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[Geschlossen] Ps.de und Pokersucht

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Arkins
Beigetreten: 20.10.2006
PokerStrategist

Original von Korn
Ganz wichtig ist es bei der Diskussion folgendes zu unterscheiden:

1) Sucht im Sinne von Spielsuchtmit hohem finanziellem Verlust und einer ganzen Palette von schwerwiegenden Problemen.

2) Poker als intensives Hobby / Job / Full-Time Beschäftigung.

[....]

Ist eine gewinnbringende Sucht also akzeptabel? :rolleyes:
Leider gibt es wie so oft nicht nur Schwarz und Weiß.

(edit: war wohl Prototype schneller als ich ;) )


Abnoe
Beigetreten: 06.04.2005
BlackMember

Original von Arkins

Original von Korn
Ganz wichtig ist es bei der Diskussion folgendes zu unterscheiden:

1) Sucht im Sinne von Spielsuchtmit hohem finanziellem Verlust und einer ganzen Palette von schwerwiegenden Problemen.

2) Poker als intensives Hobby / Job / Full-Time Beschäftigung.

[....]

Ist eine gewinnbringende Sucht also akzeptabel? :rolleyes:
Leider gibt es wie so oft nicht nur Schwarz und Weiß.

Dann können wirs wenigstens Arbeit nennen.


Original von TTSIP
genau mein fleischer empfielt mir auch immer das ich doch lieber vegetarier werden sollte

i lol'd


Mephisto87
Beigetreten: 19.02.2006
BlackMember

Original von Siete777

Original von Mephisto87
ich spiel auch 8-9h am tag ( in der woche). soll doch jeder machen was er will. immer diese moralapostel sry...

sry, du spielst 8-9 std./Tag NL 100 und FL 3/6? Und bist Goldmember? Guess u got caught in a lie, buddy...

wart aufs nächste update :)

ajo und so als tipp es gibt noch andere pokerseiten außer PP :)


kein bock jetzt alles zu lesen, aber auf der ersten seite kams mir so vor als würd discostu wenig zustimmung bekommen. ich find er hat vollkommen recht, in vielen büchern wird es gesagt:
Das A und O beim Pokern ist sein wahres Leben nicht zu vergessen, die sozialen Kontakte nicht zu verlieren und die berufliche Zukunft nicht aufs Spiel zu setzen. Viele Studenten hier (ich schließ mich da nicht aus) stecken bestimmt mehr Zeit ins Pokern als ins Studium...nur ob das gut ist?
Haben wir vor unserer Pokerzeit nicht mehr aus dem Leben gemacht, mehr unternommen? Ich denke viele stellen das Pokern zu sehr in den Vordergrund...ich sprech jetzt viel von mir und denk dass sich hier bestimmt viele wiedererkennen...
find ich gut dass es mal jemand anspricht! sollten vielleicht viele mal als warnung nehmen und drüber nachdenken, ob man sich nicht mal ein paar tage mehr frei nimmt (dafür vielleicht die 100k 2 jahre später knackt) und das leben mit anderen sachen verbringt...


Absalon
Beigetreten: 14.07.2006
Oldschool Grinder

Also ich halte es für ausgeschlossen, süchtig zu sein und zugleich Winning Player. Süchtige verlieren per Definitionem die Kontrolle, und gerade wenn um höhere Beträge geht ist das unverzeihlich, da braucht man Kontrolle.

Greenstein hat in seinem Buch "Ace on The River" mal (sinngemäß) geschrieben, Pokerspieler "Reiten den Tiger": Wer nicht völlig fasziniert von diesem Spiel ist, wird nicht die Zeit und Energie aufwenden, die es braucht um wirklich gut zu werden. Wer zu fasziniert ist, wer Abstand und Übersicht verliert, verliert die Kontrolle und wird langfristig sein Geld verlieren. Es ist wie beim Bergsteigen: Wer nicht hochmotiviert ist, kommt nie oben an - wer übermotiviert ist, stürzt ab. Die Grenze dazwischen muss man reiten.
Laut Greenstein haben Profipokerspieler durchschnittlich einen im Vergleich zur übrigen Bevölkerung deutlich gesenkten Serotonin Level im Gehirn (gilt als Anzeichen für Suchtanfälligkeit), aber einen höheren, als etwa Patienten von Suchtkliniken.

