Naja nachdem ich aufgestiegen bin, hatte ich bald eine DS von 80 BB und dann gings wieder hoch, wieder rnter um 50-60 BB wieder hoch wieder runter und immer so weiter.
, hab ich es doch aufs Pech geschoben,
Das ist sehr typisch für die Micro-Limits. Eines darfst Du nicht vergessen, die Varianz in den Micros ist einfach enorm und durch die hohe Anzahl an Callern begründet. Dieses Up/Down ist somit ein mathematisches Phänomen und hat nicht nur mit Glück und Pech zu tun.
Obwohl, wenn ich höre wie "schnell" die meisten vorankommen, denkt man manchmal man macht vielleicht doch was falsch, aber wie gesagt ich halte mich an die Vorgaben.
Das ist eine Tendenz unter den neuen Spielern, die mir überhaupt nicht gefällt. Seit wann ist Poker zum Wettrennen geworden?
Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass jeder Spieler andere Rahmenbedingungen für seine Pokerlaufbahn mitbringt. Der eine hat vielleicht 10h Arbeitstage und ist froh, wenn er in seiner kläglichen Freizeit mal abschalten kann und wenigstens noch etwas von seinen Kindern mitbekommt und somit nicht jede Minute mit Pokern verbringen möchte. Der andere ist vielleicht noch Schüler, ist um 14 uhr zu Hause, wird von Mami umsorgt und hat alle Zeit der Welt für Poker. Jeder entscheidet selber, wieviel Freizeit er in Poker investieren möchte.
Diese Rahmenbedingungen sind in Posts a la "Boahhh, Du Noooob, ich war schon nach 2,74 Tagen auf PP..." natürlich überhaupt nicht zu erkennen.
Deshalb bitte nicht künstlich unter Druck setzen lassen. Bestimme Dein eigenes Tempo.
Ich weiss einige werden bestimmt sagen 214 BB (auf dem 0,25/0,50), dass ist doch gar nicht aber wenn da weit über 60% von der br draufgehen, tut das einem doch schon weh.
Wer Dir sagt, dass 214 BB's nicht viel sind, der tickt nicht richtig. OK, 100$ ist vielleicht nicht die Welt, interessiert aber nicht, da wir ja nur die BB's betrachten. Und 214 sind eindeutig zu viel. Bei solch einer Dimension sollte man das eigene Spiel mal ganz genau betrachten. Waren wirklich alle Entscheidungen richtig? Leaks? Tilt?
Irgendwie glaube ich echt, dass mir das gewisse Glück fehlt um profitabel Poker zu spielen.
Jetzt am Anfang Deiner Pokerlaufbahn von Glück und Pech zu reden, solltest Du möglich vermeiden. Ok, man hat diese beiden Ausdrücke schnell im Kopf, sie sind aber auch automatisch mit Gefühlen behaftet, die unmittelbaren Einfluss auf das eigene Spiel haben können. Man sollte die Ergebnisse möglichst objektiv und rein spielmechanisch betrachten. Dies ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Tugenden, die einen guten Spieler ausmachen.
Das profitables und somit gutes Poker nichts mit Glück zu tun hat, zeigt z.B. die Tatsache, dass man an den Final Tables der renommiertesten Turniere immer wieder auf die gleichen Gesichter stösst.
Und ich glaube nicht, dass die Chan's und Doyle's dieser Welt grundsätzlich mehr Glück als Du haben