ich spiele auch ohne Stats.. 12 Tische, aber ich kenn viele Spieler und habe einige Notes. Stats lenken mich nur ab. HM schmeiß ich dann immer nach ner Session an um mir mein play nochmal anzusehn. Wenn nix besonderes war lass ichs auch mal weg.
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.
Original von tomsnho
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.
Gerade bei so einem großen Playerpool hat man allerdings auch oft keine ausreichende Samplesize, da kann man die Daten dann auch nicht wirklich brauchen.
Meiner Meinung nach sind Stats v.a. fürs Preflop Play wichtig, denn je nach dem, welche Spieler nach mir folgen, kann sich die openraising range gewaltig verändern. Der VPIP ist auch schon bei relativ kleinen Samples aussagekräftig.
ich spiel mit stats wenn ich 6+tables spiele. 1-2mal die woche mach ich dann mal ne session mit 2-3 tables ohne stats.
Original von kearney
Original von tomsnho
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.Gerade bei so einem großen Playerpool hat man allerdings auch oft keine ausreichende Samplesize, da kann man die Daten dann auch nicht wirklich brauchen.
alleine der vpip nach 100händen sagt schon viel aus ...
Original von tomsnho
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.
Deswegen schreibt man sich ja auch notes du fisch!
Spiele momentan auch ohne Stats, da mein HUD einfach zu groß ist fuer das ongame skin und die stats auch immer irgendwie im weg stehen. Bei schwierigen Entscheidungen click ich schonmal im Table Manager schnell das Haekchen rein und schau mal kurz in die stats aber bei 6-8 Tischen aufm Ongame-Skin kostet das auch zuviel Zeit.
Ich denke auch, dass sich mein Spiel enorm verbessert hat, seit ich ohne Stats spiele. Ich lese viel gruendlicher die Boards und arbeite mehr mit Notes und Tableflow. Mache mir nur diese gelben/gruenen/roten Punkte an die Gegner um sie in etwa in eine Schublade einzuordnen.
Also meiner Meinung nach sind doch Stats nur ziemlich detailierte, in Zahlen gefasste Reads. Ob man sie jetzt selbst wahrnimmt oder die Software sie für einen recorded macht für mich eig kein Unterschied. Vielleicht wird man ein bisschen aufmerksamer ohne Reads, trotzdem kann unser Gehirn bei mehreren Tischen nicht alles mittschneiden wodurch ich auf keinen Fall auf Stats verzichten würde. Wie schon mehrmals gesagt - Spezielle Reads kann man ja trotzdem noch sammeln!
Original von webrula
Original von kearney
Original von tomsnho
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.Gerade bei so einem großen Playerpool hat man allerdings auch oft keine ausreichende Samplesize, da kann man die Daten dann auch nicht wirklich brauchen.
alleine der vpip nach 100händen sagt schon viel aus ...
Das schon, darum meine ich ja das man mit VPIP, PFR und WTS eh schon 99% der relevanten Daten abgedeckt hat.
mein graph ist kurz nach einsatz der stats nach oben geschnellt und ich kann seitdem viele situationen besser einschätzen (ich mach mir trotzdem sehr viele notes über alles mögliche)
man erkennt sofort nits oder vollfische und kann sein spiel dementsprechend anpassen usw....
und wieso sollte man ohne stats besser spielen?? wenn, dann nur weil man sich von ihnen zu sehr beeinflussen lässt, wenn das der fall ist: ok
denke auf den unteren limits ist es sehr hilfreich, die oberen kann ich nicht beurteilen
ich möchte ohne stats nicht mehr spielen, die sind bei mir hart +EV
VPIP ist eigentlich unwichtig, sollte man auch so sehen, wenn jemand andauernd in den Händen involviert ist (solange man nicht mehr als 6 Tische spielt, wie ich).
Wo mir stats helfen: bei fold to 3bet, 3bet, fold to 4bet, 4bet, cbet, fold to cbet.
Hab lang auf Cake gespielt und es ist einfach schwierig einzuschätzen, ob man z.B. JJ über ne 4bet profitabel shoven kann, wenn man keine stats hat.
