mit 12y, mein „captain scoop titel moment“ sozusagen lol, ich gewann 1993 so eine österreichische super mario kart meisterschaft weil ich eben mit meinen freunden immer am super nintendo zocken war und da halt schon sehr ergeizig und scheinbar auch gut war (oder die anderen einfachnur schlechter). gewann da so ne vorquali in der steiermark und dufte dann zum großen finale nach wien fahren. dann in nem menschenüberfüllten einkaufszentrum in der lugner city auf nem mega fernseher, mit leinwand übertragen, halt gegen 17 andere gewonnen und mich dort als sieger feiern lassen. fotos mit thomas brezina, welcher das ganze moderiert hat und als siegercheck gabs ne reise nach hollywood im wert von 25k schillingen. wohl der erste e-sportler sozusagen der geld mit nem computerspiel gewann. glaub, dass war dann auch der grund wieso ich da bei starcraft zu lange hängen geblieben blieb und das immer als chance sah... und immer auf diesen dopamin kick aus, den ich damals eben nen nachmittag lang genießen durfte. glaub den bin ich dann in weiterer folge immer nachgelaufen wenn ich da in zeitschriften die koreaner beim sc spielen gesehen hab oder auch später beim pokern der wsop final tables...
Spoiler

ja, das mit dem haus ist eben nicht so dufte wie es sich anhört… dazu muss ich halt noch tiefer in der vergangenheit graben.
wir erbten hier den bauplatz. muttern paar kohlen über die jahre zur seite gelegt und noch ein haus in graz besessen. die lage… mit all den erinnerungen vom davor existerenden bauernhof der vorfahren. cliffs ungefähr. mum wächst dort mit ihrer family auf, gab in der nachkriegszeit eine bombenexplosion, wo einer ihrer brüder starb und noch eine person. traurige story die ich alle paar wochen von muttern zu hören bekomme.
ihr und einen anderen bruder passierte gottseidank nix. sie sah das halt alles mit 10 jahren mitan. bekam aber nie ne entsprechende therapie und ihr plagen deswegen negative gedanken. mum und ich als kind wuchsen dort auf bis ich ca. 16-17y alt war mit opa. alles halt abgefuckt und uralt mitsamt den opa der da schon über 90y alt war. war im grunde eine schöne kindheit weil wir im großen garten und am acker rumbauen konnten mit baumhaus etc. dann gabs noch einen onkel der dort aber nicht lebte. der hatte da schon zuviele millionen bekommen, wo meine mutter nichts bekam, durch verkäufe von grund. und versenkte das damals schon brav in –ev geschäften (wirtshaus gekauft, nicht bewirtschaften können weil dum, sportwagen, casino). deswegen hätten wir eben die ganze landwirtschaft erben sollen. war alles mit testament so geschrieben. dann… besitz wurde nicht gerecht verteilt, weil onkel erschlich sich mit nem tricky schenkungsvertrag das alles von meinem damals 95y opa. das ganze war halt mit äckern, grundstücken sehr viel wert. sagen wir in euro aktuell 10 mio. + dann jahrelange rechtsstreitigkeiten um noch was zu erreichen. muttern halt auch nicht die schlaueste in dieser hinsicht und heillos überfordert. ende der erbschaftsgeschichte. wir erbten 1 bauplatz am hofgrundstück.
so… dann mussten wir ausziehen vom bauernhaus. muttern bis heute nicht verkraftet alles. wohnungssuche. weiterhin bei uns im ort gewohnt. schulwechsel in eine höhere schule, in meinem fall eben hak. immer wieder probiert eine lehrstelle zu bekommen, ohne erfolg. dann von hak in handelsschule (wo man eben ohne abi abschließt) weil eh heillos überfordert mit schulwechsel. dann klassenwechsel und schulwechsel an eine andere schule. und lernen fiel mir dann auch immer schwerer und mich an diese ganzen wechselnden umstände anzupassen. lehrern war es auch egal wie man da performed, weil pflichtschule war es ja keine mehr. bis vor hak/has immer gute noten geliefert. irgendwann halt dann hvdr mit 17-20y geblieben paar mal klassen wiederholt und eigentlich nix mehr gelernt und nur noch als schüler mitgelaufen. und nur noch hvdr starcraft geklickt mit der neuen isdn flatrate leitung was damals raus kam. mit bnet, clans, broodwar.de und allem was da gerade entstanden ist. da meine ganze zeit und aufmerksamkeit reingesteckt. im nachhinein eben klassische sucht um von der realität weg zu laufen. irgendwann halt gar nicht mehr hin in die schule, war einfach alles nur noch wayne. bin da nach wie vor immer brav tennisspielen gegangen und 2x die woche fußballtraining und am wochende meisterschaft eben. ja passt, soweit. nie wirklich weiter gedacht oder geplant wie die berufliche zukunft aussehen soll, am besten gamer + tennisprofi, lol. auch keinen wirklichen druck von seiten muttern bekommen. dad auch nur erzeuger und max. 2-3x im jahr sich blicken lassen. geburtstag, weihnachten, ostern.
