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[Geschlossen] "Was ist geworden aus..." oder "Zu großer Pro-Pool"?

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FlushGarfield
Beigetreten: 08.01.2007

Hallo,
ich verfolge die Major Turnierergebnisse nur ein wenig nebenbei. Aber ist mittlerweile der Pro-Jungle zu dicht und auf zu gleichem Niveau?

Wenn man sich die Turnierergebnisse ansieht, die vor 2000 gelaufen sind, sieht man häufig die selben Namen.

Natürlich ist seit 2000, alleine durch den Online- & Pokerboom (im allgemeinen), die Spielerzahl drastisch angestiegen. Natürlich hat sich durch das Internet und TV Übertragungen und der vielen Onlinegames das Spiel generell geändert.

Aber, warum sind kaum "bekannte" / "TV" Pros unter den Dauersiegern / Dauer-Final-Table Spielern?

Was ist denn aus den WSOP Siegern der letzten Jahre geworden? Von Chris Moneymaker, Joe Hachem, Greg Raymer, Jerry Yang, Jamie Gold, Peter Eastgate liest man irgendwie, zumindest als Nebenbeiverfolger, gar nichts mehr.

Und wieso gelingt es den gestandenen Pros so wenig, sich wirklich weit durchzusetzen?

Mir ist auch durchaus bewusst, dass es durch die oben genannten Gründe nicht gerade einfacher geworden ist. Aber ist das Niveau so drastisch zusammengerückt, dass die Top-Performer Klasse zu groß geworden ist? Oder spielen bei den richtig großen MTT Dinge wie Glück einfach eine deutlich größere Rolle?


21 Antworten

Original von FlushGarfield

Was ist denn aus den WSOP Siegern der letzten Jahre geworden? Von Chris Moneymaker, Joe Hachem, Greg Raymer, Jerry Yang, Jamie Gold, Peter Eastgate liest man irgendwie, zumindest als Nebenbeiverfolger, gar nichts mehr.

Naja, von den oben genannten ist Chris Moneymaker, Peter Eastergate doch noch recht erfolgreich andere oben genannte z.b. richtige Fische und haben rumgeluckt wie dieser Jamie Gold.
Oben ist es schon recht eng geworden, aber selbst bei den turnieren mit nem hohen buy in wie jetzt im 100000$buy in auf Stars gibt sich ein Reinkemeier noch ne edge, hier hat DN den zweiten platz gemacht.
Ist halt nicht viel anders als beim CG wer nicht an seinem spiel arbeitet, der wird auf kurz oder lang halt verlieren.


Original von FlushGarfield
Aber ist das Niveau so drastisch zusammengerückt, dass die Top-Performer Klasse zu groß geworden ist? Oder spielen bei den richtig großen MTT Dinge wie Glück einfach eine deutlich größere Rolle?

Beides ;)


Peter Eastgate hat aufgehört mir Poker.

Hat ja auch letzten sein WSOP Bracelet auf Ebay versteigert


zickei
Beigetreten: 05.10.2006

eastgate hat seine karriere wohl mehr oder weniger beendet (gab mal einige news dazu). chris moneymaker hat auf den bahamas rang 13 ereicht und 130k $ gewonnen.

bei den anderen fällt mir spontan nix ein.


RaiserBlade
Beigetreten: 17.10.2007

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


Also ich behaupte mal, dass Moneymaker schlechter dran ist als Hachem, weil er viel länger viel erfolgloser war. Irgendwo stand auch mal, dass er nur noch eine kleine (monatliche?) Summe hat die er verspielen kann.

Hachem sieht man doch auch noch ziemlich regelmäßig bei irgendwelche TV Sachen.

Ist natürlich nicht nur auf MTTs bezogen sondern auf die gesamte Pokerkarriere.


TheCelt
Beigetreten: 24.03.2007

Bei einigen bekommt man es wohl auch einfach nicht richtig mit, was sie so treiben. Joe Hachem zb macht eben viel in Australien, gab vor einiger Zeit ne Pokerrealityshow mit ihm. Wenn ich das richtig weiß, hatte er sich aufs pokern konzentriert, weil er seinen Beruf durch eine Krankheit nicht mehr ausüben konnte. Mit 10mio Gewinn, wird er vielleicht einfach seine Prioritäten anders setzen und dichter bei seiner Familie sein, wie eben zb mit der Show.

Wir bei den andern vielleicht ähnlich sein.


Ich würds genauso machen.

Wenn ich das Main Event gewönne, würd ich nach und nach ein paar Restaurants/Cafés oder sowas aufmachen, eventuell hier in Thailand und dann mit Pokern aufhören. Soviel Spaß macht´s mir dann doch nich.


