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Handreading

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Schnitzel90
Beigetreten: 21.09.2008
PokerStrategist

Alles klar wird morgen gemacht. Kannst du mir deine email Adresse per pn schicken?


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Da dein Gegner unter Potsize bettet, reicht eine VB-Ratio von 2:1 oder kleiner.

Da dein Gegner halbe Potsize bettet, reicht eine VB-Ratio von 3:1 oder kleiner für einen profitablen Call.

Also immer wenn Villian [halbe] Potsize oder drunter bettet, muss er zu [25%] 33% bluffen, damit ich callen kann?


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Grollas
Beigetreten: 02.09.2010
Elite Grinder

Ich habe eine Frage zu den "Durchschnittsranges" des Nits, speziell vom CO und vom BU: http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/2271/1/
Sieht man sich die Calling-Range an, so soll eine Nit auch mit kleinen Pockets von CO und BU callen.
Da hier nicht angegeben wird, dass Fische/weake Spieler in den Blinds sitzen, verstehe ich das nicht, wo kleine PP's doch mehr zum 3betten oder folden aus diesen Positionen gedacht sind.


Antwort
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wo kleine PP's doch mehr zum 3betten oder folden aus diesen Positionen gedacht sind.

Es geht hier nicht darum was du gut findest oder was allgemein gutes Poker ist, sondern darum was die meisten NITs tun.


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Finde den neuen Inhalt der Pokerschool 2.0 ja nicht schlecht die Durchschnittranges haben mich aber doch sehr überrascht.

Könntet ihr mehr Fakten/Daten von der Database zur Verfügung stellen ?

Mich würde folgendes interessieren.

Plattform/Handanzahl/Spieleranzahl/Zeitraum

Dann auf die einezlenen Spielertypen(TAG,LAG...) unterteilt.

-Handanzahl
-Spieleranzahl
-Durchschnitt VPIP/PFR 3bet WTSD (besonders der durchschnittliche 3bet Wert)
-Verhältnis Winning/Losing Player.


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Hi,

die Datenbank umfasst 6mio Hands auf NL10 in weniger als 3 Monaten. Plattform möchte ich nicht bekannt geben.

grrgrrbla hat die Analyse angefertigt und ich frage ihn nochmal genau, wie er den Filter gesetzt hat um zwischen den einzelnen Spielertypen zu differenzieren.

Die Erfolgsquote der einzelnen Spielertypen ist in der Tat ein interessanter fun fact. Ich frag da grrgrrbla nach sobald er aus dem Urlaub zurück ist.


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Danke KTU

Durchschnittler 3bet Wert der einzelnen Spielertypen würde mich besonders interessieren.

Die Durchschnitts 3bet-Range besonders von TAG und LAG sind extrem Top Lastig und eigentlich fast nur Value 3bets enthalten laut den Artikeln.


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der den Filtern zugrundeliegende VPIP steht ja sowieso in den Artikeln. Ich hatte den PFR noch verwendet und bei callingstations den WTS. weiß aber nicht mehr auswendig welche werte das jeweils waren.

Die overall 3bet-werte sind:

TAG: Average: 4.9, Median: 5
LAG: average 6.5 , median 7
NIT: average 4, median 4
Callingstation: average 3.4, median 2
Maniac: average 8.8, median 8


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Danke grrgrrbla


Antwort
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1.) Irgendwie sehe ich grad nicht durch. War es in den früheren Artikeln nicht mal so,
dass kleine Pockets in den Blinds nicht gecallt werden sollten. Entweder Fold oder 3Bet,
da man bei einem Set, den Gegner gut stacken kann bzw. bei einem Call des Gegners
und passendem Board die CBet Sinn macht unsererseits.

2.) Wie schon in einigen anderen Antworten angesprochen, gibt es irgendwie keine
Bluff 3Bets. Kann mir nicht vorstellen, dass man selbst auf NL25 ohne diese auskommt.
Diese Bluff 3Bet Range sollte doch sogar größer als die Value 3Bet Range sein.


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Kommt hier auch noch eine Antwort?


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Hi,
ich hab dir bereits im anderen Thread geantwortet:

Original von KTU
Es handelt sich dabei um die Range, die ein durchschnittlicher TAG auf NL10 spielt. Das heißt, wenn du darüber nachdenkst auf welche Hände, du einen TAG-Gegner setzt, würde ich auf NL10 kleine Paare in seine Range für dein Handreading aufnehmen.

Daraus folgt nicht,
• dass du genau diese Range spielen solltest, falls du den TAG Style spielen möchtest.
• eine Aussage, ob das besonders gut oder schlecht ist. Es ist mehr eine Bestandsaufnahme, was deine Gegner so machen. Völlig wertungsfrei mit Hilfe von Datenbanken ermittelt.

Gerade auf den kleinen Limits sollte man sehr genau seinen EV für jede Hand begründen können.

Also sowas wie:
"Ich calle 33 hier, weil dieser Gegner sich nicht von Top Pair trennt, womit ihc große implied Odds hab und außerdem sehr oft als Preflop-Aggressor check/fold spielt"

ist einem Gameplan-Approach da vorzuziehen:
"Mein Standardgameplan enthält folgende ColdCall-Range UTG vs BTN. Hier nehme ich folgende Range-Adaption [xyz] vor, wegen ... blabal Equityrealisierung blabal ..."

Also einfach überlegen, was gerade Sinn ergibt und wie man seinen Gegner einschätzt statt konkreten Range-Empfehlungen. Ansatz ist also für jede Hand:

- Wie schätze ich meinen Gegner ein? Welche Range hat er? Wie spielt er sie?
- In welchen Spots kann ich später Geld gewinnen?
- In welchen Spots verlier ich eher Geld?
- Welche Spots werden schwer?

