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[Geschlossen] wer von euch bestreitet seinen lebensunterhalt mit pokern?

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Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

Bin immer erstaunt über die Aussagen wie 1-2k/Monat durch Poker reichen ja locker um Profi zu werden, Geld ist schließlich nicht alles und man kann auch bescheidener leben. NUR WARUM SPIELT IHR DANN POKER, WENN EUCH GELD NICHT WICHTIG IST? Für mich ist das einfach ein Widerspruch.

Ich meine unterhaltet euch mal mit Leuten die bereits seit ein paar Jahren 8 Stunden/Tag, 12+ tabling spielen und fragt ob sie am Pokern noch wirklich Spass haben und ob sie sich bei der Arbeit richtig glücklich und ausgefüllt fühlen. Die meisten werden euch sagen es langweilt sie immer mehr 8 Stunden vorm PC zu sitzen und 3 verschiedene Buttons zu drücken, aber da die hourly noch stimmt ist es insgesamt noch ok und sie machen es noch paar Jahre weiter um noch das maximale an Geld rauszuholen (und dann evtl. finanziell (fast) ausgesorgt zu haben).

Bei Leuten die eine Auszeit nehmen, durch die Welt reisen, die Freiheit genießen und sich auf einer Selbstfindungs/Verwirklichungsreise befinden oder einfach studieren und nebenbei bißchen pokern, sehe ich das auch entspannter, nur das sind für mich auch keine Poker-Profis da ja Pokern für sie nicht im Mittelpunkt steht, sondern es für sie einfach ein Nebenjob ist um ihren eigentlichen Traum zu erfüllen (und wenn es mit Pokern nicht mehr klappt, suchen sie sich halt einen anderen Nebenjob).


Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

@Santalino
du sprichst ja mit deinem Post nur die Definition "Pokerprofi" an, da kann man endlos drüber diskutieren ab wann man das nun ist und ab wann nicht.
Bei dir ist man erst Pokerprofi, wenn man den Rest seines Lebens damit finanziert, ok.

Threadtitel - wer verdient seinen Lebensunterhalt mit Poker.

Das tun aktuell einige, und wenn sie 1-2k im Monat gewinnen reicht das dafür ja auch. Ob das nun jeder bis an sein Lebensende machen will, ist ja schon wieder eine völlig andere Frage.


PotRocker0302 Themenstarter
PotRocker0302
Beigetreten: 12.01.2011
PokerStrategist

wow justus das war ja mal vom thema geredet

ich hoffe mal das macht schule ♦

will nochmal kurz was klar stellen da wir grad mal kurz beim thema sind

die frage ist auch nicht mit wieviel geld man seinen lebensunterhalt bestreitet, das bedeutet also selbst wenn ihr in thailand lebt (super schön übrigens) und mit 300-500euro dort super leben könnt da der durchschnitt 300euro im monat verdient, dann ist das genauso vom pokern leben wie wenn ihr in monaco lebt und da halt 10.000euro im monat braucht


Verum
Beigetreten: 07.03.2007
BlackMember

Trotzdem kann ich Santalino´s Post nur hart rautieren.
Es muss ja nicht so auf die Spitze getrieben werden(finanziell ausgesorgt haben zu müssen etc.) Aber es stecken unglaublich viele Wahrheiten in dem Post.

Und diese Themathiken, wie zB. 8h+ pro Tag in der Regel nur mit sich, dem Computer und nen Haufen Honks, die im I-net (hoffentlich) ihr Geld vergamblen zu verbringen ist eine enorme dauer Belastung/Isolation/Problematik.

