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Original von Svarog187
Original von yogiii
capped Ranges
gewichtete Ranges
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und was ist Deceptive Part ?
- eine capped range ist eine range, die keine sehr starken Hände enthält. Je schwächer die beste Hand in unserer Range und je deeper die Stacks desto schlimmer ist das für uns (insb. oop). Da Villain 1. ein größere Range gefahrlos valuebetten kann und 2. mehr bluffen kann, ohne unbalanct zu werden. 3. Wir können nicht for value und daher 4. auch nicht als bluff raisen.
Ein Beispiel wäre ein coldcalling range, die weder KK+, AK, A2, K2 oder 22 enthält auf einem AK2-Board. Die beste Hand in unserer Range ist AQ, während der openraiser alle sets und twopairs haben kann.
- eine gewichtete Range benutzt man in der Rangeanalyse um zu berücksichtigen, dass ein Spieler nicht alle Hände in seiner Range immer auf die gleiche Art und Weise spielt. Während ein Spieler z.B. AA in einem gewissen Spot zu 100% 3-bettet, 3-bettet er eine Hand wie 22 oder A5s nur in 30% der Fälle. Wenn man das realistisch einschätzen kann sorgt eine Gewichtung der Ranges für eine "sauberere" Range-vs-Range-Analyse.
- der deceptive Part ist der Teil unserer Range, der (eher) nicht in unserer perceived Range liegt. Als 3-better gegen UTG werden wir vor allem auf hohe pockets, AK gereadet. Hände wie 76s oder 44, sind daher der deceptive Teil unserer Range.
zu den exploits:
gegen den lag:
der value liegt anscheinend v.a. an 3 dingen:
- er hat eine weite range und muss daher viel auf 3xbets folden
- er 4xbettet viel und hat daher eine schwächere 4xbettingrange
- seine calling range vs 3xbets ist schwach: er muss daher viel gegen unserer barrels folden
- seine range ist postflop schwach: er muss viel auf check/raises, donks, etc. folden
wenn wir von folgender openraisingrange ausgehen: 22+, A2s+, K2s+, QTs+, J9s+, T8s+, 97s+, 86s+, 75s+, 64s+, 54s, AJo+, KJo+ (21.87%): villains range kann natürlich auch so gewichtet sein, dass er statt der kxs sämtliche broadways openraised wobei gute lags dies aufgrund von domination problemen nicht tun,
und villain gegen unsere 3bets folgende range 4xbettet: TT+, AKs, A9s-A2s, AKo, ATo, KJo (7,69%) foldet er auf einen shove bei einer broke range von ak+,tt+ (3,45%) 55% d.h. wir haben keinen profit durch Foldequity bei 3b/5b und wir haben keinen instaprofit durch unsere 3bets ( da wir ca. 60% FE brauchen und villain alleine durch seine 4bettingrange bereits dafür sorgt, dass wir unter 65% Foldequity haben).
wo liegt dann der profit??
- seine callingrange vs 3xbets ist capped: wenn villain die genannte range 4bettet dann bleiben für seine wahrscheinliche callingrange: 99-77, AQs-ATs, KJs+, QJs, JTs, T9s, AQo-AJo, KQo (~ 6.5%): d.h. wir können auf einem axx board mit aq ohne probleme broke gehen, wir können sogut wie jedes lowcardboard barreln, da villain nie ein starkes overpair und selten überhaupt ein overpair hat, kaum suited connectors callt, etc.
