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Falco35
Beigetreten: 03.06.2010

Ich bin der Meinung und auch der Überzeugung dass Pokern was anderes ist als Spielos und Drogen! Ist halt ungefähr so wie wenn ich Kiffen (Poker) mit nem Heroin-Junkie (Spielautomaten) vergleiche. Es gibt eben Leute die Kiffen aber würden niemals zu Heroin oÄ greifen. Aber ein Teil macht es eben schon. Wenn der "geheilte" Heroin-Junkie nun nach dem Entzug wieder beginnt zu Kiffen, heißt das noch lange nicht das er wieder zum Heroin greift. Das sind halt zwei Paar Schuhe- genauso wie beim Pokern und den Spielautomaten.
Natürlich gibt es keine Garantie dass er nicht wieder zu den Spielautomaten geht. Genauso wie es keine Garantie gibt dass der Kiffer nicht wieder zum Heroin greift. Aber so ist nun mal das Leben - es gibt für gar nichts eine Garantie ausser das wir alle mal sterben werden!

Fast jeder Pokerspieler hat auch den kleinen Teufel auf der Schulter sitzen der ihm hin und wieder den Kick gibt wenn er am River nen Bluff x/r auspackt und er auch noch gelingt. Aber deshalb geht er sich noch lange nicht den Kick in nem Spielcasino holen bei nem Spiel wo er weiß dass er auf Dauer nur verlieren kann.
Und nur weil bluffem mal den Fehler begangen hat muss es nicht heissen das er ihn noch einmal machen wird. Passieren kann es natürlich aber daran wird Poker bestimmt nicht Schuld sein. Er hat ja immer vernünftig gepokert, keine großen Tiltshots gemacht und auch nicht seine BR sinnlos gegen alle Odds beim Pokern verdonkt. Soll heissen er war und ist wohl noch immer winningplayer auf seinen stakes. Wenn er wieder beginnen sollte mit den Spielcasinos und den härteren Drogen dann würde er dies genauso machen, auch wenn er nicht wieder begonnen hätte zu Pokern - das sollte euch klar sein. Das Leben ist halt nicht immer einfach und str8forward. Manche Menschen machen eben Fehler. Der kluge und starke Mensch lernt aus seinen Fehlern und versucht sie nicht wieder zu machen. Einigen wird es gelingen und den anderen eben nicht.

Good Luck, bluffem
:)


kallvestor
Beigetreten: 25.06.2005

Original von Falco35
Ich bin der Meinung und auch der Überzeugung dass Pokern was anderes ist als Spielos und Drogen! Ist halt ungefähr so wie wenn ich Kiffen (Poker) mit nem Heroin-Junkie (Spielautomaten) vergleiche. Es gibt eben Leute die Kiffen aber würden niemals zu Heroin oÄ greifen. Aber ein Teil macht es eben schon. Wenn der "geheilte" Heroin-Junkie nun nach dem Entzug wieder beginnt zu Kiffen, heißt das noch lange nicht das er wieder zum Heroin greift. Das sind halt zwei Paar Schuhe- genauso wie beim Pokern und den Spielautomaten.
Natürlich gibt es keine Garantie dass er nicht wieder zu den Spielautomaten geht. Genauso wie es keine Garantie gibt dass der Kiffer nicht wieder zum Heroin greift. Aber so ist nun mal das Leben - es gibt für gar nichts eine Garantie ausser das wir alle mal sterben werden!