Es geht nicht nur darum viel zeit+Energie einmalig aufzubringen. Nein...es muss dauerhaft geschehen und spätestens nach 1/2 Jahr ist der gesamte "Spaß" verflogen. Um sich dann noch ohne diesen Reiz täglich an den Rechner zu setzen und eben nicht nur sein Programm runter zu rattern, sondern auch ein wenig mitdenken zu müssen, obwohl man 99% aller Dinge schon mal gesehen hat ist wirklich kein Zucker schlecken.
Motivationslosigkeit, Frust und ja sicherlich auch Energie/Antriebslosigkeit sind ziemlich sicher Folgen davon, wenn man es nicht schafft sein Leben nebenher irgendwie interessant zu gestalten.
Es ist leicht gesagt als "Nebenberufler", weiterhin irgendwie aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Verpflichtungen wahrzunehmen und rauszukommen.
Als Profi ist es das alle mal nicht.
Man hat keine Arbeitskollegen(WG´s ausgenommen) ausser Poker Freunde im Skype, die man vllt 1-2x im Jahr sieht (wenn überhaupt) und kann ausser mit seinem engsten Vertrauten(und selbst da nicht einmal immer aus diversen Gründen) seine Sorgen/Gedanken/Erfahrungen teilen.
Man vereinsamt regelrecht, wenn man sich nicht immer wieder um seinen Freundeskreis bemüht/ "Real Life" Aufgaben stellt und sich einfach hängen lässt.
Ein wirklich harter Down ist schneller da, als man denkt...Ist er erstmal da kann es auch ganz schnell passieren in ein Loch zu fallen und sich extrem hängen zu lassen.

Es gehört soviel mehr dazu Profi zu sein, als einfach nur Pokern zu können(Auf Dauer).
Und ja....rechnet mal nach...Als Profi sollte man zumindest BE spielen und als wahrer Profi seine 34-40h die Woche locker runter reissen. Überlegt nun einfach mal, was man nur an RB für ne Hourly hat...1-2k/Monat sind nicht mehr, als ein Hobby Pensum....


PotRocker0302 Themenstarter
PotRocker0302
Beigetreten: 12.01.2011
PokerStrategist

Original von Verum
Trotzdem kann ich Santalino´s Post nur hart rautieren.
Es muss ja nicht so auf die Spitze getrieben werden(finanziell ausgesorgt haben zu müssen etc.) Aber es stecken unglaublich viele Wahrheiten in dem Post.

Und diese Themathiken, wie zB. 8h+ pro Tag in der Regel nur mit sich, dem Computer und nen Haufen Honks, die im I-net (hoffentlich) ihr Geld vergamblen zu verbringen ist eine enorme dauer Belastung/Isolation/Problematik.

Es geht nicht nur darum viel zeit+Energie einmalig aufzubringen. Nein...es muss dauerhaft geschehen und spätestens nach 1/2 Jahr ist der gesamte "Spaß" verflogen. Um sich dann noch ohne diesen Reiz täglich an den Rechner zu setzen und eben nicht nur sein Programm runter zu rattern, sondern auch ein wenig mitdenken zu müssen, obwohl man 99% aller Dinge schon mal gesehen hat ist wirklich kein Zucker schlecken.
Motivationslosigkeit, Frust und ja sicherlich auch Energie/Antriebslosigkeit sind ziemlich sicher Folgen davon, wenn man es nicht schafft sein Leben nebenher irgendwie interessant zu gestalten.
Es ist leicht gesagt als "Nebenberufler", weiterhin irgendwie aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Verpflichtungen wahrzunehmen und rauszukommen.
Als Profi ist es das alle mal nicht.
Man hat keine Arbeitskollegen(WG´s ausgenommen) ausser Poker Freunde im Skype, die man vllt 1-2x im Jahr sieht (wenn überhaupt) und kann ausser mit seinem engsten Vertrauten(und selbst da nicht einmal immer aus diversen Gründen) seine Sorgen/Gedanken/Erfahrungen teilen.
Man vereinsamt regelrecht, wenn man sich nicht immer wieder um seinen Freundeskreis bemüht/ "Real Life" Aufgaben stellt und sich einfach hängen lässt.
Ein wirklich harter Down ist schneller da, als man denkt...Ist er erstmal da kann es auch ganz schnell passieren in ein Loch zu fallen und sich extrem hängen zu lassen.

Es gehört soviel mehr dazu Profi zu sein, als einfach nur Pokern zu können(Auf Dauer).
Und ja....rechnet mal nach...Als Profi sollte man zumindest BE spielen und als wahrer Profi seine 34-40h die Woche locker runter reissen. Überlegt nun einfach mal, was man nur an RB für ne Hourly hat...1-2k/Monat sind nicht mehr, als ein Hobby Pensum....

alles schön und gut aber 8stunden täglich sich mit pokern beschäftigen ....

oder 8stunden täglich arbeiten gehen ....

bei beidem gibt es wohl niemanden der das wirklich tag für tag gerne und mit freude macht oder???