Oder ein flop hat villains preflop-range arg verfehlt, dennoch haut er ne cbet raus. Da macht ein cbet-Wert von 50 oder 80 schon nen Unterschied (bzw. dann der fold to flop-raise). Und das ist nur durch Beobachten nicht leicht festzustellen.
Dennoch teile ich die Meinug, dass stats im Allgemeinen überbewertet sind. Ich nutze sie v.a. zur Selbstanalyse.
ich finde bis zu einem gewissen limit sollte man mit stats spielen wenn man noch dazu 6+ spielt.
für mich sind da ganz einfach auf meinem limit NL 50-100 zu viele verschieden spieler unterwegs.
Original von Azathoth
Wo mir stats helfen: bei fold to 3bet, 3bet, fold to 4bet, 4bet, cbet, fold to cbet.
Hab lang auf Cake gespielt und es ist einfach schwierig einzuschätzen, ob man z.B. JJ über ne 4bet profitabel shoven kann, wenn man keine stats hat.
Oder ein flop hat villains preflop-range arg verfehlt, dennoch haut er ne cbet raus. Da macht ein cbet-Wert von 50 oder 80 schon nen Unterschied (bzw. dann der fold to flop-raise). Und das ist nur durch Beobachten nicht leicht festzustellen.
Genau das war der Punkt wo mich Stats am meisten Geld gekostet haben. Ich bin einfach auf diese 3bet/4bet/shove Game eingestiegen, was einfach nicht mein Ding ist.
Das beste am Spielen ohne Stats ist für mich, dass MEINE Entscheidungen einfach viel besser geworden sind, da mich einfach nichts ablenkt und ich mir viel eher einpräge in welchen Situationen Villian wie gegen mich gespielt hat. (Außerdem finde ich den Fold-Button wesentlich öfter bzw. früher, was mir schon viel Geld gesparrt hat in den letzten Monaten
)
Außerdem merke ich viel schneller wenn Villians tricky werden und versuchen mich auszuspielen.
Original von Powaaah
Original von tomsnho
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.Deswegen schreibt man sich ja auch notes du fisch!
So ein Blödsinn, wofür soll ich mir denn die mühe machen ne Note zu schreiben ala "openlimpt UTG" "openlimpt oft" "hat schonmal openenlimp/fold gespielt" "hat schon 2 mal in folge auf meinen resteal gefoldet" wenn ich dafür stats habe die mir das viel genauer anzeigen. Natürlich sind notes unerlässlich, grade wenn man nen showdown sieht. Aber um den groben Stile eines Gegners einzuschätzen, sind sie imo unerlässlich auf < NL200 weil der playerpool einfach noch enorm ist. Man trifft immer mal wieder auf nen Fisch den man mal vor 2-3 Monaten gespielt hat und dann find ichs nice wenn ich weiss VPIP > 40 pfr < 10 AF > 3 , und wenns nur nen samplesize von 50 oder 100 Händen ist. Genauso bei den Regs, wenn da einer 9/10 FoldTo3bet hat, dann ist das einfach schonmal nen anhaltspunkt, selbst wenn die 3bet nie von einem selbst kam und man durch beobachtung garnicht wahr genommen hat das er soviel auf 3bets gefoldet hat. Man sieht einfach auf den kleineren Limits noch viele Spieler mit krassen Werten, die einem Anhaltspunkte geben um sie zu exploiten. Man darf halt nicht in ein verhaltensmuster fallen in dem man entscheidungen trifft die darauf basieren ob jemand 27 wts oder 33 wts hat oder nen Af von 3 oder von 5. Gibt auch nen dc Vid, von Grindcore glaube ich, da redet er 1,5 Std nur über Stats und welche aussage sie haben. Da sind einfach Anhaltspunkte dabei die ich vermissen würde wenn ich ohne spiele.
Würde gerne mit Stats spielen, aber mein Pokertracker will einfach nie so wie ich will ♦
Original von Keduan
Original von Powaaah
Original von tomsnho
Auf NL50 sind Stats halt stark +EV weil da tausende Gegner rumlaufen und ich mir nicht merken kann ob Typ X jetzt nochmal der Aggrofisch oder der Typ der A-hi bis zum Showdown runtercallt war, oder ob Typ Y der Reg der viel 3bettet oer die Nit die nix Schlechteres als QQ+/AK 3bettet war. Dafür ist der Playerpool einfach viel zu groß, und es ist praktisch wenn ich die Tische wieder aufmache ich die Tendenzen von den Gegnern seh.Deswegen schreibt man sich ja auch notes du fisch!