Fast jeder Pokerspieler hat auch den kleinen Teufel auf der Schulter sitzen der ihm hin und wieder den Kick gibt wenn er am River nen Bluff x/r auspackt und er auch noch gelingt. Aber deshalb geht er sich noch lange nicht den Kick in nem Spielcasino holen bei nem Spiel wo er weiß dass er auf Dauer nur verlieren kann.
Und nur weil bluffem mal den Fehler begangen hat muss es nicht heissen das er ihn noch einmal machen wird. Passieren kann es natürlich aber daran wird Poker bestimmt nicht Schuld sein. Er hat ja immer vernünftig gepokert, keine großen Tiltshots gemacht und auch nicht seine BR sinnlos gegen alle Odds beim Pokern verdonkt. Soll heissen er war und ist wohl noch immer winningplayer auf seinen stakes. Wenn er wieder beginnen sollte mit den Spielcasinos und den härteren Drogen dann würde er dies genauso machen, auch wenn er nicht wieder begonnen hätte zu Pokern - das sollte euch klar sein. Das Leben ist halt nicht immer einfach und str8forward. Manche Menschen machen eben Fehler. Der kluge und starke Mensch lernt aus seinen Fehlern und versucht sie nicht wieder zu machen. Einigen wird es gelingen und den anderen eben nicht.

Good Luck, bluffem
:)

...als soziales experiment kann man das comeback natürlich auch begreifen. entweder er packts, dann ist er ein starker, oder er packt es eben nicht, und riskiert aus frust nach dem ersten megadown erst ein näschen und dann mal nen fünferchen am automaten.

kann mich picassos klugen posts nur anschließen.


Falco35
Beigetreten: 03.06.2010

Original von kallvestor

Spoiler

Original von Falco35
Ich bin der Meinung und auch der Überzeugung dass Pokern was anderes ist als Spielos und Drogen! Ist halt ungefähr so wie wenn ich Kiffen (Poker) mit nem Heroin-Junkie (Spielautomaten) vergleiche. Es gibt eben Leute die Kiffen aber würden niemals zu Heroin oÄ greifen. Aber ein Teil macht es eben schon. Wenn der "geheilte" Heroin-Junkie nun nach dem Entzug wieder beginnt zu Kiffen, heißt das noch lange nicht das er wieder zum Heroin greift. Das sind halt zwei Paar Schuhe- genauso wie beim Pokern und den Spielautomaten.
Natürlich gibt es keine Garantie dass er nicht wieder zu den Spielautomaten geht. Genauso wie es keine Garantie gibt dass der Kiffer nicht wieder zum Heroin greift. Aber so ist nun mal das Leben - es gibt für gar nichts eine Garantie ausser das wir alle mal sterben werden!

Fast jeder Pokerspieler hat auch den kleinen Teufel auf der Schulter sitzen der ihm hin und wieder den Kick gibt wenn er am River nen Bluff x/r auspackt und er auch noch gelingt. Aber deshalb geht er sich noch lange nicht den Kick in nem Spielcasino holen bei nem Spiel wo er weiß dass er auf Dauer nur verlieren kann.
Und nur weil bluffem mal den Fehler begangen hat muss es nicht heissen das er ihn noch einmal machen wird. Passieren kann es natürlich aber daran wird Poker bestimmt nicht Schuld sein. Er hat ja immer vernünftig gepokert, keine großen Tiltshots gemacht und auch nicht seine BR sinnlos gegen alle Odds beim Pokern verdonkt. Soll heissen er war und ist wohl noch immer winningplayer auf seinen stakes. Wenn er wieder beginnen sollte mit den Spielcasinos und den härteren Drogen dann würde er dies genauso machen, auch wenn er nicht wieder begonnen hätte zu Pokern - das sollte euch klar sein. Das Leben ist halt nicht immer einfach und str8forward. Manche Menschen machen eben Fehler. Der kluge und starke Mensch lernt aus seinen Fehlern und versucht sie nicht wieder zu machen. Einigen wird es gelingen und den anderen eben nicht.

Good Luck, bluffem
:)

...als soziales experiment kann man das comeback natürlich auch begreifen. entweder er packts, dann ist er ein starker, oder er packt es eben nicht, und riskiert aus frust nach dem ersten megadown erst ein näschen und dann mal nen fünferchen am automaten.

kann mich picassos klugen posts nur anschließen.

