es 5 Jahre gut lief, das es wieder so laufen wird.
Du hast kein sicheres Einkommen.
Und um einen vernünftigen Lohn zu haben musst du schon NL50 und höher schlagen.
Zudem sind lange Sessions wie zum Beispiel 40 Stundenwochen im Job ohne negativen Einfluss auf dein Spiel nicht wirklich realistisch möglich.

Der Pool wird nicht nur härter sondern was noch wichtiger ist es werden weniger Spieler.
Wo durch du immer länger auf gute Tische warten wirst und diese auch nicht solange verfügbar sein werden.
Und jeden Tag 6 Stunden konzentriert spielen ist auch etwas unrealistisch.
Daher denke ich das du nicht soviele Arbeitsstunden absolvieren kannst wie in einem Job wo durch der Stundenlohn schon höher sein muss um das zu kompensieren.

Und du wirst auch Perioden haben wo du kein Geld machst oder sogar verlieren wirst.
Einfach nur wegen der Varianz und weil du auch Tilt Phasen hast wo du schlechter spielst.

Und es ist auch riskant weil du abhängig bist von deiner Bankroll.
Gehst du Broke oder musst absteigen wirds heftig.

Ich würde dir raten nicht blind dem romatischem Optimismus nicht zuverfallen.

Poker ist unsicher und riskant.
Das einzige was sicher ist, ist das Geld was du auf dem Konto hast
was die Zukunft bringt weisst du nicht.

Mod Doppelpost kam schon 8x


Antwort
Zitat
Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010
Elite Grinder

Original von eroticjesus
Soll doch jeder machen, was einen am glücklichsten macht.

#2


Antwort
Zitat
Yan29992
Beigetreten: 18.04.2010
Legacy Member

Sehe vor allem das Problem in der Regulierung. Muss nur Deutschland irgendwann auf die Idee kommen pokerstars.de einzuführen mit hohem Rake und Abschottung- dann ist eh Feierabend, schaut euch mal das Rake auf .es oder .it an.


Antwort
Zitat
promyk82
Beigetreten: 22.08.2006
Elite Grinder

Der Pool wird aber nicht härter! Wo man früher tagelang selbst rechnen musste, findet man nun Lsgansätze im Internet. Das interessiert den Freizeitspieler nicht. Aber ich KANN schneller lernen. Meine WR ist seit 2006 nicht gesunken. Heißt ja was. Mehr Angst machen mir Tools, deren Hinzunahme es anderen Regs es einfacher macht mich zu spielen.
Und tot ist das Game ja laut einiger Foren schon seit 8 Jahren. Man vergisst nur dabei, dass man nun selbst leichter auf ein höheres Level kommt.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Palmero92

Original von eroticjesus
Soll doch jeder machen, was einen am glücklichsten macht.

#2

#

Das sollte auf jeden Fall ganz oben stehen, nichtsdestotrotz sollte einem klar sein, dass Poker mit einem Nischenjob zu vergleichen ist und man dementsprechend vielleicht doch Alternativen haben sollte - mit den meisten Ausbildungen/Studiengängen stehen einem dann doch viele Bereiche offen.


Antwort
Zitat
Wustenfuchs
Beigetreten: 06.10.2006
Oldschool Grinder

Hat hier einer eigentlich schon mal erwähnt, dass Pokern irgendwann einfach nur ein langweiliges Kartenspiel ist und man sich nach Jahren jeden Tag neu motivieren muss, um überhaupt zu spielen. Man braucht Pokern nicht ständig als was super spannendes darstellen, wo man jeden Tag etwas wahnsinnig neues erlebt. Ja, am Anfang macht es Spaß, aber irgendwann lässt das Interesse einfach nach und der heutige Stundenlohn entschädigt nicht für die aufkommende Monotonie. Machertypen, Weltverbesserer oder kreative Menschen werden sich hier sehr schnell langweilen und feststellen, dass sie nichts nachhaltiges schaffen. Klaro, jetzt kommt das Argument, man muss neben dem Pokern noch was aufbauen. Wenn man aber Erfolg in einer Sache haben will, muss man sich leider auf die eine Sache konzentrieren und kann nicht erwarten, zweigleisig was außergewöhnliches zu vollbringen. Man wird dann weder ein guter Pokerspieler, ein guter Student oder ein guter Geschäftsmann. Ich spreche hier aus Erfahrung :f_cool:


Antwort
Zitat
JakeH4rper
Beigetreten: 19.01.2011
Poker Player

hinzu kommt, dass viele pokerpros von zuhause arbeiten und 8h am tag alleine im raum sitzen, was auch nicht jedermanns sache ist


Antwort
Zitat
Foxhound2
Beigetreten: 28.08.2010
BlackMember

Original von Wustenfuchs
Hat hier einer eigentlich schon mal erwähnt, dass Pokern irgendwann einfach nur ein langweiliges Kartenspiel ist und man sich nach Jahren jeden Tag neu motivieren muss, um überhaupt zu spielen. Man braucht Pokern nicht ständig als was super spannendes darstellen, wo man jeden Tag etwas wahnsinnig neues erlebt...

So wie 85% der Jobs, auch mit abgeschlossenem Studium.


Antwort
Zitat
DrPepper
Beigetreten: 20.10.2006
Elite Grinder

Original von Foxhound2

Original von Wustenfuchs
Hat hier einer eigentlich schon mal erwähnt, dass Pokern irgendwann einfach nur ein langweiliges Kartenspiel ist und man sich nach Jahren jeden Tag neu motivieren muss, um überhaupt zu spielen. Man braucht Pokern nicht ständig als was super spannendes darstellen, wo man jeden Tag etwas wahnsinnig neues erlebt...