Gerade auf kleinen Limits werden Ranges zu oft als statische Handlungsanweisungen aufgefasst.

http://de.pokerstrategy.com/news/content/So-lernst-du-Pokern-mit-PokerSchool-2.0_74714/

so ab Phase 3 lieber ohne "Gameplan" spielen und wenn jemand fragt, ob du Pairs callst, dann antwortest du mit "it depends" und gibst an, wann du es proftiabel findest und wann nicht :)

Gameplan | neue Lektion: Calldown-Frequencies River


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Frage 2 ist aber unbeantwortet geblieben. ?(


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Wo hab ich denn empfohlen keine Bluff 3-Bets zu spielen?


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Also es fällt mir leider immernoch sehr schwer, das Zuweisen von Handranges und das Trichterprinzip im echten Spiel anzuwenden. Mit "echtem Spiel" meine ich live am Tisch im Gegensatz zu Reviews/Handbewertungen bei denen ich jede Zeit der Welt habe, um die Zuweisung vorzunehmen bzw. sie auch zu visualisieren/niederzuschreiben.

Zum einen wehrt sich mein Kopf standhaft dagegen, die Standardranges der 5 Spielertypen zu verinnerlichen. Vor einigen Tagen habe ich dazu auch einen anderen Thread gestartet, aber leider wenig Resonanz bekommen.

Auf jeden Fall komme ich derzeit ohne Zuhilfenahme des Equilab oder Nachschlagen in einer der Tabellen auf keine vernünftige Range. Einen Spieler preflop auf eine Range zu setzen fällt mir umso schwerer je breiter seine Range sein müsste - also je looser er spielt und auch je näher er am Button sitzt.

Letztendllich reduziert sich mein "Handreading" deshalb auf einen Blick auf Villains Stats (VPIP/PFR) sowie eine grobe Einschätzung ob ich mit meiner aktuellen Hand gegen die durch diese Stats ausgedrückte Range vorne bin oder nicht. Am Flop wende ich dann auch nicht wirklich das Trichterprinzip an sondern interpretiere eher die Boardtextur in Kombination mit Villains Aggressivität. Also etwa so: Ich habe TPTK, Villain raist mich auf drawheavy Board => er wird wohl eine bessere Hand haben als ich.

Im Reviewprozess ist mein Handreading dagegen gar nicht schlecht: Ich habe mir im PT4 einen Custom Report angelegt, der alle Hände meinder Datenbank anzeigt in denen es zum Showdown kam. Im Report selbst lasse ich mir nur die eindeutige Hand-ID anzeigen und dann klicke ich mich von dort ins Replay, um mein Handreading zu testen: Ziel ist es, die Range der involvierten Spieler auf jeder Street möglichst stark einzuschränken und die am Ende aufgedeckten Hände sollten dann natürlich auch in dieser Range liegen. Klappt gut, dauert bei mir aber ewig. Bis zu 10min pro Hand! Das kann ich live natürlich vergessen.

Also was kann ich tun, um möglichst schnell mein Handreading zu verbessern? Bin für jeden Vorschlag dankbar! Es würde mich auch interessieren, wie ihr (sofern ihr erfolgreich auf den Microstakes oder einem höheren Limit seid) zu einem guten Handreading gekommen seid - auch wenn es pures Talent ist.


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Hi mantramode!

Du sprichst ein sehr spannendes Thema an. Poker ist ein sehr schnelles Spiel, die Verfahren um die richtige Lösung zu ermitteln, sind jedoch aufwändig und nicht trivial im im Kopf ad hoch durchzuführen.

Der Trick hier ist es viele Hände nachträglich zu analysieren und dort dem Gegner von Street zu Street Hände zuzweisen und sich seine Range anzuschauen. Mit der Zeit verbessert sich deine Intuition und du erkennst ähnliche Situationen schneller am Tisch und weißt worauf es ankommt.

Würde dir also als konkreten Tipp empfehlen nach jeder Session 2-3 Hände mal komplett zu analyiseren und dann deinem Gegner von Street zu Street eine Range zu zuweisen.

Dann hast du auch mehr Zeit dir Fragen zu beantworten. Wie oft hat ein Openraiser aus MP eigentlich TP oder besser auf Q73r usw.

Kann auch sinnvoll sein, dir ingame bereits die Hände zu markieren, wo du arge Probleme mit dem Handreading hast. Die haben dann natürlich den größten Übungseffekt.

Kannst gerne hier Hände posten und dein Handreading-Prozess beschreiben.


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glaubst du denn mantramodes pt4 methode bringt auch etwas? ich analysiere pro tag auch so 2 - 3 hände. dies dauert aber immer so um die 20 minuten. vll könnte ich ja noch zusätzlich mich mantramode methode ein paar übungen mehr machen


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BrainBug
Beigetreten: 31.05.2005
Elite Grinder

Bei klick unter Value-Range fehlt die 2te Holecard, oder ist das nur ein Bug gerade bei mir?

Edit:

Unter klick die Löung zu der 2ten Aufgabe kann ich nicht nachvollziehen. V ist doch am Bu -> Antwort 1 kann doch nicht stimmen (eher Antwort 4)

Aufgabe 3: Kann ich auch nicht nachvollziehen. Für mich Antwort 1


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Danke für's Melden. Sieht in der Tat komisch aus. Ich nehme mal an, es fehlt das Ace in Diamonds, was als Ad.jpg gepeichtert ist, wodurch es oft von adblockern geblockt wird.

Bei Frage Zwei ist es sehr irreführend mit dem Button. Da gebe ich dir Recht.
Anwort 3 sollte man die Lösung etwas mehr erklären.

Ich kümmer mich morgen drum.


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