- seine 4xbet/ca5b range ist zu weit: mit ak+,tt+ machen wir viel geld gegen seine 4betting range, da er manchmal auf unsere 5bet foldet und wir wenn wir es reinbekommen gute equity haben
d.h. wir können in etwa folgende range 3xbetten: TT+, AQs+, T8s, 97s+, 86s+, 75s+, 64s+, 54s, AQo+ das sind 7.59% wovon wir unter 60% gegen eine 4bet folden d.h. er macht keinen profit durch eine 4bets
Einiges an Profit liegt aber sicherlich auch darin zu callen und villain postflop das leben schwer zu machen, hierbei kommt es sehr stark auf den individuellen villain an: wieviel cbettet er? wieviel doublebarrelt er? wieviel 3barrelt er? wieviel foldet er auf checkraises? wieviel foldet er auf donks? ist er ein fähiger handreader? oder barrelt er nur? realisiert er das unere range nun capped ist, da wir viel gegen ihn 3betten?
idealerweise hat man auf einen derart loosen zeitgenossen position und moved in position, aber scheinbar haben wir position auf einen fish oder unsere tableselection ist scheisse ♦
gegen den TAG:
@KTU das letzte beispiel mit dem TAG verstehe ich nicht ganz? er openraised UTG und callt dann alles auf 3bets und 4bettet nicht oder wie?
wenn dem so ist, dann würde ich gegen den kollegen das board folgendermaßen spielen:
es hängt davon ab wieviel er auf 3bets callt und ob er ak genauso selten 4betttet, wenn er ak selten 4bettet, ungefähr die hälfte der zeit qq+ 4bettet jj/tt/aq immer callt und zusätzlich kqs,ajs,jts,qjs,99 callt (also eine eher tighte range):
JJ-99,AdAs,AhAs,AsAc,KdKs,KhKs,KdKc,KsKc,QdQh,QdQs,QhQs,QhQc,AQs,KQs,QJs,JTs,AQo+ (5,2%), sagen wir unsre 3bettingrange sieht folgendermaßen aus: QQ+,66,44,22,A5s-A2s,JTs,T9s,98s,87s,76s,65s,54s (6%)
dann stellt sich die frage ob er overcards hier floatet? raised er den flop mit overpairs um zu protecten? da die meisten tags das board wohl mit overpairs+ raisen würden und alles andere folden oder floaten würden wäre mein ansatz das board zu 100% zu contibetten: es hittet meine 3xbettingrange (bzw. meine perceived 3betting range vs ep aus den blinds: die meisten tags gehen richtigerweise davon aus, dass ich hier sehr polarisiert 3bette: suited connectors/suited aces + toprange) sehr hart: ich habe hier viele monsterdraws/oesds etc. d.h. ich würde den monsterdraw-teil meiner range cbet/broke spielen bzw. durchballern und den rest meiner range ebenso, da soooo viele turnkarten kommen die für villain super eklig sind: any spade/j/6/8/3/ v.a. dann noch jedes Ass ( ich 3bette hier einige suited aces), eigentlich sogar zusätzlich jede 7/T da ich 76s/87s jts/t9s in meiner range habe, d.h. auf dem board ist meine range wesentlich stärker als villains range und villain ist im guessing game wenn er den flop nur callt, wenn er raised würde ich klarerweise meine gesamten monsterdraws,overpairs,etc. shippen und den rest folden, das reicht an kombos, wenn ich denke villain bluffraised noch ab und zu (was er aber selten tun wird auf dem board) würde ich noch meine oesds shippen, was zusammengenommen etwa 48% meiner kombos auf dem board wären (laut equilab)
Original von KTU
Weekly Freebie
afaik ist GTO auch eine Losing Strategie in 6max Games.
versteh die aussage grad ned is GTO nicht definiert in perfekter balance und is es somit nicht schlechtestenfalls BE?? Wie kann man verlieren wenn man GTO spielt wegen rake??
Original von datrumpeta
Original von KTU
Weekly Freebie
afaik ist GTO auch eine Losing Strategie in 6max Games.versteh die aussage grad ned is GTO nicht definiert in perfekter balance und is es somit nicht schlechtestenfalls BE?? Wie kann man verlieren wenn man GTO spielt wegen rake??
jepp... GTO gibt dir zwar ein mind. BE Move vor aber halt selten den max. EV move. Deshalb schlägt man ab einem bestimmten Limit mit GTO wohl nichtmehr den rake.
Original von datrumpeta
Original von KTU
Weekly Freebie
afaik ist GTO auch eine Losing Strategie in 6max Games.versteh die aussage grad ned is GTO nicht definiert in perfekter balance und is es somit nicht schlechtestenfalls BE?? Wie kann man verlieren wenn man GTO spielt wegen rake??