PS lockt natürlich Leute an, Poker zu spielen, betont aber finde ich die Selbstkontrollaspekte schon sehr deutlich. Von daher sehe ich da kein Problem.


domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Abnoe

Original von Arkins

Original von Korn
Ganz wichtig ist es bei der Diskussion folgendes zu unterscheiden:

1) Sucht im Sinne von Spielsuchtmit hohem finanziellem Verlust und einer ganzen Palette von schwerwiegenden Problemen.

2) Poker als intensives Hobby / Job / Full-Time Beschäftigung.

[....]

Ist eine gewinnbringende Sucht also akzeptabel? :rolleyes:
Leider gibt es wie so oft nicht nur Schwarz und Weiß.

Dann können wirs wenigstens Arbeit nennen.

joar und denk sobald man mit poker richtig geld verdient wirds spielen automatisch weniger, weil man nichmehr die motivation hat damit richtig geld zu verdienen weil 3 stunden am tag locker reichen um mehr zu verdienen als 95% der deutschen


Wody
Beigetreten: 23.01.2007
BlackMember

Ich bin Arkins Meinung, dass man das nicht schwarz weiß sehen kann. Ich würde mich nicht als süchtig bezeichnen, aber welcher Süchtige macht das schon?
Solange weder die Uni noch meine sozialen Kontakte (Feiern, Training) unter dem Pokerspiel leiden sehe ich kein Problem.
Trotzdem beeinflusst Poker natürlich andere Bereich meines Lebens. Dies ist durch das Spielen um Geld unvermeidbar, jedenfalls wenn man sich Geld auch auszahlen lässt. Dadurch erhält Poker ein großes Suchtpotential, da es eben dadurch einen großen Einfluß auf viele andere Dinge ausüben kann. Wenn ich an einem Tag für meine Verhältnisse viel Geld verliere, beeinflußt das natürlich meine Gemütslage, selbst wenn ich gut gespielt habe. Beim Sport ist dies nur so, wenn ich schlecht gespielt habe. Fängt da die Sucht nicht schon an?


Vielleicht wäre es ein Ansatz, aufzuzeigen wie viele Hände/Praxisstunden SSS und ungefähre Weiterbildungszeit für einen Anfänger einzusetzen sind, bis er auf einem Limit spielen kann, wo der vergangene und aktuelle Einsatz an "Arbeitsstunden" verglichen mit den Gewinnen zu einem angepassten, durchschnittlichen Stundenlohn führt (1Eurojob ist damit nicht gemeint).
Ich denke das sollte machbar sein, da das ganze hier ja auf Mathematik beruht.

Betr. dem Begriff "Spielsucht":
http://de.wikipedia.org/wiki/Pathologisches_Spielen
oder die Unmengen an Präventionsfachstellen.

Gruss und viel Spass beim "Ich-hab-mich-schon-im-Griff"


Original von DiscoStu85
Pokerstrategy dient ja vielen Menschen, als kostenloser Einstieg in eine Sucht !

FYP


Etwas Spielsucht könnt ich zur Zeit schon brauchen. Eigentlich sollte ich fünf Bonusse clearen, hab aber keine rechte Lust zum spielen.
Muß mich schon fast dazu zwingen. Ist auch anstrengend, ergebnisorientiert zu spielen, bzw. alle Hände optimal spielen zu wollen.