So ein Blödsinn, wofür soll ich mir denn die mühe machen ne Note zu schreiben ala "openlimpt UTG" "openlimpt oft" "hat schonmal openenlimp/fold gespielt" "hat schon 2 mal in folge auf meinen resteal gefoldet" wenn ich dafür stats habe die mir das viel genauer anzeigen. Natürlich sind notes unerlässlich, grade wenn man nen showdown sieht. Aber um den groben Stile eines Gegners einzuschätzen, sind sie imo unerlässlich auf < NL200 weil der playerpool einfach noch enorm ist. Man trifft immer mal wieder auf nen Fisch den man mal vor 2-3 Monaten gespielt hat und dann find ichs nice wenn ich weiss VPIP > 40 pfr < 10 AF > 3 , und wenns nur nen samplesize von 50 oder 100 Händen ist. Genauso bei den Regs, wenn da einer 9/10 FoldTo3bet hat, dann ist das einfach schonmal nen anhaltspunkt, selbst wenn die 3bet nie von einem selbst kam und man durch beobachtung garnicht wahr genommen hat das er soviel auf 3bets gefoldet hat. Man sieht einfach auf den kleineren Limits noch viele Spieler mit krassen Werten, die einem Anhaltspunkte geben um sie zu exploiten. Man darf halt nicht in ein verhaltensmuster fallen in dem man entscheidungen trifft die darauf basieren ob jemand 27 wts oder 33 wts hat oder nen Af von 3 oder von 5. Gibt auch nen dc Vid, von Grindcore glaube ich, da redet er 1,5 Std nur über Stats und welche aussage sie haben. Da sind einfach Anhaltspunkte dabei die ich vermissen würde wenn ich ohne spiele.
Ich gebe Dir da teilweise Recht.
Allerdings ist die Versuchung oft sehr groß sich an die Stats zu klammern um suboptimale Entscheidungen zu rechtfertigen, sein schlechtes Play zu entschuldigen, gerade wenn man angetilted ist. Ich spreche da aus Erfahrung. "Boaaah! 47/33 und 22% 3-bet. Sind zwar nur 20 Hände, aber ich shippe TT. Der hat ja eh nix..."
Das ist zwar fischig, aber kommt halt vor. Ich behaupte auch, daß ich da als NL10SH Reg nicht allein mit bin.
Ich bin dazu übergegangen die Stats nur noch als zusätzliche Hilfe anzusehen. Das Problem mit dem großen Playerpool ist halt auch, daß ich von den wenigsten Leuten eine entsprechende Samplesize habe.
Da ich auch nicht masstable, ist es für mich nicht wichtig, daß ich mir durch Stats einen schnellen Eindruck von den Gegnern mache. Man merkt doch recht schnell, was Tinte ist.
Die meisten größeren Anbieter erlauben mittlerweile das farbilich Markieren von Spielern. Das hilft viel mehr.
Solange ich kein Tableselectiontool besitze ist das die einzige Möglichkeit möglichst schnell meine "Freunde" zu finden, bzw. direkt zu sehen, ob da wieder 3 Shorties am SH-Tisch sitzen und sich um den Fisch prügeln, oder ob schon zwei andere Regs mit dabei sind, bzw. ob das IMO gute, oder schlechte Regs sind.
Sehr geholfen hat mir bei dieser Einsicht übrigens daß ich parallel angefangen habe HU-SNGs zu spielen. Da machen Stats erstmal fast gar keinen Sinn und ich bin vom schreibfaulen Spieler zum Notes-Maniac geworden. Man achtet viel viel besser auf das Spiel des anderen und kommt gar nicht erst in Versucung Autopilot zu spielen.
Das Erfolgserlebnis den Gegner aufgrund von Reads auf die richtige Hand/Range gesetzt zu haben ist auch nicht zu unterschätzen.