Original von MFR
Original von backspin55
man darf nicht vergessen dass die meisten sss'ler die strategie einfach schlecht umsetzen und man doch noch eine klare edge gegen die meisten als bss'ler hat.bei guten sss'lern wird pokern natürlich ziemlich sinnlos.
dass sss'ler den fischen keinen spaß bringen ist wieder ein thema für sich.
Es wird immer sinnlos zu Pokern, wenn der andere über den gleichen skill verfügt wie man selbst, da macht es keinen Unterschied ob SSS oder BSS. Gewinne zieht man nur aus den Fehlern der anderen, dass andere ist Varianz.
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Der Unterschied ist - bei der SSS ist irgendwann an einem Punkt, wo man eine mehr oder weniger optimale Strategie hat (natürlich ist NL auch für 20bb Stacksizes noch nicht gelöst im spieltheoretischen Sinne)
Und an diesem Punkt kann man gar nicht mehr adapten oder counter-spielen. Es geht einfach nicht mehr. Dann ist klar, dass Poker keinen Spaß mehr macht.
Bei der BSS jedoch ist um soviel mehr Handlungsspielraum, dass es in naher Zukunft wohl niemanden geben wird der eine annähernd optimale Strategie entwickeln wird (und wenn, dann wird der/diejenige dieses Geheimnis sicher nicht preisgeben)
Somit ist selbst wenn man gegen lauter in etwa gleich starke Gegner spielt immer noch viel Luft nach oben.
Überspitzt kann man das Ganze vergleichen mit TicTacToe und Schach. Gegen jemanden der TicTacToe verstanden hat ist's ziemlich fad dieses Spiel zu spielen weil halt immer ein Unentschieden rauskommt (zwangsweise). Schach hingegen gibt's soviel mehr Handlungsmöglichkeiten dass man keine Winning-Strategie hat, die auf ein Din-A5-Blatt passt und ist somit auch gegen gleich starke Gegner interessant, weil es sehr viel Luft nach oben zur Weiterentwicklung gibt.