Ich denke die sogenannte Spielsucht ist potentiell präsent solange man das Spiel noch nicht beherscht. Danach wirds anstrengend und die Sessions immer kürzer, zumindest bei mir.


michimanni
Beigetreten: 03.08.2006
Elite Grinder

Original von TTSIP
genau mein fleischer empfielt mir auch immer das ich doch lieber vegetarier werden sollte

Das ist zwar ein sehr sarkastischer Beitrag, aber ein Funken Wahrheit ist dran. In einem Pokerforum, wo die Betreiber an dem Umsatz der Spieler beteiligt sind, nach Hilfe in Bezug auf Spielsucht zu suchen, ist - vorsichtig gesagt - nicht die beste Idee 2007. Dafür gibt es bessere Quellen.

Original von DiscoStu85
Ich denke hier sollte von Pokerstrategy mehr in Form von Artikeln, Warungen und Hilfestellungen zu diesem Thema kommen.

Einen allgemein gehaltenene Artikel, der potentielle Gefahren aufzeigt, würde ich auch begrüßen und PokerStrategy würde es sicherlich auch einen noch seriöseren Anstrich verpassen. Damit sollte man es dann aber auch bewenden lassen, denn wir sind alle volljährig und Herr unserer Sinne (oder sollten es zumindest sein ;)). Es soll ja schließlich auch nicht ins andere Extrem gekehrt werden, dass PokerStrategy letztlich eine Art Verantwortlichkeit für ein vernünftiges Spielverhalten seiner User hat.


Wamaroa
Beigetreten: 13.11.2006
BlackMember

Ich zock gern Poker, aber deswegen mal Samstag nicht einen drauf machen, ein Date mit nem Mädel absagen oder meinen Sport vernachlässigen?! No way!

Edit: Und ich finde den einen Artikel im Bronzeforum schon ziemlich gut, wo es um Selbstkontrolle, Disziplin und die Einhaltung fester Pokerzeiten geht.


TimTolle
Beigetreten: 21.03.2006
PokerStrategist

Original von Wamaroa
Edit: Und ich finde den einen Artikel im Bronzeforum schon ziemlich gut, wo es um Selbstkontrolle, Disziplin und die Einhaltung fester Pokerzeiten geht.

Genau. Ich denke PS.de muss nicht zusätzlich auf die Gefahr der Spielsucht hinweisen.

Es geht in Einsteigerartikeln los. Es wird oft darauf hingewiesen, wie wichtig Disziplin ist:

Kein eigenes Geld einzahlen
Auf Starthände warten
Nicht den Table-Sheriff spielen
Bei Tilt-Gefahr Pause machen
...

Wer verstanden hat, warum das wichtig ist, wird auch keine Probleme mit Spielsucht bekommen.

Und wenn jemand viel spielt, weil er richtig gut Geld damit verdient, ist das ok. Andere greifen sich jeden Nebenjob, nur um etwas dazuzuverdienenen. Hier kann man es durch sein Hobby erzielen.


Absalon
Beigetreten: 14.07.2006
Oldschool Grinder

Original von michimanni
In einem Pokerforum, wo die Betreiber an dem Umsatz der Spieler beteiligt sind, nach Hilfe in Bezug auf Spielsucht zu suchen, ist - vorsichtig gesagt - nicht die beste Idee 2007. Dafür gibt es bessere Quellen.

Das sehe ich ein bisschen anders. Für die Betreiber dieser Seite wäre es verherend, sollte sich herausstellen, dass ein signifikanter Anteil ihrer Kunden süchtig ist (was, wie ich glaube, nicht der Fall ist, das am Rande). Das gäbe einen riesigen Imageschaden, der sich auch finanziell sehr schnell negativ auswirken dürfte.
Hinzu kommt das alte Argument: PS.de verdient am besten mit guten Spielern. Spielern, die zwar viel spielen, aber kontrolliert sind und vor allem konsistent gewinnen.
Mit Süchtigen lässt sich vielleicht mehr verdienen, als mit Leuten, die einfach nur Ihre 50$ verbrennen und dann verschwinden. Aber mit Süchtige, also Spieler die dauernd im Tilt ihre BR zerstören, Pausen machen um "davon los zu kommen", rückfällig werden, dann aber wieder von unten anfangen müssen etc. pp. - generieren für PS bei weitem nicht so hohe Gewinne wie solide Winning Player.