Nygis
Beigetreten: 14.08.2010

Wenn man bedenkt dass bis Mitte der 90er im Höchstfall 250 Leute mitgemacht haben finde ich das nicht dermassen verwunderlich dass man oft die gleichen Leute oben gesehen hat.
In einer Zeit in der wohl 98% der Spiele Cashgames waren hatten vermutlich die Spieler eine Edge die sich auf das Turnierspiel am besten einstellen konnten.(habe mal ein wenig über Stu Ungar gelesen der das wohl ziemlich drauf hatte um nur mal 1 zu nennen, wie ich das verstanden habe hat er einfach die Taktik angewandt die man heute im kleinen Poker ABC beigebracht kriegt, aber das wussten damals halt nnicht allzu viele)
Bei 5k+ Leuten heutzutage wird der Glücksfaktor wohl eine viel größere Rolle spielen, man ist gezwungen ständig Chips zu machen und auch wenn man die ersten 9 Leute ausgeguckt hat kann der 10te seinen 2 Outer am Schluss treffen und das wars dann, ob man Ivey heisst oder Müller.


Kraese
Beigetreten: 21.09.2009

Original von Coffeehouse
Ich würds genauso machen.

Wenn ich das Main Event gewönne, würd ich nach und nach ein paar Restaurants/Cafés oder sowas aufmachen, eventuell hier in Thailand und dann mit Pokern aufhören. Soviel Spaß macht´s mir dann doch nich.

Also Online könnte ich es verstehen, aber live? live macht doch einfach mal sau viel spaß!


TheCelt
Beigetreten: 24.03.2007

Naja, ist eben immer eine Frage der Lebensumstände. Bleiben wir bei Joe Hachem, der hat ne Frau und ich glaube 4 Kinder, wohnt in Melbourne, hat nen Laden, macht eben ab und zu was mit den TVsendern, wird vielleicht auch das ein oder CG haben, was man einfach eben nicht mitbekommt und die Aussie Million spielt er glaub ich auch.

Aber er hat eben ein Leben, was soll er da immer durch die Gegend fliegen und in irgendwelchen Hotels alleine schlafen um dann in irgendwelchen geschlossenen Räumen zu spielen. Der ist ein Familienmensch, jedenfalls erweckt er den Anschein. Außerdem ist er schon reich.

Ist doch in jedem Job immer die gleiche Frage, hört man einfach auf, wenn man genug Geld nach normalen Standard hat oder macht man immer weiter. Für die einen gibts nur die Arbeit, für die anderen sobald möglich ein Leben ohne.


sitngoJoe
Beigetreten: 07.09.2008

Peter Eastgate aufgehört ?( Der war doch noch bei der EPT London unter den letzten 10 oder so.


Knochenfabrik
Beigetreten: 09.01.2007

Original von Kraese

Original von Coffeehouse
Ich würds genauso machen.

Wenn ich das Main Event gewönne, würd ich nach und nach ein paar Restaurants/Cafés oder sowas aufmachen, eventuell hier in Thailand und dann mit Pokern aufhören. Soviel Spaß macht´s mir dann doch nich.

Also Online könnte ich es verstehen, aber live? live macht doch einfach mal sau viel spaß!

auch nur wenn es normal läuft und der downswing nicht zu lange anhält. wenn echt mal nichts geht suckt livepoker halt extrem. kann von der motivation her sehr viel schlimmer werden als ein onlinedownswing.


Original von Kraese

Original von Coffeehouse
Ich würds genauso machen.

Wenn ich das Main Event gewönne, würd ich nach und nach ein paar Restaurants/Cafés oder sowas aufmachen, eventuell hier in Thailand und dann mit Pokern aufhören. Soviel Spaß macht´s mir dann doch nich.

Also Online könnte ich es verstehen, aber live? live macht doch einfach mal sau viel spaß!

wieviele große liveturniere hast du schon mitgemacht?
also ich stelle mir es nicht gerade spaßig vor 12-18 stunden 3-7 tage hintereinander auf ungemütlichen stühlen zu sitzen und zu pokern


H4nd0fMida5
Beigetreten: 12.05.2008

jamie gold war nie ein poker pro (wollte es auch nie sein), wenn ich mich nicht täusche
moneymaker, raymer, hachem sieht man zumindest noch bei den großen turnieren


HaensWoerst
Beigetreten: 18.01.2010

Original von brontonase

wieviele große liveturniere hast du schon mitgemacht?
also ich stelle mir es nicht gerade spaßig vor 12-18 stunden 3-7 tage hintereinander auf ungemütlichen stühlen zu sitzen und zu pokern

...und dann am 6. Tag vielleicht noch kurz vor der Bubble von irgendnem random Fisch weggeluckt zu werden.

Turniere find ich halt ziemlich ätzend. Hätt ich absolut keinen Bock drauf. Der Glücksfaktor bei riesen Turnieren ist da viel zu hoch für mich.


CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007

Das sind schon noch einige regelmaessig gut im Geld. Negreanu, Ferguson, Juanda, Mizrachi, Freddy Deep oder der gute Scotty. Felder sind vllt groeser aber es sind eben doch immer die gleichen die regelmaessig Erfolge einfahren.

CMB


Bommelinho
Beigetreten: 03.02.2007

was ist eigl. aus seb ruthenberg geworden?


Original von Bommelinho
was ist eigl. aus seb ruthenberg geworden?

karma hat ihn eingeholt


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