Das kann natürlich passieren.
Ich sehe die Sache aber aus einem ganz anderen Blickwinkel als ihr. Mein bester Freund hat auch nen langjähriges Problem mit Spielautomaten. Das weiß auch jeder in seiner Umgebung (Freunde, Familie). Und ich wäre sowas von froh wenn er doch nur mehr Pokern würde! Weil es eben ein Spiel ist das man longterm schlagen kann.
Bevor hier wieder so wilde posts kommen wie in anderen threads like "Lass ihn entmündigen..., du bist aber nen Freund..etc, etc" und ähnliches, wäre es mir auch lieber er würde gar nicht mehr spielen. Aber so läuft das nun mal nicht! Die rosarote Brille sollte man hier schleunigst abnehmen und es sollte jedem bewußt werden dass ne Sucht extrem schwer in den Griff zu bekommen ist. Und somit sehe ich das von der Seite - was ist besser? Er spielt Poker als winningplayer oder er geht in die Spielos? Eins schließt das andere natürlich nicht automatisch aus, aber ich würde immer das geringere "Übel" vorziehen wenns nicht ohne geht. Obwohl ich Poker sehr ungern als Übel bezeichnen möchte, eher als Möglichkeit oder Chance. Würde jeder Mensch mit Hang zur Sucht diese in Poker kanalisieren würde es diesen Menschen im Leben viel besser gehen.

Und ob bluffem es schafft nur beim Pokern zu bleiben wird sich zeigen. Ja, dann nenn es eben soziales Projekt oder wie auch immer. Die Lösung mit gar nicht mehr spielen ist in der Realität vermutlich zu 99% nicht umsetzbar. Das ist einfach die nackte und harte Tatsache, welche man durch realitätsfremde Vorstellungen auch nicht wegreden kann. Oder denkt ihr die Großen des Pokerbusiness haben kein Spielsuchtproblem?! Denkt mal an Ivey den alten Crapshasen, oder Dwans Augenringe und fertiges Aussehen auf aktuellen Bildern. Der Megagrinder, sozusagen alle diamonds+ hier im Forum, bewegen sich doch genauso auf einem schmalen Grat. Solange man keinem anderen schweren Schaden zufügt soll jeder seinen Hang zur Sucht ausleben wie er möchte. Hier gabs eben schon mal nen Geschädigten mit Beam aber ich denke er wird ihn wohl nicht mehr staken. Damit hat sichs und er will ihm die Kohle langsam zurückshippen. Bluffem hat zumindest schon mal nen großen Schritt getan damit dass er sich hier in nem öffentlichen Blog geoutet hat. Dazu gehört unheimlich viel Courage und Einsicht. Mein bester Freund hat Jahre gebraucht um zu erkennen das er ein Suchtproblem hat. Selbst heute noch will er es nicht immer wahrhaben und laut aussprechen ein Suchtproblem zu haben. Diese Einsicht ist aber nötig um die Sucht zu bewältigen oder sie in Projekte zu kanalisieren die einen positiven Nebeneffekt haben. Poker wäre eins davon.

Und ich habs schon mal gepostet aber mach das nochmal - Nur wegen Poker wird er wohl nicht in die Spielos zurückkehren. Das würde er wenn dann sowieso machen. Unabhängig von Poker. Ob er sich im Downswing an die Automaten flüchtet weiß ich leider nicht. Ich hoffe nicht! Aber Poker ist hier nicht das Übel. Poker ist ne große Möglichkeit und Chance. Das ganze Problem sitzt ganz woanders.

Noch einmal Alles Gute, bluffem.
:)


UlliH
Beigetreten: 30.01.2005

@ falco35: deine beiden letzten posts sind einfach nur schwachsinnig.

@ bluffem: auch wenn die letzten Wochen aus deiner Sicht erfolgsversprechend abliefen, du bist noch lange nicht geheilt. Picasso hat einfach nur recht!


Falco35
Beigetreten: 03.06.2010

Auf Wunsch bis November geschlossen


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