Ich finde es schon manchmal amüsant, wie viele heute denken "ach hätte ich damals 2006 gespielt, ich wäre mittlerweile Millionär". Gleichzeitig vielleicht noch heute mit NL10 Probleme haben.
Klar, mit dem heutigen Wissen wäre es damals easy gewesen. Fakt ist, dass die Leute sich damals ihr Wissen erarbeitet haben, um viel Geld zu machen, und nicht einfach konsumierten. Sie überwiesen große Beträge auf teilweise sehr dubiosen Briefkastenunternehmen, die keiner im Umfeld wirklich kannte, der nichts mit Poker zu tun hatte. Und natürlich die guts, um große Beträge zu spielen.
Als ich angefangen habe, war ich schon deprimiert, wenn ich 10€ an einem Abend verspielt habe. Als ein Freund an nem NL25 Tisch mit 120$ dran saß, war mein Herz am rasen, auch wenn es nichtmal mein Geld war.
Im Endeffekt bedeutet all der content nicht, dass jeder sich wirklich damit beschäftigt. Geschweigedenn versteht. Wenn also jemand das Ganze klug angeht und vielleicht einen Mentor hat, der ihn auf die richtigen Bahnen lenkt, kann man aus meiner Sicht schon relativ schnell lernen, sehr profitabel zu spielen. Die Person muss natürlich gewisse Voraussetzungen mitbringen (analytisches Verständnis, Disziplin, richtiges Verhältnis zu Geld, Mindset usw.).
Ich finde, Nani74 hat es übertrieben mit seiner Aussage, aber das tut er ja gerne um seine Meinung extremer darzustellen. Einen wahren Kern hat sein Post aber denke ich schon.