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[NL] Der Weg zum Pokerpro.

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dingdongdonk
Beigetreten: 17.11.2014
Poker Player

Original von Gameslave

Original von dingdongdonk

Original von Picasso25
Für ein halbwegs vernünftiges Einkommen wird man mit NL wohl NL50/100 mit 2-3bb über min 100k hands/monat schlagen müssen

2bb Profit auf NL50 über 100.000 Hände wären gerade mal $1,000 im Monat.

Inklusive Rakeback ziemlich genau gesetzlicher Nettomindestlohn in Deutschland, mit dem kleinen Unterschied, dass man nicht einmal wissen kann, ob am Monatsende überhaupt ein positiver Betrag stehen wird.

Solide Perspektive.

Habe mir vor ein paar Wochen auch mal durchgerechnet, wieviele Spins ich spielen müsste und welche Bankroll ich bräuchte, um auch nur die Benchmark gesetzlicher Mindestlohn schlagen zu können. Seitdem ist Poker für mich eigentlich tot. Bisschen daddeln hier und da, das schon, aber die Perspektive, davon als Westeuropäer leben zu können, kann man einfach vergessen (wenn man nicht zur sehr kleinen Gruppe extrem Begabter gehört, die aber auch unter normalen Umständen in anderen Bereichen viel mehr Geld machen dürften).

Du zielst einfach zu sehr auf's Geld ab. Geld verdienen ist nicht alles im Leben, man kann durchaus mit einem Job, mit dem man 1200€ im Monat verdient, glücklicher als mit nem 4000€-Job sein.
Natürlich braucht man ein Mindesteinkommen, um seine Grundkosten abzudecken, und davon ist OP noch ein gutes Stück entfernt.
Ich gehe auch davon aus, wenn er in 6 Monaten immer noch nicht gut genug spielt, um NL10-25 gut zu schlagen, wird er vielleicht auch anders darüber denken, aber etwas Zeit, es auszuprobieren, kann man ihm schon zustehen.

Ich ziele doch nur aufs Geld ab, weil Reiseleiter gegen jede Evidenz Pro werden will. Der Erfolg oder Misserfolg eines Pros lässt sich in genau einer Währung messen - gewonnenem oder verlorenem Geld. Zugegeben, es gibt einige Bereich und Berufsfelder, in denen das anders ist, aber beim Pokern ist es halt so. Für andere Tätigkeiten würden auch andere Maßstäbe gelten, deshalb habe ich ja weiter oben u.a. geschrieben, dass selbst ein Dauerpraktikum mit 800 Euro im Monat aktuell viel sinnvoller wäre als Poker.

Original von PrinceAmin

Original von dingdongdonk
Dass man versucht, Leute von völlig aussichtslosen und sinnfreien Dingen abzuhalten?

Nach deiner Ausdrucksweise kaufe ich es dir 0% ab, das du ihn selbstlos von "sinnfreien" Dingen abhalten willst.

Ich weiß ehrlich nicht, wie du darauf kommst. Habe mich verbal ziemlich zurückgehalten und du warst es, der mich hier in jedem Post auf zT ziemlich unflätige Art beschimpft hast.


Antwort
Zitat
PrinceAmin
Beigetreten: 15.11.2012
PokerStrategist

Ganz einfach: Würdest du es gut meinen, dann hättest du nicht so abfällig geschrieben. Du wolltest dich wichtig tun, sowie du das immer tust. Einfach lächerlich, dass du dich hier als nobler Retter aufspielst. Dir ging es noch nie darum eine Lösung zusammen mit deinen Diskussionspartnern zu suchen. Nur wenn jemand dir bedingungslos zustimmt erwiderst du wiiederum Zustimmung.


Antwort
Zitat
dingdongdonk
Beigetreten: 17.11.2014
Poker Player

Schlage vor, wir setzen uns jeweils auf Ignore und es geht uns beiden besser.


Antwort
Zitat
BumpetyBoo87
Beigetreten: 14.09.2011
Oldschool Grinder

@PrinceAmin

Keine Ahnung wo du das alles herausliest, aber ich kann kaum etwas abfälliges von dingdongdonk lesen. mMn hat das alles seine Berechtigung. Dem Reiseleiter fehlen die grundlegensten Sachen

a) eine Bankroll
b) solide Grindingskills
c) eine WR

Selbst wenn der Reiseleiter jetzt einen Durchmarsch macht und bis auf NL100 kommt, dann braucht er auch dort mindestens eine 10k Roll um niemals in Bedrängnis zu kommen. Erst dann kann man ans Auszahlen denken. Wer heutzutage pro sein will und ein 30-40 Stack BRM führen will dem garantiere ich den broke zu 100%. Diesen Druck kann man einfach nicht standhalten wenn man dann mal 10-20 Stacks droppt, was heutzutage normal ist


Antwort
Zitat
PrinceAmin
Beigetreten: 15.11.2012
PokerStrategist

Ihr habt diesen Blog so dermaßen derailt....einfach nur hässlich. Bin erstmal raus, dass ist jetzt wirklich echte Zeitverschwendung.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Ich verstehe einfach nicht warum man so was tolles wie Poker nicht easy und ohne Druck nebenher betreibt (beste Zeiten sind sowieso Abends und am Wochenende) und dann bei ausreichender Bankroll sich überlegt das ganze Vollzeit zu machen. Sehe jedenfalls überhaupt keinen Nachteil, wenn man so an die Sache rangeht und mit einem normalen Job kann man auch immer noch 500-1000€ im Monat zurücklegen für das mögliche Vollzeit-Projekt-Poker.