zum abschluss vielleicht noch ein wort

es muss jeder selbst wissen was er macht und wie er es macht und das macht das leben doch so interessant das wir alle ein bissel verschieden sind

:f_cool:


Verum
Beigetreten: 07.03.2007
BlackMember

Ja...du sagst es aber...man geht arbeiten. Man verlässt das Haus.
Man hat in der Regel eine Aufgabe, die tatsächlich messbar ist und von anderen gesehen/kontrolliert werden kann.
Als Profi könnte man tagelang sein Haus nicht verlassen, sich nicht waschen, alles liegen lassen und einfach nur wie ein Hartzer bei Mitten Im leben rumblödeln.
Es kann ganz schnell passieren, dass man das ganze ähnlich lebt wie ein WoW Opfer, dass 60h die Woche einfach nur seine zeit verplämpert...


domi222
Beigetreten: 27.10.2007
Oldschool Grinder

ich hab versucht mir mal mit 1k/Monat (hatte diesen Verdienst ein Jahr) mein Leben inkl. Wohnung zu finanzieren. Nach ein paar Monaten war ich broke. Man sollte so rechnen, dass man zusätzlich zu fixen Ausgaben nochmal Betrag x zum leben hat und dann noch mal das 5 fache dieses Betrages beiseite hat um sich 5 Monate zu bezahlen zu können, falls Poker mal nichts einbringt.


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von Verum
Ja...du sagst es aber...man geht arbeiten. Man verlässt das Haus.
Man hat in der Regel eine Aufgabe, die tatsächlich messbar ist und von anderen gesehen/kontrolliert werden kann.
Als Profi könnte man tagelang sein Haus nicht verlassen, sich nicht waschen, alles liegen lassen und einfach nur wie ein Hartzer bei Mitten Im leben rumblödeln.
Es kann ganz schnell passieren, dass man das ganze ähnlich lebt wie ein WoW Opfer, dass 60h die Woche einfach nur seine zeit verplämpert...

Da kommt mir eine geniale Idee:
Man könnte eine Art Pokeroffice aufmachen, man mietet zusammen ein großes Büro an, wie eine Firma, bloß als Verbund von selbstständigen Pokerspielern (Wenn es das leben in punkto Vermietersuche einfacher macht, könnte man auch nach außen hin als Firma fungieren, mit den eigenen Leuten als Kunden, die ihren Anteil an der Miete an die Firma zahlen, damit die Firma dann die Miete fürs Büro zahlen kann). Dort arbeitet man dann zusammen, sprich, man grindet, man paukt zusammen Theorie, arbeitet an seinem Spiel, coacht sich gegenseitig, schickt Spieler auf Weiterbildugnen oder Dienstreisen zu Liveturnieren. Das Ganze wäre dann eine Mischung aus U2U-Coaching und Poker-WG: Man arbeitet zusammen, quatscht miteinander, macht zusammen Mittagspause, kann auch mal zusammen was nach Dienst unternehmen, gemeinsam auf Parties gehen, etc., aber man wohnt nicht miteinander, sprich, man pennt in seiner eigenen Wohnung und geht als Pokerspieler täglich ins Büro, arbeiten, so dass man auch mal Abstand voeinander hat und sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt.


Original von Kaiserludi

Original von Verum
Ja...du sagst es aber...man geht arbeiten. Man verlässt das Haus.
Man hat in der Regel eine Aufgabe, die tatsächlich messbar ist und von anderen gesehen/kontrolliert werden kann.
Als Profi könnte man tagelang sein Haus nicht verlassen, sich nicht waschen, alles liegen lassen und einfach nur wie ein Hartzer bei Mitten Im leben rumblödeln.
Es kann ganz schnell passieren, dass man das ganze ähnlich lebt wie ein WoW Opfer, dass 60h die Woche einfach nur seine zeit verplämpert...

