Wie man mit Poker Geld verdienen kann, steht ja hier an diversen Stellen. Ok.
Meine Frage lässt sich ungefähr so ausdrücken:
Wieviel Prozent der Leute, die Pokern können überhaupt REIN MATHEMATISCH in der Gewinnzone sein?
Beispiel:
Bei einem MTT ist es einfach - da gibt es eine klare Ansage, wie die Auszahlung stattfindet, wieviel Leute von Summe X ins Geld kommen.
Wie verhält es sich in Cashgames oder SNG, DoNs etc.?
Vielleicht wirkt die Fragestellung etwas naiv oder irritierend (ist aber kein lvl!!).
Der Hintergrund:
Nehmen wir an, es spielen 9 Leute an einem FR Tisch.
Alle diese 9 haben DIESELBEN Poker Skills.
Dann kann theoretisch NIEMAND +EV sein, weil es den Rake gibt.
Richtig?
Denn wenn alle gleich gut spielen, schieben sie eigentlich nur Geld hin und her...
Also muss man, um langfristig erfolgreich zu sein, zu den X oberen Prozent gehören, die so gut sind, dass das Geld immer in ihre Richtung fliesst.
Ab wann kann man also davon reden, dass man in der Gewinnzone ist.
Ich frag mich das deswegen, weil ich mir Gedanken mache, ob sich jahrelanges Training/Spielen/Lernen überhaupt lohnt.
Wenn man Pokern als Hobby betreiben will mit +/- Null Verlust, ist es ja nicht so wichtig.
Das kann man durch Lernen sicher schaffen.
Aber wenn man hunderte oder tausende Euro im Monat verdienen will, muss man wohl zu den besten 10, 5, 3 oder 1 Prozent(?) gehören...
Gibt es Definitionen für "langfristige Erträge"; ein höchstmögliches Mass an Gewinn; ab wann kann man davon reden, dass jemand definitiv +EV ist?
Wie gesagt - bei Turnieren kann ich sowas schnell nachvollziehen - da kann ich sehen, wann wo Gus Hansen oder Phil Helmuth ITM waren.
Wie lässt sich im "normalen Leben" der Poker-Erfolg messen - am Gewinn je Stunde, je tausend Händen, Gewinn je gewonnen Pot o.ä.?