Original von Sanek
Sozusagen jeden Tag neues Startgeld mit Abrechnung.
Es geht halt darum, dass ich jemanden für eine Session (bzw. Tag) staken möchte mit diesem Prinzip.
wie du bei deinem eigenem beispiel gesehn hast ist das nicht sehr sinnvoll.
Die Varianz bei einer Session ist gewaltig, und du zahlst bei Verlusten stärker drauf, was die swings nach unten noch verstärkt.
Er muss schon eine riesige Edge haben und viele hände am tag spielen damit sich das für dich lohnt.
Sinnvoller ist es ihr rechnet nach nem Monat oder so ab. Das erhöht die chancen das er als winning player auch gewinn gemacht hat.
Hab mir mal nen Paar gedanken darüber gemacht wie man den EV berechnet, keine gewähr auf sinnvolligkeit:
Angenommen die Pokergewinne sind normalverteilt:
Verteilungsfunktion: W = 1/sqrt(2pi)/standardabweichung * exp(-1/2*(x-winrate)^2/standardabweichung^2)
Also ergibt sich die Winrate gewichtet mit der Gewinnverteilung (Gwin und Glose):
Wenn er gewinnt:
win = integral W(x)*x*Gwin von 0 bis unendlich
wenn er verliert:
lose = integral W(x)*x*Glose von -unendlich bis 0
Somit ergibt sich die effektive Winrate für den Staker mit:
win-|lose|
Beispielrechnung: für eine Winrate von 5BB/100h und einer Standartabweichung von 33 (in etwa die die PT mir für eine Session anzeigt) und einer Gewinnaufteilung von Gwin=50% und Verlustaufteilung von Glose=100%
Winrate im fall vom verlust:
-10.81592047
Winrate im fall vom gewinn:
7.907960235
Also in diesem Fall erleidet der Stacker 2.9bb/100h Verlust durch das Staken
Dies liegt an der hohen Standartabweichung weil nur eine Session gespielt wird.
Rechnen wir das ganze mit denselben Zahlen aber einer Abweichung von 5bb/100h durch bekommen wir einen Gewinn von 2,3bb/100h Gewinn für den staker.
Folgerung wie bereits erkannt wurde:
Kurzes stacken über wenige Hände ist -EV wenn die Gewinnaufteilung und die Winrate zu schlecht ist.
Allerdings über viele Hände, damit folgt niedrigere Varianz, ist Staken +EV
Nochmal der Hinweis:
Rechnungen ohne gewähr.