(1) Poker Fulltime sofort:
- man scheitert zu 95% und ist dabei noch auf die Eltern angewießen
- man braucht Jahre um sich von den Micros hochzugrinden
- man braucht Jahrzehnte, wenn man sich auch noch Geld auszahlen lassen will
- ungewiße Zukunft, eventuell ist ein Umzug ins Ausland nötig
- schlechtes Mindset

(2) Poker nebenher:
- kein Druck
- hat mehr Geld
- kann wenig Tische spielen, dafür an seinem Spiel intensiv arbeiten
- man kann sich Coachingstunden leisten
- schafft es viel schneller auf ein ordentlichen Limit mit großer Bankroll zu kommen NL100+
- Wahrscheinlichkeit es als Pokerprofi zu schaffen ist um ein Vielfaches höher
- könnte endlos so weiter machen

Ich weiß wirklich nicht wie man mit einem fertigen Studium Option 1 wählen kann.


Antwort
Zitat
Reiseleiter Themenstarter
Reiseleiter
Beigetreten: 21.02.2008
Elite Grinder

Eben, Gewerbe anmelden ist keine große Sache und da ich gerade außer Poker nichts anderes mache, denke ich dass es gar keine Alternative gibt. Der legalste Weg ist eben der, den ich gewählt habe. Jeder der kein Gewerbe anmeldet und hauptberuflich pokert handelt nach meinem Wissen zumindest am Rande der Legalität und ich bin überzeugt davon dass es sogar illegal ist (und das machen mmn. viel zu viele Pokerspieler). Ganz anders sieht die situation aus, wenn man Hauptberuflich Student ist oder einen anderen Job hat. So ist halt einfach die deutsche Gesetzeslage.


Antwort
Zitat
xkinghighx
Beigetreten: 25.10.2007
Elite Grinder

Wenn du etwas mit Substanz studiert hast wo der Weg in eine berufliche Laufbahn relativ einfach ist, dann würde ich halt echt erstmal anfangen zu arbeiten und jeden Abend deine paar Stunden in Poker investieren für ein ganzes Jahr. Dann kannste immernoch kündigen und Fulltime Pro werden.

Besonders wenn du es wirklich ernst nimmst und dir sagst : "Ok dieses Jahr keine Party,Kein Urlaub, Keine Dates usw usw. Ich lebe ganz sparsam und versuche soviel wie möglich von meinem Nettoeinkommen zurückzulegen und investiere meine gesamte Freizeit nach Feierabend in Poker"

Mit dem Ansatz kannst du innerhalb eines Jahres sehr viel Zeit in deine pokertechnische Entwicklung stecken und gleichzeitig einige tausend Euro Rücklagen aufbauen. Wenn man ein Traum im Leben hat dann sollte man ihn schon verfolgen und auch Opfer bringen dafür. Ich denke halt nur einfach dass es insgesamt viel cleverer und nachhaltiger ist wenn du dieses Opfer im Sinne der obenen genannten Freizeitaktivitäten machst und nicht dein gesichertes Einkommen opferst.

Ganz vereinfacht kann man es als ein 3 aus 4 Entscheidungsdilemma darstellen:

1.) Schlafen/Gesundheit
2.) Beruf um Grundeinkommen zu sichern und Rücklagen zubilden
3.) Freizeit/Weggehen/Spass/Freunde/Frauen usw
4.) Poker

Wenn du sagst ich schaff es nicht alle 4 unter einen Hut zu bringen und ich will einen Punkt ( außer 4) opfern ( kann man drüber streiten ob das überhaupt richtig ist) dann sollte es immer der 3. sein. Niemals sollte man den 1. und 2. vor dem 3. opfern. Das ist einfach nicht nachhaltig und longterm -EV.
Deine guten Freunde werden es dir sicherlich nicht krum nehmen wenn du mal 1 Jahr lang NoLife durchziehst weil du ein Traum hast. Im Gegenteil. Den 3.Punkt temporär zuopfern, wenn man es richtig anstellt, hat oft keine langfristig spürbaren Nebeneffekte.