dass wir nicht ewig dort auf miete wohnen können, war uns klar, weil wir schon immer haus bauen wollten. dann überlegt wo wir bauen wollen. schon weiter weg 1 bauplatz gekauft zu dieser zeit. finanziell hatte ich damals null plan, weil das nie ein thema war für mich, und "mir nix anging" laut mutter. obv hatte sie durch den wegfall der landwirtschaft keine einnahmen mehr, nur noch ein vermietetes haus wo immer jemand wohnte, rente bekam sie auch noch keine. ich war schüler. wir lebten da jahrelang vom ersparten.
dann eben die wahl gehabt zwischen… beim neuen grundstück zu bauen, nach graz zu ziehen ins haus oder hier ein neues haus zu bauen, was eben die teuerste variante darstellte. fiel eben die entscheidung, dass wir hier ein haus bauen. am grundstück, mit all den erinnerungen, problemen mit den nachbarn (schweinebauern und gestank) etc. war übrigens meine entscheidung, weil ich von hier doch nicht weg ziehen wollte. schließlich hatte ich hier meine freunde, tennis, fußball. muttern wollte hier sowieso nicht mehr back und riet mir ständig davon ab. ich hab das mit dem schweinegestank, jetzt nicht so als störend wahr genommen damals. ich hab mich leider durchgesetzt bei der grundstückswahl.
ja, dann halt hier ab 2001 gebaut. mit einem bekannten und dessen baufirma, welchen ich vom tennis her kannte. wir hatten vom hausbauen halt null ahnung und ich auch keine menschenkenntnis. dass hier was schief laufen kann, wussten wir nicht. wurde mir auch empfohlen von einigen, wohnt auch in der nähe hier. haben das halt relativ schnell dann realisiert ohne großartig zeit in die details zu stecken oder gar zu denken, hier ein doppelhaus mit zwei wohnbereichen zu errichten. war immer geplant, ich bekomm das haus, muttern kauft sich 1 wohnung. um das alles zu finanzieren, das haus in graz verkauft (im nachhinein viel zu günstig, privat).
dieser baumeister hatte dann auch noch ne tolle idee mit einer noch nie davor erprobten dachdämmung. so eine aufsparrendämmung mit styropor, neu am markt. soll das neueste sein was es gibt. und wir ersparen uns einige tausend euros gegenüber was herkömmlichen. okay.jpg, machma… dann halt schon alle möglichen probleme aufgetreten während dem bauen. wir reklamierten die mängel. immer hingehalten worden das es noch ausgebessert werde. der baumeister den ich auch jetzt noch über den weg lauf, sagte halt. bech gehabt, es tue ihm auch alles relativ leid, entschuldigum. und die firma sei zuständig, wo er selbst prokurist war und wegen ihm haben wir die ja gewählt und er managte dieses bauvorhaben mehr schlecht als recht. war ein pauschalbetrag ausgemacht für alles fertig inkl. garage. zuviel vorab bezahlt. dann noch rechtsprozess mitsamt gutachten geführt wegen dem dach mitsamt gutachten. wir eh null euro mehr am konto. haus halbfertig.
dann mit nem nachbar, angestellter bei örtlicher bank, nen überbrückungskredit vermittelt bekommen, mit hohen zinsen weil wir keine einnahmen hatten konnten wir keinen richtigen kredit aufnehmen. weil wir jetzt den einen gekauften bauplatz verkaufen mussten, aber zahlungen zu leisten hatten. 1 jahr keinen käufer gefunden, obv hatten wir auch diesen zu teuer gekauft, dann mit verlust verkauft um das haus halt bewohnbar zu bekommen für einzug. alles halb fertig. Im obergeschoss knisterte es die ganze zeit. wegen dieser tollen idee mit der styropor dachisolierung. noch einige streitereien gehabt da mit dem bekannten baumeister, der halt unter anderen namen wieder am start ist im baugewerbe. musste mich da hart beherrschen, sagen wir es halt mal vorsichtig... diese knisternde aufsparrendämmung begleitete uns noch viele jahre. das obergeschoss war dadurch nicht bewohnbar. dann eben gutachten, klage an die firma, diese konkurs. gg no re. nach ca. 6 weiteren jahren hatten wir die 25k beisammen um das auszubessern, um zu sanieren. das komplette dach musste abgedeckt, dieser aufbau entfernt werden und ein normales kaltdach rauf genagelt werden. ein pfusch jagte den nächsten und perfekt ist es noch immer nicht. weil auf die dampfbremse auch vergessen wurde und dazu müsste man noch den gesamten innenausbau runter reißen. kältebrücke inklusive.