Hey, hab mich extra ein Bisschen unklar ausgedrückt
Hatte mir zum letzten Mal im Juli 2011 darüber Gedanken gemacht und bin bei:
gelandet.
@Trickshot
ty!
@grrgrrbla
wenn wir von folgender openraisingrange ausgehen: 22+, A2s+, K2s+, QTs+, J9s+, T8s+, 97s+, 86s+, 75s+, 64s+, 54s, AJo+, KJo+ (21.87%): villains range kann natürlich auch so gewichtet sein, dass er statt der kxs sämtliche broadways openraised wobei gute lags dies aufgrund von domination problemen nicht tun
Ich mag es lieber K2s-K6s zu substituieren durch Q9s, J8s, T7s, 96s, 85s usw...Hab mich ehrlich gesagt, aber noch nie damit auseinandergesetzt so viele Kxs in der Range zu haben. Werds vllt nachher beim Grinden mal ausprobieren. Find den Ansatz interessant, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich mit suited 3-Gappern besser fahre. Ändert aber ja nicht viel an der Diskussion:
- seine callingrange vs 3xbets ist capped: wenn villain die genannte range 4bettet dann bleiben für seine wahrscheinliche callingrange: 99-77, AQs-ATs, KJs+, QJs, JTs, T9s, AQo-AJo, KQo (~ 6.5%): d.h. wir können auf einem axx board mit aq ohne probleme broke gehen, wir können sogut wie jedes lowcardboard barreln, da villain nie ein starkes overpair und selten überhaupt ein overpair hat, kaum suited connectors callt, etc.
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Das ist ein super wichtiger Punkt, dass man sich dafür sensibilisiert, welche Ranges Villain in seinem Game im Stich lässt.
Rest der Argumentation stimme ich auch zu. In der Praxis gehen die LAGs auch weiterhin oft zu light broke mit 4b/call selbst, wenn man gegen sie eigentlich nur Superstone 5b shippt. Hoffentlich wird das mit HM2 nicht anders
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Aufgabe 2)
Ich denk mal er floatet min. Asx. Die Aufgabe stammt aus der Praxis und ich hatte darüber nachgedacht, was das ändert als mein Gegner mit am River AA gezeigt hat. Ich werd mal versuchen mir zu überlegen wie ich meinen Postflop Gameplan übersichtlch darstellen kann und dann das Ergebnis hier posten und wenn es gefällt als abschließendes Beispiel in den Artikel übernehmen.
@KTU:
gameplan wenn villain nut-hände flattet und wie es den gameplan ändert:
ich würde normalerweise viel barreln wenn villain meine 3bet aus utg callt da meine perceived range sehr stark ist: er openraised eine starke range aus utg, ich 3bette und zeige damit noch mehr stärke und er flattet nur was meistens schwach ist, also 99/TT/JJ/AQ/AJs , bei den meisten leuten (spiele aber auch nicht NL200, sondern NL50 ♦) ist das so, wenn villain jetzt anfängt qq+/ak zu callen ändert das natürlich seine range und ich kann dry boards nicht mehr trippelbarreln und damit rechnen das jj auf 22366 no flushdraw/flush spätestens auf die dritte barrel folden da ich hier qq+ reppe, stattdessen callt villain jetzt einfach mit qq+ runter und ich stehe da wie ein idiot mit meinem 76s,
also wie würde ich adapten?
deine informationen sind natürlich gering und mein postflop gameplan hängt natürlich von folgenden faktoren ab:
1) wieviel openraised er aus utg
2) wieviel 4xbettet er gegen 3bets in position
3) wieviel foldet er auf 3bets
4) wie kompetent ist er in 3bet pots?
