Mal ein paar Gedanken dazu, aus eigener Beobachtung und Ent-Täuschung.
"Früher war alles besser" ist der deutlichste Hinweis darauf, nicht akzeptieren zu können, dass sich die Dinge und Zustände ändern. Poker ist kein blaues Meer mehr, sondern tiefrot in Anlehnung an eine Metapher aus einem Buch. Der Aufwand ist mittlerwele sehr groß, um minimale Vorteile zu haben. Ähnlich im Profifußball, wo es nicht mehr solche großen Unterschiede gibt, aber der Aufwand jeder Mannschaft gestiegen ist (tägliches Training, Sport als Berufung)
Trägheit, Arroganz und vor allem Ignoranz werden meist dann sichtbar, wenn Veränderngen anstehen.Wenn die Komfortzone wegbricht und als grundsätzlich sicher geglaubte Zustände oder auch Eigentum wegfallen: Verlust von guten Freunden, Reputation, Vermögen etc.
Zu glauben, ein dickes Einkommen, eine Frau oder irgendetwas, was man(n) irgendwann haben kann, machen dich glücklicher, macht dich nur unglücklich. Es sind Zwänge, denen Du folgst, statt sie spielerisch anzugehen. Niemand kann dir wohl sagen, wann du etwas viel zu verbissen verfolgst und den Blick für Neues verlierst, das kannst nur du selber.
Poker wird in diesem Sinne immer zu schlagen sein, doch wohl nur mit viel Leidenschaft. Wer nur ans dicke Geld denkt, denkt wohl weniger an gute Spielzüge.
In vielen Firmen oder bei erfolgreichen Menschen kann man beobachten: wenn die Felle wegschwimmen oder ein großer Verlust droht, kommen abstruse Verhaltensweisen zum Vorschein, meist aus der Angst vor dem Verlust. Zeit, sich damit auseinanderzusetzen.
Gruß