ja genau so ist es, die ganzen vergleiche in allemöglichen richtungen helfen nichts.
ich bin dann immer so ego getrieben, sehe alles als persönlicher angriff auf mich. und kann dinge nicht analytisch nüchtern betrachten. wenn ich beim tennisplatz zb. bin und ich kassiere halt so fragen wie "was ich gerade beruflich mache und ich hätte ja soviel zeit als arbeitsloser. ich erzähl dort halt nur das mit der ausbildung und das ich aktuell eben schule nachhole." dass es mir psychisch dreckig geht wissen dort leider die wenigsten. deswegen schau ich dort eben, nicht gewisse leute zu begegnen.
dann muss ich immer der alpha sein der anschafft und hab eben problem mich unterzuordnen. weil mich mein beschissenes ego zu sehr pusht. das hat mir überall schon schwierigkeiten bereitet von schule, bundesheer bis zur letzten maloche. überall eigentlich. wo ich halt leicht aggro und gereizt werde wenn dinge nicht so laufen wie ich es mir vorstelle und diese ganzen hierarchien sind nicht meines.
dann spar ich wieder einige k euros anstatt mir professionelle hilfe zu suchen um mein mindset zu verbessern weil ich teilweise hilfe nicht annehme (weil ich mich zu stolz fühle dafür und am falschen platz spare).
und wenn jetzt ein freund für 800k ein 230m² haus sich hinbaut und ich dort auf der baustelle bin, hängts mich innerlich komplett aus. oder ich check insta/fb und sehe freunde/bekannte da in dubai chillen oder in vegas pokern, die halt mehr richtig als ich gemacht haben... dann fühl ich mich als noch größeren versager, weil ich aus gründen die schule nicht geschafft habe wegen umziehen, schulwechsel und sc spielen. dann fühl ich mich nicht wie ende 30 sondern noch als 18y. und war in der unterstufe genauso gut wie die alle. deswegen hustle ich da abi und ausbildung nach. und teilweise weis ich auch wieso ich es nicht geschafft habe. versuch auch die unterbewussten dinge zu begreifen wieso weshalb warum.
das "nie mehr wieder mr. nice guy" buch half mir dabei sehr für selbsterkenntnis. ohne dem, hät ich einfach so weitergemacht und alles normal laufen gelassen. auch hier mich nicht geöffnet um rat zu holen und mir meinen frust von der seele zu tippen.
weil ich da zb. bei der post 7 jahre als springer mit aussicht auf unbefristeten vertrag, 50h+ in der woche gearbeitet habe, um 5 uhr raus und bis 15-16 uhr gearbeitet 18 uhr - 22 uhr schule. das kann nicht gut gehen im nachhinein mit gleichzeitig pokern und tenniscoach. dann wieder schule geskipt weil mir das bei der post spaß gemacht hat und meine strukturen hatte. dann bekomm ich zwei jahre später bei der post wegen umstrukturierungen die kündigung... und wieder falsche entscheidung, fühl mich vom leben verarscht. dann hängt es mich wieder komplett aus und muss da mit anwalt alles und jeden klagen, weil ich nicht verlieren kann.