dann die probleme mit der baufirma, die baupfuschsachen, die sanierungen, die enttäuschungen. die ganzen extra kosten... ich bin froh und stolz, dass ich das alles so gemeistert habe. ich häts natürlich auch leichter haben können und struggelte da phasenweise wo wir nen makler drauf hatten und es nicht mehr packten. wir hätten es da fast als sanierungsbedürftiges haus verkauft, weil ich da am ende war. nicht nur finanziell sondern mental. hät da einfach ne -ev entscheidung treffen müssen, weil ich nichts gleichwertiges bekommen hätte. so hab ich es weiter behalten und über die jahre abbezahlt und langsam fertig gestellt, mit viel eigenleistungen und freundschaftsdiensten von meinen jungs.
muss immer so lachen wenn xantos was von "klumpenrisiko" schreibt. ich hab im haus alles drin. ich wusste es damals mit 18y halt nicht besser und war naiv zu glauben, dass sei ein leichtes unterfangen und jeder will nur dein bestes. schließlich baut man nur einmal im leben. das beste ist einfachnur dein geld und wenn das aus ist und es probleme gibt, machen sich die verantwortlichen aus dem staub und hinterlassen den trümmerhaufen, weil ihnen alles scheiss egal ist.
dann kam noch hinzu… wir kamen schon damals mit den nachbarn nicht aus, aber man duldete sich gegenseitig. eigentlich nur eine familie. ein großbauer. unsere familien halt schon über generationen zerstritten. immer wieder sticheleien, auch körperliche übergriffe inne, weil muttern mit den nachbar senior schon seit kindheiten probleme hatte. nicht wo ich jemals selbst betroffen war. ärgerten uns mit zb. schweinewagen zu nahe ans grundstück gestellt zu bekommen und wenn ich gebeten habe dies zu unterlassen nur so antworten bekommen wie „hättet eh nicht hier bauen brauchen“. dann bauten sie noch ne hohe halle vor unserer nase hin, wo wir eben nen schatten haben, auch der arme chilitunnel! nur so sticheleien. aktuell ist es halt so, dass ich die auf unterlassung der geruchsbelästigung geklagt habe, da müssen sie jetzt den schweinebetrieb nachbessern mit entsprechenden lüftungsanlagen. wo wir vor gericht stehen, was meine rechtsschutzversicherung dankenderweise deckt. das war halt meine antwort auf deren verhalten. dies sind eben die nebenkriegsschauplätze, welche mich verfolgen und die ich auch für mein ego irgendwie suche und brauche. weil ich eben alles hier drin habe, in meinem klumpen. mit allen was ich oben geschrieben habe. und damit versuche ich meine damalige (fehl)entscheidung hier zu bauen nicht ganz so dumm ausschauen zu lassen. das alles nehme ich sehr persönlich und versuch es zu verteidigen.
die ganze scheisse mit dem haus und den finanzen wurde mir eigentlich erst bewusst, als ich zum bundesheer mit 20y kam und es endlich eine struktur in meinem leben gab nach dieser turbulenten zeit. ich sehnte mich nach was konstantem in meinem leben.
während dem bundesheer kümmerte ich mich auch um einen job. mein nachbar war bei der post leiter von einer basis, konnte da nahtlos anfangen nach dem bundesheer. nach halben jahr einen bürojob gefunden, wo ich 3 jahre gearbeitet habe. dort war ich in der baubranche für garagentore im büro und im vertrieb zuständig, dort allerdings weniger verdient im büro und keine aufstiegschance gesehen. dann umgeschaut und nen job als außendienstmitarbeiter bei einer baustofffirma begonnen inkl. firmenauto. wo ich auch connections in die baubranche gefunden hab um beim haus günstig weiter zu bauen. kannte mich dann relativ gut bei hausbau sachen aus. und noch mehr geärgert über diesen pfuschbau welchen ich zuhause stehen hatte. dort auch zu dem kontakt gekommen der das dach sanierte. wollte nach dem sanieren das haus gleich verkaufen und sache erlääääädigt und neu bauen. aber ging sich finanziell nicht aus, weil immer mind, 200k damals schon fehlten für was gleichwertiges und mit meiner besch…. ausbildung auch keine chance das aufzunehmen. dann ab 2007 bei der post wieder angefangen als briefträger, weil mein nachbar ja dort der chef war und ich wieder dorthin wechseln wollte, weil mir das am meisten spaß gemacht hatte so fahr, dort war ich bis 2013 dann... ich fuhr draußen rum, auch im regen, schnee, als springer kannte ich dann 50k abgabestellen in graz. deliverte brav meine briefe und hatte nicht wirklich nen chef vor der nase die ganze zeit.