Da kommt mir eine geniale Idee:
Man könnte eine Art Pokeroffice aufmachen, man mietet zusammen ein großes Büro an, wie eine Firma, bloß als Verbund von selbstständigen Pokerspielern (Wenn es das leben in punkto Vermietersuche einfacher macht, könnte man auch nach außen hin als Firma fungieren, mit den eigenen Leuten als Kunden, die ihren Anteil an der Miete an die Firma zahlen, damit die Firma dann die Miete fürs Büro zahlen kann). Dort arbeitet man dann zusammen, sprich, man grindet, man paukt zusammen Theorie, arbeitet an seinem Spiel, coacht sich gegenseitig, schickt Spieler auf Weiterbildugnen oder Dienstreisen zu Liveturnieren. Das Ganze wäre dann eine Mischung aus U2U-Coaching und Poker-WG: Man arbeitet zusammen, quatscht miteinander, macht zusammen Mittagspause, kann auch mal zusammen was nach Dienst unternehmen, gemeinsam auf Parties gehen, etc., aber man wohnt nicht miteinander, sprich, man pennt in seiner eigenen Wohnung und geht als Pokerspieler täglich ins Büro, arbeiten, so dass man auch mal Abstand voeinander hat und sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt.

Geile Idee, hatte ich vor 2 Jahren. Problem is nur, ich wohn zB in der fränggischen Bamba und hier spielen im Umkreis von 30km kaum 10 Leute vernünftig Poker. Wenn du in Berlin oder anderen Städten sowas aufziehen kannst/willst, müsste es leichter gehn...


matthiaswx
Beigetreten: 22.02.2008
PokerStrategist

Original von Kaiserludi

Original von Verum
Ja...du sagst es aber...man geht arbeiten. Man verlässt das Haus.
Man hat in der Regel eine Aufgabe, die tatsächlich messbar ist und von anderen gesehen/kontrolliert werden kann.
Als Profi könnte man tagelang sein Haus nicht verlassen, sich nicht waschen, alles liegen lassen und einfach nur wie ein Hartzer bei Mitten Im leben rumblödeln.
Es kann ganz schnell passieren, dass man das ganze ähnlich lebt wie ein WoW Opfer, dass 60h die Woche einfach nur seine zeit verplämpert...

Da kommt mir eine geniale Idee:
Man könnte eine Art Pokeroffice aufmachen, man mietet zusammen ein großes Büro an, wie eine Firma, bloß als Verbund von selbstständigen Pokerspielern (Wenn es das leben in punkto Vermietersuche einfacher macht, könnte man auch nach außen hin als Firma fungieren, mit den eigenen Leuten als Kunden, die ihren Anteil an der Miete an die Firma zahlen, damit die Firma dann die Miete fürs Büro zahlen kann). Dort arbeitet man dann zusammen, sprich, man grindet, man paukt zusammen Theorie, arbeitet an seinem Spiel, coacht sich gegenseitig, schickt Spieler auf Weiterbildugnen oder Dienstreisen zu Liveturnieren. Das Ganze wäre dann eine Mischung aus U2U-Coaching und Poker-WG: Man arbeitet zusammen, quatscht miteinander, macht zusammen Mittagspause, kann auch mal zusammen was nach Dienst unternehmen, gemeinsam auf Parties gehen, etc., aber man wohnt nicht miteinander, sprich, man pennt in seiner eigenen Wohnung und geht als Pokerspieler täglich ins Büro, arbeiten, so dass man auch mal Abstand voeinander hat und sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt.

ich wär sofort dabei ;)


HeadsUp88
Beigetreten: 31.10.2010
PokerStrategist

Original von Kaiserludi

Original von Verum
Ja...du sagst es aber...man geht arbeiten. Man verlässt das Haus.
Man hat in der Regel eine Aufgabe, die tatsächlich messbar ist und von anderen gesehen/kontrolliert werden kann.
Als Profi könnte man tagelang sein Haus nicht verlassen, sich nicht waschen, alles liegen lassen und einfach nur wie ein Hartzer bei Mitten Im leben rumblödeln.
Es kann ganz schnell passieren, dass man das ganze ähnlich lebt wie ein WoW Opfer, dass 60h die Woche einfach nur seine zeit verplämpert...