5) wie kompetent spielt er als aggressor in singleraised post in position?
aus der kombination der faktoren ergibt sich dann: wo sind seine fehler:
- callt er qq+/ak aber 4bettet trotzdem oft? ok dann 5betbluffe ich viel und gehe light broke wenn er 4bettet
- foldet er zu viel auf 3bets und callt seine nut-range nur? ok dann 3bette ich viel und spiele wenn er mich callt fit/fold-poker: schlage ich qq+ oder nicht, da seine range nach unten hin capped ist (der schwache teil fehlt)
- villain spielt zu sehr fit/fold poker in 3bet-pots und callt zusätzlich zu seiner nut-range zu viele spekulative hände wie pocketpairs: barreltime
- er stacked gegen checkraises in singleraised pots viel zu light off: ok ich flatte AA und checkraise fast jeden flop
ich denke in der praxis gegen gute gegner wird ihr fehler meistens sein, dass sie trotzdem 4betten und ihre range dort unbalanced wird
für mich stellt sich v.a. die frage wo liegt der meiste profit? spielt villain schlecht gegen flop checkraises und stacked zu light off? dann würde ich AA preflop nur callen und SEHR viele flops check/raisen und natürlich broke gehen, etc. Ich finde die frage wie ist mein 3bettinggameplan vs villain xy aus position xy lässt sich nur ungenügend beantworten wenn man andere optionen vernachlässigt.
die meisten halbwegs kompetenten TAG-Villains mit deinem profil werden wohl so aussehen: sie openraisen so um die 14% aus utg: 22+, ATs+, KJs+, QJs, JTs, T9s, 98s, 87s, 76s, 65s, 54s, AJo+, KQo
und callen gegen deine 3bet daraufhin so u die 5% TT+, AQs+, AQo+ da sie denken deine range ist stark da du oop vs utg 3bettest, villain 4bettet nichts gegen deine 3bet weil er weiss das das mit seinem flat seiner nutrange nicht zu balancen geht, villain spielt gut als pfr in singleraised pots in position und stacked nicht zu light off, daher entfällt die option mit flat von QQ+, man könnte natürlich versuchen eine dynamik zu eröffnen mit lighten flopcheckraises und dann einfach nichts gegen villain 3betten und auch overpairs checkraisen, weiter ist villain in 3bet-pots kompetent und spielt nicht fit/fold poker sondern floatet auch mal overcards+backdoordraws etc. ok was sagt uns das? wir können gegen villain nicht viel 3betten da seine callingrange gegen unsere 3bets stark ist und wir keinen autoprofit durch unsere 3bets machen, daher würde ich meine range superpolarisiert ansetzten, villain hilft uns noch dazu sehr durch seine information: call -> ich habe eine monsterhand, d.h. unsere implieds steigen gewaltig, was können wir also tun:
1) wir könnten theoretisch nur air (blockerhände!!!) mit einer frequency 3betten die nach einer "balanced range" von suited connecto ursnd nut-hands aussieht und unsere nut-range postflop aggressiv spielen, wenn villain das merkt den spieß umdrehen
2) wir könnten eine balanced range von QQ+, AKs, AKo als nut-teil ( ja ich würde gegen villains range JJ/TT rauslassen) und einen air teil von 97s+, 86s+, 75s+, 64s+, 54s dazunehmen (ja kein jts/t9s da seine pairouts sidominiert sind) das wären "nur" 5,28%
3) wir könnten klein 3betten und superviele hände 3betten die seine nutrange outfloppen können und generieren dadurch quasi "super-implieds" da villain immer eine starke hand hat wenn er callt, selten den flop raisen wird, wir also oft den turn sehen und außerdem gewinnen wir geld wenn villain preflop foldet, also wir 3betten um die 7%: 99-22, 97s+, 86s+, 75s+, 64s+, 53s+, 43s , das hat den zusätzlichen vorteil das wir villain tilten, etc. natürlich wird er das irgendwann merken und wir müssen readapten etc....