ich wollte halt immer das haus verkaufen, wegziehen. was neues anfangen. weil mich die umstände mal mehr, mal weniger belasten. aktuell halt mehr, sonst würd ich mir nicht die mühe machen das zusammen zu fassen. aus genannten gründen. nachbarschaftsstreitigkeiten, der gestank, pfusch am haus, fenster schlecht montiert und laut im haus, mit mutter im gemeinsamen haushalt. Dann die vergebene chancen bei cryptos (das folgt dann in nem extra beitrag was ich da für spots verbockt habe, da muss ich mal jared tendler ignorieren und die vollen bad beats auspacken). nur fehlte halt immer der mut und die richtigen entscheidungen zu treffen und mach mir vorwürfe da zu undiszipliniert gewesen zu sein bei cryptos 17/18 und mich an meine eigenen vorgaben nicht gehalten zu haben.
obv dreht sich alles in meinem unterbewusstsein drum, wieso wir die landwirtschaft nicht bekommen haben. um diese eine ungerechtigkeit die ich nicht mehr ändern kann. Und das bech beim hausbau, wo wir zuviel geld gedroppt haben um dadurch nicht liquide für andere chancen gewesen zu sein. und meine mum glücklich zu machen indem ich es zu etwas schaffe. und es mir selbst beweisen kann. und wie ich die kohlen ranbringen kann um das alles in ähnlicher form zu verwirklichen „um es denen allen zu zeigen“. deswegen, ist es immer mein ziel gewesen, da halt irgendwo nen 1timer beim pokern zu hitten oder ne gute investition in cryptos, whereever zu tätigen. weil ich an die technologie stets glaubte, ne hab ich nicht, sonst hät ich ja ohnehin geballert.
ich hab dann halt immer so unkonkrete ziele wie… wo ne landwirtschaft kaufen, gebäude drauf bauen meine flächen mit chilis und gemüse bewirtschaften, wo alpakas, kleinferde rumlaufen und die saufische im biotop schwimmen. einen hofladen betreiben mit alpaka wanderungen inklusive. wo ich mein eigenes business habe. damit depri glücksspielsüchtige wie der capain mit alpakas spazieren gehen und die finger vor omas und hämmern lassen. muttern draußen was mitarbeitet und wieder was mit der landwirtschaft zu tun hat um ihr einen glücklichen lebensabend zu bescheren, sie hackelt ja so gerne jetzt im garten nach wie vor.
dann ärgere ich mich wieder deswegen, welche chance wir und ich da aus gelassen haben und der ärger mit dem haus. in welchem wir uns nur relativ wohl fühlen tuen tun. tröste mich damit, dass ich es nicht besser wissen konnte als 18y mit wenig lebenserfahrung. weis es ohnehin mittlerweile zu schätzen, dass das was ich besitze auch nicht so schlecht ist. lvl mich da selbst in solche depri abwärtsspirale manchmal rein und fühl mich unglücklich. dann vergesse ich drauf, das ich gesund bin, vieles erlebt habe und was besitze und noch einen großteil meines lebens vor mir habe wo ich bestimme was ich daraus mache.
deswegen bin ich in finanzieller hinsicht extrem vorsichtig, weil ich es jetzt selbst weis wie schwer es ist mit nem geringen gehalt da kredite abzustottern oder zu was zu kommen. ich respektiere jeden der reg arbeiten geht und täglich um 6 uhr oder früher aufsteht! weil ich es selbst gemacht habe. und nicht nur bei meinem onkel gesehen hab, sondern auch im umfeld erlebt habe die alles versenkt haben in glücksspielen. und dank den strategien von pokerstrategy, immer brav alles mit brm und das ziehe ich konsequent durch. und poker hat einfach so viele parallelen zur realität im alltag. überall braucht man glück und die richtigen taktiken. trotzdem kann die varianz sehr hart sein. ich hasse nichts mehr als geld zu verlieren aufgrund von dummen entscheidungen. deswegen will ich keine –ev entscheidungen treffen aktuell weis ich halt nicht, wie es beruflich/ausbildungsmässig weiter geht und mich plagen viele gedanken und weil ich wenig sport betreibe drückt sich dieser ganze aufgestaute frust auf meine gedanken.