Da kommt mir eine geniale Idee:
Man könnte eine Art Pokeroffice aufmachen, man mietet zusammen ein großes Büro an, wie eine Firma, bloß als Verbund von selbstständigen Pokerspielern (Wenn es das leben in punkto Vermietersuche einfacher macht, könnte man auch nach außen hin als Firma fungieren, mit den eigenen Leuten als Kunden, die ihren Anteil an der Miete an die Firma zahlen, damit die Firma dann die Miete fürs Büro zahlen kann). Dort arbeitet man dann zusammen, sprich, man grindet, man paukt zusammen Theorie, arbeitet an seinem Spiel, coacht sich gegenseitig, schickt Spieler auf Weiterbildugnen oder Dienstreisen zu Liveturnieren. Das Ganze wäre dann eine Mischung aus U2U-Coaching und Poker-WG: Man arbeitet zusammen, quatscht miteinander, macht zusammen Mittagspause, kann auch mal zusammen was nach Dienst unternehmen, gemeinsam auf Parties gehen, etc., aber man wohnt nicht miteinander, sprich, man pennt in seiner eigenen Wohnung und geht als Pokerspieler täglich ins Büro, arbeiten, so dass man auch mal Abstand voeinander hat und sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt.

sowas ähnliches gibts bereits in frankfurt für freiberufler! spricht also nichts dagegen das man sich da mal zusammen reinhockt :]


mahatmaha
Beigetreten: 14.08.2006
Elite Grinder

Original von Haegglmoo

Original von ilCanicho

Original von Haegglmoo

Original von ilCanicho

Original von Haegglmoo
Lebe seit 4 Jahren vom Poker, allerdings bin ich Live - Spieler und fange online erst an. 2000,- / Monat, nein danke. Kann mir hier keiner erzählen (bis auf die, die zuhause wohnen, die haben nicht die Ausgaben), dass er vom Poker lebt oder leben würde bei diesem "Verdienst".

Ich habe schon viele kommen und gehen sehen, die meinten, sie könnten ihren Job schmeißen, weil sie irgendwo 50k gecasht haben. 50k ist nicht einmal ansatzweise eine Bankroll, mit der man solide Pokern könnte. Wie schon hier irgendwo im Thread erwähnt wurde, sollte man die sechsstellige Summe als Rücklage übrig haben. Vor allem Turnierspieler. Eine EPT Saison kostet dich an Ausgaben im Schnitt 100k, wenn du mal 2 Jahre nicht groß cashst wird es sehr knapp mit dem Geld. Das nur als Beispiel, denn kein Turnierspieler begnügt sich nur mit der EPT. Cashgame, gut. Da kann man darüber diskutieren, aber selbst da sollte man massiv Rücklagen haben.

Erst kürzlich hat sich ein Freund bei mir ausgeheult, weil es bei ihm ebenso der Fall war. Solider Spieler, hatte sich ca. 100k Roll aufgebaut, dann einfach seinen Job gekündigt. Jetzt steht er ohne Geld und fertiger Lehre da.

Wer ernsthaft vom Pokern leben möchte, sollte sich da gründlichst darüber gedanken machen und sich nicht von div. Forumbeiträgen á la "Ich schlage NL200 wie ein Gott, darum brauche ich nie wieder einen Job" beirren lassen. Selbst die Pro´s haben fast alle einen Job. Und ich rede nicht von Ivey & Co., welche man an den Fingern einer Hand abzählen könnte.

Ich wünsche dir bei deinem Vorhaben ein gutes Gelingen, doch überlege es dir sehr gut, ehe du dich unglücklich machst und in die Schuldenfalle tappst. Spreche da aus eigener Erfahrung, bei mir war es vor einiger Zeit auch hart an der Kippe.

Finde die krass unterschiedlichen Meinungen echt wahnsinn und auch interessant ;)
also meine ausgaben kurz definiert pro monat :

miete 500
nebenkosten 170 ( 100 Gas, 50 strom, rest wasser ^^ )
lebensmittel 120 ( geh noch oft zu den eltern essen :) )
versicherungen etc. 200
sprit 80
schule 325
weggehen/freizeit 400

einnahmen ausser poker :
meister bafög zuschuss 206
oma zuschuss zur schule 200

= 1398 euro lebensstandard / monat , ca. 1,8k $

40k hände nl100sh machen schon 1k $ rakeback. also wenn der monat BE läuft und ich auch "nur" 40k hände spiele dann hab fällt die roll um 800 $ ^^ na und ? wen juckts.ich mache es nur weil ich noch genug auf der seite habe, mein gott selbst wenn poker nix geht dann leb ich halt 2 monate vom anderen geld...alles scheiss egal ;)

Bankroll privat : 37,5k euro ( kommt noch aus meinem vorherigen leben als arbeiter --> ätzendes leben ^^, ca. 50% durch die arbeit gespart, die anderen 50% sind poker cashouts oder live event cashes, der letzte war beim 300 euro buy in CAPT Event, preis 4k euro ) --> dieses Geld ist für die Zukunft, evtl. beim erstellen einer selbsständigkeit