4) wir mischen strategie 2+3 und generieren eine range die wie folgt aussieht: 22+, AQs+, 97s+, 86s+, 75s+, 64s+, 54s, AKoo (10%) und callen NIE, man kann natürlich aufgrund reverse implieds JJ/TT/Aqs rauslassen, dadurch gewinnen wir geld entweder durch folds von villain preflop oder wir sehen den flop mit initiative und einer deceptive-range die kaum hände enthält die an reverse implieds leiden, natürlich kann/wird villain readapten..... usw. ♦
hab 1,3,4 noch nie ausprobiert, hatte die idee dazu gerade eben, der nachteil ist halt das villain anfangen wird viel zu flatten und wir oop in einem großen pot spielen, dafür haben wir initiative und villains range ist klar definiert und unsere nicht, vielleicht ists spew, but i like and will try it ♦, meinungen dazu würden mich sehr freuen!
Original von KTU
Weekly Freebielos geht's:
A
[*]"Ich calle keine Pocketpairs gegen BTN und CO Openraises mehr, da ich nicht genug implied Odds bei Hit hab. Mit deren weiten Ranges haben sie einfach zu selten gut genug getroffen um broke zu gehen. Und so kleine Pairs bekommt man auch nicht vernünftig zum SD. Darum 3bette ich sie manchmal oder folde sie einfach Preflop"
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Mach ich in der Regel auch nicht mehr im SB (außer BB ist ein Fisch) - hier paßt es auch ,da ich hier fast keine callingrange haben mag.
Im BB kann ich mir es zumind. nicht erlauben, da ich hier eine recht weite callingrange habe und daher auch postflop sets in meiner Range auf Board X haben will, wovon dann andere Hände meiner Range profitieren.
Hier ist es auch weniger dramatisch, da man die Action closed + bessere odds bekommt und daher weniger IOs braucht...
Original von Svarog187
ich würde gerne als einsteiger wisse wie sehen denn so eure callingranges am sb/bu gege utg raises/lateposition raises aus??
Pointless hier einen Default anzugeben, weils viel von der Tabledynamik und ein wenig von der History abhängt.
Normalerweise mag ich solche Antworten, wie die meinige nicht ("it depends"), wenn ein Einsteiger nach einem Default fragt.
Nur hier kann man wirklich kein Default angeben, das Range X mit Spielern XZ in den Blinds gut ist, wogegen sie mit anderen Spielern behind schlecht ist.
Daher ist hier eine Default-Angabe imo gefährlich und kann Schaden anrichten.
Fehlt da nicht noch so was wie eine Anpassung an die Stacksizes?
Was wenn Villain nur 50BB's hat.
oder noch schwieriger wenn wir und Villain 200, 300 oder sogar 400BB's habe?
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Original von DonPhippo
Fehlt da nicht noch so was wie eine Anpassung an die Stacksizes?Was wenn Villain nur 50BB's hat.
oder noch schwieriger wenn wir und Villain 200, 300 oder sogar 400BB's habe?
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Macht schon Sinn sich erst um den Spot mit 100BB zu kümmern, da er wohl am häufigsten vorkommt.
Freue mich den Thread weiter zu verfolgen.
Original von Trickshot625
- eine capped range ist eine range, die keine sehr starken Hände enthält. Je schwächer die beste Hand in unserer Range und je deeper die Stacks desto schlimmer ist das für uns (insb. oop). Da Villain 1. ein größere Range gefahrlos valuebetten kann und 2. mehr bluffen kann, ohne unbalanct zu werden. 3. Wir können nicht for value und daher 4. auch nicht als bluff raisen.
Ein Beispiel wäre ein coldcalling range, die weder KK+, AK, A2, K2 oder 22 enthält auf einem AK2-Board. Die beste Hand in unserer Range ist AQ, während der openraiser alle sets und twopairs haben kann.
Wieso kann ich gegen ne gecappede Range mehr bluffen ohne unbalanced zu werden?
Wenn ich in einem bestimmten Spot nur 20 Valuekombos habe, kann ich ja nicht auf einmal 70 Kombos bluffen. Dann werden doch auf einmal viele Hände von Villain zu profitablen bluffcatchern?
So gesehen muss ich doch meine Value-AirRatio auch gegen capped Range in einem gewissen Gleichgewicht halten, oder?