So wie 85% der Jobs, auch mit abgeschlossenem Studium.

Absolut mein erster Gedanke. Tendiert in meinem Denken allerdings stark in Richtung 100%. Ich höre/lese das Argument immer wieder und versuche dann jedes Mal, irgendeinen Job in meiner Vorstellungskraft zu finden, den ich gerne mehr als - sagen wir mal - 2 Jahre lang machen würde. Mir fällt da absolut nichts ein. Kein Plan, ich schiebe lieber Chips hin und her als Emo-Kindern Geschichte beibringen zu wollen, was eben andere ohne Vorstellung vom Traumberuf heutzutage machen. Selbst der Traumberuf schlechthin - Sportkommentator - hat da im Grunde auch nicht mehr zu bieten als Pokern.

Unsere Gesellschaft ist halt nur produktivitätsorientiert und nicht auf die Zufriedenheit bzw. Abwechslung ihrer Teilnehmer aus. Für mich heißt das schon per se, dass ich niemals einen Job finde, den ich mein Leben lang - oder zumindest sehr lange - ausführen möchte, denn ich glaube, es gibt für mich nicht EINEN Job, der mich so begeistern wird, das ich denke "Hey, nur noch 40 Jahre das gleiche machen, och schade". Daher seh ichs mit Pokern irgendwie ziemlich locker. Ich machs halt jetzt, studier komische Sachen nebenher und schau mal was passiert. Mehr als nen Scheiß Job am Ende machen zu müssen kann nicht passieren. Und meiner Meinung nach ist so ziemlich jeder Job ein Scheißjob. Und gerade habe ich immerhin die Möglichkeit, einen Scheißjob von zu Hause aus zu machen, wann und wie oft/lange ich will, bei akzeptabler Bezahlung, mäßiger geistiger Herausforderung während ich Musik und Hörspiele hören und mich von Russen beleidigen lassen kann. Deal the cards!


Antwort
Zitat
Reetek
Beigetreten: 17.08.2009
PokerStrategist

Original von DrPepper

Original von Foxhound2

Original von Wustenfuchs
Hat hier einer eigentlich schon mal erwähnt, dass Pokern irgendwann einfach nur ein langweiliges Kartenspiel ist und man sich nach Jahren jeden Tag neu motivieren muss, um überhaupt zu spielen. Man braucht Pokern nicht ständig als was super spannendes darstellen, wo man jeden Tag etwas wahnsinnig neues erlebt...

So wie 85% der Jobs, auch mit abgeschlossenem Studium.

Absolut mein erster Gedanke. Tendiert in meinem Denken allerdings stark in Richtung 100%. Ich höre/lese das Argument immer wieder und versuche dann jedes Mal, irgendeinen Job in meiner Vorstellungskraft zu finden, den ich gerne mehr als - sagen wir mal - 2 Jahre lang machen würde. Mir fällt da absolut nichts ein. Kein Plan, ich schiebe lieber Chips hin und her als Emo-Kindern Geschichte beibringen zu wollen, was eben andere ohne Vorstellung vom Traumberuf heutzutage machen. Selbst der Traumberuf schlechthin - Sportkommentator - hat da im Grunde auch nicht mehr zu bieten als Pokern.

Unsere Gesellschaft ist halt nur produktivitätsorientiert und nicht auf die Zufriedenheit bzw. Abwechslung ihrer Teilnehmer aus. Für mich heißt das schon per se, dass ich niemals einen Job finde, den ich mein Leben lang - oder zumindest sehr lange - ausführen möchte, denn ich glaube, es gibt für mich nicht EINEN Job, der mich so begeistern wird, das ich denke "Hey, nur noch 40 Jahre das gleiche machen, och schade". Daher seh ichs mit Pokern irgendwie ziemlich locker. Ich machs halt jetzt, studier komische Sachen nebenher und schau mal was passiert. Mehr als nen Scheiß Job am Ende machen zu müssen kann nicht passieren. Und meiner Meinung nach ist so ziemlich jeder Job ein Scheißjob. Und gerade habe ich immerhin die Möglichkeit, einen Scheißjob von zu Hause aus zu machen, wann und wie oft/lange ich will, bei akzeptabler Bezahlung, mäßiger geistiger Herausforderung während ich Musik und Hörspiele hören und mich von Russen beleidigen lassen kann. Deal the cards!

Werde Feuerwehrmann, arbeite 2x/Woche und investiere den Rest der Zeit in Studium und Poker ;) Als Feuerwehrmann hast du ca.2k-2,5k netto, kannst auf der Arbeit auch spielen und hast immer 3 Tage frei...


Antwort
Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008
Oldschool Grinder

Für mich ist und bleibt Poker immernoch ein hobby. Andere geben mehrere hundert teilweise sogar tausende € im Jahr für ihr Hobby aus und ich verdiene sogar noch was mit meinem Hobby.
Auch im Jahre 2014 kann man doch selbst mit Nl25 noch seine 5k im Jahr machen ohne das man der sicke überskiller sein muss. Andere haben nebenher noch nen 400€ Job und ich sitz zu Hause und click auf der Maus rum und verdien um einiges mehr dabei.
Wer natürlich 10 randomtische öffnet und hofft das an jedem davon mind. 2-3 vollhonks wie 2007 sitzen der irrt sich. Und selbst solche tische findet man auf den micros noch wenn man sich ein wenig mühe gibt und tableselected.

Mich persönlich hat dieses Spiel ausserdem real live technisch soviel weitergebracht.. moneymanagement, schnell richtige entscheidungen treffen, mit schlechten wie auch guten tagen umzugehen lernen undsoweiter und sofort


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