Bankroll poker : 9k $, letzter cashout dezember 3,5 k euro

habe immer viel zu viel ausgecasht damals als ich noch nen job hatte... und das geld was schon fest angelegt ist möchte ich ungern in die pokerroll zurückfliessen lassen :)

sonst wäre die roll schon wesentlich größer. sie war nie größer als 16k und hab auch nie höher als nl100 gespielt, naja 30k hände nl200...aber warum muss man hohe limits spielen, ich spiel 12+ tabling nl100sh + nl50sh, das alleine macht > 20$ / h nur rakeback, ca. 15-16 euro !

leider macht mich das auch nciht wirklich glücklich weil ich auch mehr live spielen will, also größere turniere, wsop, ept etc. :(

naja, hoffe ich konnte jemanden helfen, oder zumindest nen einblick verschaffen wie man es machen könnte...ist mit sicherheit nicht jedermanns sache

muss jeder für sich wissen.

Das ist ja mal eine nette Auflistung ♦

Miete 1k
Nebenkosten 400
HH - Versicherung 500
Lebensmittel, usw. gut 1k (ja, ich weis. bin halt oft essen weil oft im Ausland)
Sprit - darüber reden wir jetzt lieber nicht *g*
Fortgehen - hm da sind es manche Monate 100,- dann gibts Tage da gibt man eine vierstellige Summe aus ;)
Fotografie 1k - 1.5k (früher damit Geld verdient, jetzt Hobby)
Musik - sehr verschiedenen, Studiozeit auch gern mal fünfstellig (momentan Hobby, in Zukunft hoffentlich Beruf ♦)
Und der teuerste Posten wird wohl der Sport sein.

Also, jetzt wo ich das aufliste, wird mir selber erst so richtig bewusst, wieviel ich eigentlich ausgebe ^^ wow.

CAPT? Spielst du öfter bei der CAPT? Wenn ja, haben wir uns bestimmt schon des öfteren gesehen.

Hey, EPT, WSOP usw. hat ja noch alles Zeit. Muss ja nicht alles auf einmal sein. Erst solide Roll aufbauen, dann kannst die Turniere auch ohne Magenkrämpfe bestreiten, auch dann, wenn´s mal länger nicht so toll läuft ;)

deine auflistung ist auch ziemlich nett ^^ und erschreckend zugleic, wirst aber auch älter sein als ich, bin erst 23 und noch in einer weiterbildung;) lebst du komplett vom pokern ? ne oder ? ja icih hab bis jetzt nur 2 events gespielt, aber nur sideevents. dieses jahr denk ich fahr ich nach seefeld, das ist glaub ich nächste woche.

naja ich hab immer die befüruchtung das bis ich mal ( evtl ) eine große roll habe in paar jahren das poker dann nciht mehr so der renner ist, weil die überall die märkte abschotten, steuern einführen etc. pp...bin immernoch der meinung, das ab 2012 wir hier einen deutschen room haben mit steuner, also pokerstars.de mit rake und steuer, dann kann ich quitten ^^ viele anderen auch...

Bin auch erst 24, allerdings hab ich früher durch meinen Job (Fotograf eben) auch sehr gut verdient. Ich habs aber aufgegeben, weil es schlicht und einfach mit der Zeit zu eintönig wurde. Klar, tagtäglich nackte Frauen abzulichten macht Spaß und man kommt viel in der Welt herum, doch das tut man als Pokerspieler auch, und es wurde mit der Zeit langweilig.

Und man darf eines nicht vergessen. Ich habe mit Live Poker angefangen. Mag ja sein, dass Online NL200 usw. als "hoch" gilt, aber live ist das das niedrigste Limit. Dementsprechend habe ich auch auf NL200 gelernt. Und NL200 ist wie online NL10 ♦ Also eine Online - BR kann man nicht mit einer Live BR vergleichen, denn die Live BR ist ungemein höher.

genau anders rum is es korrekt... genau andersrum...


