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[Geschlossen] staken (brauche Rechnung für die edge)

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dhw86
Beigetreten: 07.12.2006
Elite Grinder

mMn sinnfrei, wenn man sich mal graphen von offensichtlichen winningplayern ansieht. das schwankt so hin und her.

@sanek

mal ne frage: ist das staken so gedacht, dass du einmal startgeld gibst und nur bei broke neues, oder jeden tag abrechnen und täglich neues startgeld?


Sanek Themenstarter
Sanek
Beigetreten: 06.08.2006
Oldschool Grinder

Sozusagen jeden Tag neues Startgeld mit Abrechnung.

Es geht halt darum, dass ich jemanden für eine Session (bzw. Tag) staken möchte mit diesem Prinzip.


alexbrunson
Beigetreten: 27.08.2007
PokerStrategist

man könnte ein konfidenzintervall ausrechnen btw , das besagt wie viel hände er spielen muss

is mir gerade aber zu spät für , jeder abituriert sollte das koennen


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

Original von Sanek
Sozusagen jeden Tag neues Startgeld mit Abrechnung.

Es geht halt darum, dass ich jemanden für eine Session (bzw. Tag) staken möchte mit diesem Prinzip.

wie du bei deinem eigenem beispiel gesehn hast ist das nicht sehr sinnvoll.
Die Varianz bei einer Session ist gewaltig, und du zahlst bei Verlusten stärker drauf, was die swings nach unten noch verstärkt.
Er muss schon eine riesige Edge haben und viele hände am tag spielen damit sich das für dich lohnt.

Sinnvoller ist es ihr rechnet nach nem Monat oder so ab. Das erhöht die chancen das er als winning player auch gewinn gemacht hat.

Hab mir mal nen Paar gedanken darüber gemacht wie man den EV berechnet, keine gewähr auf sinnvolligkeit:

Angenommen die Pokergewinne sind normalverteilt:
Verteilungsfunktion: W = 1/sqrt(2pi)/standardabweichung * exp(-1/2*(x-winrate)^2/standardabweichung^2)

Also ergibt sich die Winrate gewichtet mit der Gewinnverteilung (Gwin und Glose):
Wenn er gewinnt:
win = integral W(x)*x*Gwin von 0 bis unendlich
wenn er verliert:
lose = integral W(x)*x*Glose von -unendlich bis 0

Somit ergibt sich die effektive Winrate für den Staker mit:
win-|lose|

Beispielrechnung: für eine Winrate von 5BB/100h und einer Standartabweichung von 33 (in etwa die die PT mir für eine Session anzeigt) und einer Gewinnaufteilung von Gwin=50% und Verlustaufteilung von Glose=100%

Winrate im fall vom verlust:
-10.81592047
Winrate im fall vom gewinn:
7.907960235

Also in diesem Fall erleidet der Stacker 2.9bb/100h Verlust durch das Staken
Dies liegt an der hohen Standartabweichung weil nur eine Session gespielt wird.

Rechnen wir das ganze mit denselben Zahlen aber einer Abweichung von 5bb/100h durch bekommen wir einen Gewinn von 2,3bb/100h Gewinn für den staker.

Folgerung wie bereits erkannt wurde:
Kurzes stacken über wenige Hände ist -EV wenn die Gewinnaufteilung und die Winrate zu schlecht ist.

Allerdings über viele Hände, damit folgt niedrigere Varianz, ist Staken +EV

Nochmal der Hinweis:
Rechnungen ohne gewähr.


Also ich glaube nicht, dass es reicht, wenn er winningplayer ist, da die Rechnung Gewinne nur zu 90% Berücksichtigt, Verluste aber in gesamter Höhe.

Um so langfristig auf BE zu sein, müßten die Gewinne also 1/0,9 =1,1111 sein, damit Du +-1 rauskommst. Wie gesagt langfristig. Würde man also jetzt ein paar Milliarden Hände durchkalkulieren wärst Du solange im Minus wie er weniger als 1,11BB je verlorenem BB gewinnt.

Ich habe kein PT und weiß nicht ob PT auch die Verluste und Gewinne je Hand summiert. Man bräuchte dann schon die Form:
Session XXXX
1112 BB Gewonnen 1000 BB Verloren Gesamtgewinn: 112BB.