Dass im Forum das Thema Sucht unterrepräsentiert scheint, liegt mE nicht an den Betreibern, sondern an uns, den Nutzern: In einem Pokerforum über Pokersucht zu reden, ist als würde man beim abendlichen Bierstammtisch über Alkoholsucht reden wollen. :rolleyes:


Maddi
Beigetreten: 20.01.2005
Elite Grinder

ich wär soo gern pokersüchtig, ohne scheiss :[


Kerri1
Beigetreten: 17.03.2005
Elite Grinder

lol maddi :tongue:


Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005
Elite Grinder

Original von Korn
Ganz wichtig ist es bei der Diskussion folgendes zu unterscheiden:

1) Sucht im Sinne von Spielsuchtmit hohem finanziellem Verlust und einer ganzen Palette von schwerwiegenden Problemen.

2) Poker als intensives Hobby / Job / Full-Time Beschäftigung.

In Bezug auf 1) bin ich mir sicher, dass Ps.de hier eher prophylaktisch wirkt.
Jemand der versteht, was BRM ist und dass beim Pokern der Erfolg vom Skill abhängig ist, wird nicht mehr in der Hoffnung auf "Glück" oder einen "Lauf" sein Geld verzocken.

und im Bezug auf 2)?

Bin der Meinung das die meisten Highroller süchtig sind und das hat nichts damit zu tun ob man Winningplayer ist oder nicht.
.
Ich selbst war, bevor ich Online-Poker kannte, schon spielsüchtig.
Hab aber im Pokern ein Spiel gefunden bei dem ich meine Sucht ausleben kann und noch Gewinne erziehle.

Jeder sollte sich mal die Frage stellen obs ihm was ausmachen würde, wenn Online-Poker ab morgen nicht mehr möglich wäre.


Lordtalin
Beigetreten: 21.06.2006
Elite Grinder

Original von Quentin73

Original von Korn
Ganz wichtig ist es bei der Diskussion folgendes zu unterscheiden:

1) Sucht im Sinne von Spielsuchtmit hohem finanziellem Verlust und einer ganzen Palette von schwerwiegenden Problemen.

2) Poker als intensives Hobby / Job / Full-Time Beschäftigung.

In Bezug auf 1) bin ich mir sicher, dass Ps.de hier eher prophylaktisch wirkt.
Jemand der versteht, was BRM ist und dass beim Pokern der Erfolg vom Skill abhängig ist, wird nicht mehr in der Hoffnung auf "Glück" oder einen "Lauf" sein Geld verzocken.

und im Bezug auf 2)?

Bin der Meinung das die meisten Highroller süchtig sind und das hat nichts damit zu tun ob man Winningplayer ist oder nicht.
.
Ich selbst war, bevor ich Online-Poker kannte, schon spielsüchtig.
Hab aber im Pokern ein Spiel gefunden bei dem ich meine Sucht ausleben kann und noch Gewinne erziehle.

Jeder sollte sich mal die Frage stellen obs ihm was ausmachen würde, wenn Online-Poker ab morgen nicht mehr möglich wäre.

Einsicht ist der erste Schritt zum Therapeuten!
Das ist jetzt ernst gemeint. Würde ich auch einem Workaholic raten.
Auch wenn du damit Geld "verdienst", es gibt wichtigeres!!
Ich denke jemand der süchtig ist wird über kurz oder lang wieder broke gehen, denn die Psychologische Komponente sollte man beim Pokern nicht unterschatzen.


dhw86
Beigetreten: 07.12.2006
Elite Grinder

Original von Lordtalin
Einsicht ist der erste Schritt zum Therapeuten!
Das ist jetzt ernst gemeint. Würde ich auch einem Workaholic raten.
Auch wenn du damit Geld "verdienst", es gibt wichtigeres!!
Ich denke jemand der süchtig ist wird über kurz oder lang wieder broke gehen, denn die Psychologische Komponente sollte man beim Pokern nicht unterschatzen.

es gibt wichtigeres als geld? never!


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