PotRocker0302 Themenstarter
PotRocker0302
Beigetreten: 12.01.2011
PokerStrategist

HeadsUp88
wo in frankfurt soll das sein wo man als freiberufler pokern kann???

und wie sieht das mit dem verdienst aus und so


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von PotRocker0302
HeadsUp88
wo in frankfurt soll das sein wo man als freiberufler pokern kann???

und wie sieht das mit dem verdienst aus und so

Freiberufler heißt, du bist selbst dafür zuständig, wie viel du verdienst!


PotRocker0302 Themenstarter
PotRocker0302
Beigetreten: 12.01.2011
PokerStrategist

das ist mir schon klar aber irgendwas muss man da ja dann auch abgeben für die laufenden kosten oder wie soll das laufen

man jetzt red ich auch schon am thema vorbei das ist wohl ansteckend

?(


Falco35
Beigetreten: 03.06.2010
PokerStrategist

Original von Nani74
Ohne mich jetzt hier zu sehr hineinsteigern zu wollen, ist es schon besorgniserregend wie weltfremd der Grossteil von Euch ist. Statements wie "von 2k im monat leben?" zeigen mir wie verwöhnt und dumm die Masse der heutigen, jungen Generation ist.

1. Das Existenzminimum ist gesetzlich garantiert, es muss sich also keiner Gedanken machen dass wenn er ein Risiko eingeht, dass er wie in anderen Ländern dieses mit seinem Leben bezahlen muss.

2. Ich kenne keine einzige Person mich eingeschlossen, die mit 1000€ im Monat + Miete nicht komplett zufrieden mit ihrer finanziellen Situation ist.

3. Die Leute die ich kenne die mehr verdienen sind auch nicht zufriedener.

Das Rumgebrabbel von weltfremden Jüngelchen die keine Ahnung von der Welt haben, aber denken Sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen weil Papa nen dicken Benz fährt, ist einfach so lächerlich.

:heart:


TheCelt
Beigetreten: 24.03.2007
PokerStrategist

Original von PotRocker0302
das ist mir schon klar aber irgendwas muss man da ja dann auch abgeben für die laufenden kosten oder wie soll das laufen

man jetzt red ich auch schon am thema vorbei das ist wohl ansteckend

?(

Na sowas gibt's doch nicht nur in Frankfurt, sondern inzwischen so ziemlich in jedem Dorf mit eigenem Gewerbegebiet. Klar muss man was zahlen, man teilt sich eben die Bürokosten, gemeinsamer Empfang, Teeküche usw, aber jeder hat sein Büro oder auch mehrere. Interessant für kleine oder ein Mann Firmen, die günstige Räume in passender Infrastruktur möchten oder eben nicht zu Hause sitzen wollen und einen geregelten Tagesablauf brauchen.

Was du in deinem Büro machst, bleibt in Grenzen dir überlassen. Kosten werden eben anteilig berechnet.


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Zu der Poker-Office Geschichte... Wenn man ein Büro eröffnet/mietet, dann gibt es auch Fragen und da Online Poker um Geld illegal ist, wird es sicherlich Probleme in Deutschland geben.


TheCelt
Beigetreten: 24.03.2007
PokerStrategist

Nicht zwangsläufig.

Du mußt ja normalerweise keinen Nachweis darüber erbringen, was Du in Deinem Büro anstellst. Theoretisch kannst Du Dir da auch eine Bibliothek einrichten oder nen Entertainmentsystem, weil Du zuhause keine Ruhe findest.

Klar sollte dann natürlich sein, dass es sich um kein Officeprojekt der Gemeinde handelt, was gefördert wird. ;)


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von TheCelt
Nicht zwangsläufig.

Du mußt ja normalerweise keinen Nachweis darüber erbringen, was Du in Deinem Büro anstellst. Theoretisch kannst Du Dir da auch eine Bibliothek einrichten oder nen Entertainmentsystem, weil Du zuhause keine Ruhe findest.

Klar sollte dann natürlich sein, dass es sich um kein Officeprojekt der Gemeinde handelt, was gefördert wird. ;)

Wenn sich 3 Leute irgendwo eine Wohnung nehmen und dort 3 Schreibtische reinstellen ok. Wenn allerdings irgendwo in einem Bürokomplex jede Nacht >10 komische Gestalten auftauchen, dann zweifele ich daran, dass keiner Fragen stellt.

Fängt doch schon mit der Steuerproblematik an. Wenn einer von den PokerPros Steuern bezahlt, dann möchte er doch auch seinen Arbeitsplatz von der Steuer absetzen?


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