Junge jetzt reitest Du Dich noch mehr rein, lass es einfach lieber...
Erstmal, wieso musstest Du Deinen letzten Beitrag 15mal überarbeiten? Immer wieder Rechtschreibfehler ausgebessert oder doch eher solange gegoogelt bis Du Dein Halbwissen in so geballter Form zusammenhattest?
OK, mal langsam. Bei den LKAs landen auch Hinweise die gg. Verstöße nach dem Geldwäschegesetz, das mag schon so sein. Allerdings hat das wenig bis rein gar nicht da mit zu tun, was Deine Hausbank macht, wenn auf Deinem Konto größere Überweisungen eingehen, oder Du auch relativ regelmässig Deine Winings auscashst.
Allerdings kommen die Anzeigen (die verpflichtend sind) natürlich auch aus der Ecke der Banken, die hierfür einen Geldwäschebeauftragten benennen müssen. Neben Banken auch Finanzdienstleister, Versicherungen, Rechtsanwält, Notare, Steuerberater, etc.
Allerdings geht es hierbei um ganz andere Indikatoren als wie wenn meinetwegen beim Auscashen vom Stars-Konto (welches dann eh ein inländisches Konto überweist) ein Betrag auf Deinem Giro landet. Indikatoren für Geldwäsche und dementsprechender Meldepflicht sind hierbei:
* viele Konten (Schufa-Abgleich)
* hohe Bareinzahlungen
* Mitführen/Lagerung hoher Barbeträge
* Akzeptanz schlechter Konditionen bei der Geldanlage
etc.
Die Meldepflicht von Banken besteht bei Verdacht
* dass eine Transaktion der Geldwäsche dient
* dass der Kunde seine Treuhandbeziehungen nicht offen gelegt hat
* dass der Kunde einer terroristischen Vereinigung angehört oder die Transaktion der Terrorismusfinanzierung dient
In keinster Weise ist hierbei eine innerdeutsche Überweisung vom Stars-Konto oder eine EU-Überweisung vom Neteller-Konto noch die Bareinzahlung Deiner vom Automaten mittels Neteller+-Card abgehobenen Barbeträge betroffen (mal aussenvorgelassen, Du redest nicht mit Deiner Bank, hebst mehrmals wöchentlich od. monatlich hohe Beträge ab um Sie in Bar einzubezahlen und hast schlechtestenfalls auch noch einen Migrationshintergrund).
Wer also wirklich das "Problem" hat, sagen wir mal monatlich 5-stellige Beträge auszubezahlen, sollte sowieso vorher mit seiner Bank darüber shonmal gesprochen haben. Wer noch früher allerdings das Gespräch mit einem kompetenten Steuerberater gesucht hat, wird eh andere Lösungen anvisieren als die Kreissparkasse Hintertupfing mit monatlichen Überweisungen von Neteller oder Moneybookers zu überraschen. ![]()
Also, wenn es das erstemal ist und die Beträge die 10.000€ deutlich überschreiten einfach zur Bank gehen, und denen klar machen woher das Geld kommt (Glücksspielgewinn) und es ist kein Problem.
Und nun mach bitte nicht weiter hier die Leute verrückt, die evtl. in ein paar Wochen vor Weihnachten vorm Problem stehen, sich 5k Winnings für ein paar Geschenke auszucashen und nun sich schon vor Deiner Kripo oder LKA verfolgt sehen.