Original von MXh
Mich würde eher interessieren: Wie spielt man mit einem Midstack im großen MTT? Da gibt es eher noch offene Fragen. Und andres als im Cashgame kann man diese Phase kaum vermeiden.
Hierzu empfehle ich dir dich mit dem "M-Faktor" nach Harrington auseinanderzusetzen.
Oder dazu die Sichtweisen in "Kill Everyone" zu verinnerlichen. ( Hier heißt das Ganze CSI statt M-Faktor ).
Zum eigentlichen Thema:
Ich finde diesen Ansatz schon seit geraumer Zeit sehr spannend. Das schwierigste ist sicherlich einen vernünftigen Ansatz zu finden um eine MSS zu entwickeln. Ev. kann man hier anhand der MTT Strategien beginnen.
Den größten Vorteil den ich dabei sehe ist, dass man zu Beginn mit einer geringeren Bankroll als bei der BSS auskommt - somit also ein Limit weiter oben starten könnte. Bis zu welchem Limit man dann geht muss eben sinnvoll getestet und theoretisch hinterlegt werden.
Ich bräuchte also für NL10 keine 250$ sondern nur 125$. ( bei einem BRM von 25 Stacks und Stack von 50bb ). Auf diesen Limits, und sicherlich auch noch bis NL50 ist der Stack meiner Meinung nach nicht wirklich entscheidend, da es genug Fische gibt.
Mal als Beispiel die Annahme, dass man sich 312,50 $ erspielt. Was in dem Fall die BR für NL25 MSS wäre und wechselt jetzt auf BSS NL10 dann hat man wenigstens ein Limit ausgelassen.
Da gerade auf den Microlimits oftmals der Rake sehr hoch ist sehe ich das zusätzlich als großen Vorteil.
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