Ist zwar keine komplizierte Rechnung aber ich glaube das Problem trifft das ganze ganz gut.


hazz
Beigetreten: 13.02.2006
BlackMember

ein sehr grosser nachteil dieses kurfristigen stakes ist auch, dass der gestakedte nicht dieselben ziele hat wie du: ist er am ende einer session im minus kann er grosse "-ev" flips machen, um wieder ins plus zu kommen. das risiko traegst ja du, nicht er.

in mathematics of poker steht auch n kleiner abschnitt zu drinne, auch mit formeln. die muss man wohl aber noch ein klein wenig umstellen, du willst ja winrate und nicht ev wissen.


ein sehr grosser nachteil dieses kurfristigen stakes ist auch, dass der gestakedte nicht dieselben ziele hat wie du: ist er am ende einer session im minus kann er grosse "-ev" flips machen, um wieder ins plus zu kommen. das risiko traegst ja du, nicht er.

Oh, daran hab ich nich gedacht. Dann würde ich (egal bei wem) so ein Stakng auf jeden Fall lassen. "Ich trage 80% deiner Verluste, aber krieg auch 80% deiner gewinne" hört sich fairer an.


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

bei so einer symmetrische Gewinn/Verlustaufteilung lohnt sich Staking auch über Varrianzreiche kurze Zeiträume wenn meine Rechnung stimmt


Buzibaer
Beigetreten: 07.06.2006
BlackMember

Gehts da nicht auch darum, dass der "Abrechnungszeitraum" willkürlich gewählt ist??

Bsp.: Spieler A verpricht B 10% seiner Winnings, dafür covert B A's gesamten Verlust. A Spiet 2 Sessions.
Die 1. Session (800 Hands) verläuft mit 1000$ Verlust, die 2. Session(200 Hands) mit 1000$ Gewinn. Insgesamt also even. Wenn nach jeder Session ausgezahlt wird, bekommt A nach der 1. Session 1000$, muss nach der 2. 900$ abgeben. Für B damit ein Verlust von 100$, A gewinnt 100$.

Werden die beiden Sessions (1000 Hands) jedoch "zusammengezählt", steign beide even aus!

Es kommt also auf den Zeitpunkt der Abrechnung an!

Und: A profitiert von seinen eigenen Swings, da Verluste pro session komplett kompensiert werden. WÜrde er also jede session even beenden, würde ernie Kohle machen, wenn er insgesamt even ist, aber jede session swingt, macht er trotzdem Geld...


hazz
Beigetreten: 13.02.2006
BlackMember

ja, du brauchst halt die anzahl hands pro abend und die varianz. dann kannst es ausrechnen ab welcher winrate es fuer den backer +ev ist. aber komplett ohne infos suckt es.

besser fuer sanek waere es mehrere tage zusammenzufassen - oder halt pro tag weniger % vom gewinn abgeben. fraglich ist da halt ob der partner das warum versteht.. vielleicht überzeugt es ihn ja dann pro woche 15% zu bekommen, oder was auch immer besser fuer sanek ist :)


Ja fehlen leider noch ein paar Infos um das auszurechnen.

Also du gibst im am Anfang der Session einen gewissen Betrag, nennen wir ihn einmal X

Wenn er broke geht, trägst du die ganzen Kosten, soviel schonmal klar.

Wenn Ich das richtig verstanden habe, falls er Gewinn macht bekommst du vom Gewinn 90% und er 10%?

Also wenn wir annehmen er geht mit +Y Gewinn aus der Session, gibt er dir dann X+0.9Y zurück und behält 0.1Y ?
Oder rechnet ihr erst am Schluss ab und er startet mit X+Y in die 2. Session? (würde das ganze ziemlich kompliziert zum rechnen machen...)

Was passiert wenn er nur leicht minus macht, aber nicht broke geht?
Also wenn er am Schluss seiner Session X/2 hat, was dann?


hazz
Beigetreten: 13.02.2006
BlackMember

von dem was er am ende des abends mehr hat als am anfang des abends bekommt der spieler 10%, den rest der backer - sonst hats keine auswirkungen auf den spieler, der teil ist doch klar.


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