Viele Männer ( meistens Anfang 30), gerade Familie gegründet, opfern auch mal gerne den 1.Punkt mittelfristig.
Der Körper kann schon auch mal extreme Phasen aushalten gerade wenn eigene Kinder mit im Spiel sind und man sich was aufbauen will für die Zukunft. Man muss dann nur aufpassen, dass man es nicht als selbstverständlich nimmt dass man dauerhaft den 1.Punkt opfert. Irgendwann kommt man nämlich in eine Phase da merkt man gar nicht, dass dieses Opfer etwas kostet und es fühlt sich wie for free an. Daraus folgt dann nicht selten, dass man sich im Leben mit sovielen Dingen "belastet" das man nicht mehr zurück kann weil alle anderen Punkte einfach Pflicht geworden sind. Spätestens dann mit Ende30, Anfang 40 meldet sich der 1.Punkt voller Wucht zurück und will alles zurück haben (+ Zinsen) und nicht selten bricht dann alles zusammen.


Antwort
Zitat

Original von PrinceAmin
Ihr habt diesen Blog so dermaßen derailt....einfach nur hässlich. Bin erstmal raus, dass ist jetzt wirklich echte Zeitverschwendung.

Das hast du übrigens schon mehrfach versprochen!


Antwort
Zitat
FollowTheSmartMoney
Beigetreten: 27.06.2014
Oldschool Grinder

Back to topic please ...


Antwort
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Reiseleiter Themenstarter
Reiseleiter
Beigetreten: 21.02.2008
Elite Grinder

Gute Idee, FollowTheSmartMoney.

Wie gesagt, das aktuell größte leak in meinem Game ist mmn. das OOP Flopplay als PFR. Zu dem Thema hatte ich letzte Woche ein Public Private Coaching bei Double2, in dem wir uns SB vs BB SRP-Spots und SB vs BTN 3bet-Spots angeschaut haben. Dabei konnten wir in erster Linie feststellen, dass ich in diesen Spots deutlich zu wenig Cbette und deutlich zu viele Hände am Flop bereits aufgebe. Unabhängig davon stellte sich auch in einem private Coaching mit W34z3l heraus, dass ich OOP als PFR deutlich zu wenig check/raise und meine checks im generellen zu schlecht verteidige (Wie gesagt >80% x/f nach skip cbet OOP).

Nun möchte ich im Folgenden gerne einen Spot besprechen, den ich vor ein paar Tagen in Cardrunners EV begonnen habe zu modellieren:
Bei dem Spot handelt es sich um eine OOP Flop Cbetting Situation mit Initiative. Wir sind am CO und spielen gegen einen CC vom BTN (Reg) und das board kommt T♦:6♦:3♣: . Ich denke auf diesem Board kann ich CO vs BTN sehr viel x/r, weshalb ich mir dieses Board ausgesucht habe.
Als meine Floprange habe ich AA-22,AKs-A2s,KQs-K6s,QJs-Q7s,JTs-J7s,T9s-T7s,98s-97s,87s-86s,76s-75s,65s-64s,54s,AKo-ATo,KQo-KTo,QJo-QTo,JTo,T9o vorausgesetzt.
Ich habe mir dann mittels NoteCaddy angeschaut wie viel durchschnittlich am BTN vs CO gecoldcallt wird und habe daraufhin eine 17% Range als Sinnvoll angenommen, die so aussehen könnte:
TT-22,AJs-A9s,KQs-KTs,QJs-QTs,JTs-J9s,T9s,98s,AJo,KQo-KJo,QJo zu 100%
und mit unterschiedlichen Gewichtungen
70% der A8s-A2s,K9s,Q9s,ATo,
50% der K8s,Q8s,J8s,T8s,97s,87s-86s,76s-75s,65s,54s,KTo,QTo und
25% der K7s-K6s,Q7s,J7s,T7s,A9o,JTo.

Visualisiert sieht diese 17%-Range wie folgt aus:

Die Komplette BTN Range im CREV format: TT-22,AJs-A9s,KQs-KTs,QJs-QTs,JTs-J9s,T9s,98s,AJo,KQo-KJo,QJo,[70]A8s-A2s,K9s,Q9s,ATo[/70],[50]K8s,Q8s,J8s,T8s,97s,87s-86s,76s-75s,65s,54s,KTo,QTo[/50],[25]K7s-K6s,Q7s,J7s,T7s,A9o,JTo[/25]

Dazu gleich die erste Frage: Habe ich die BTN Range für mein Modell zu kompliziert dargestellt? Da ich glaube CREV kann die Range ohne Probleme bearbeiten, habe ich dir Range so modelliert, wie ich sie für möglichst realistisch gehalten habe.

Ich denke das Szenario ist interessant, um es hier mal zu besprechen.
Ich kam zu dem Schluss, dass ich Top-Pairs, Overcards und Flushdraws profitabel cbetten kann, dass alle One-Pair Hände unter TP allerdings -ev cbets sind. Da es zu unübersichtlich wäre hier den ganzen Entscheidungsbaum zu besprechen, wollte ich hierzu mal eure Meinung haben. Denkt ihr das kann so stimmen?
Darüber hinaus kam ich zu dem Schluss, dass ich gegen einen Gegner, der Aggressiv gegen skipped cbets bettet, sehr aggressiv checkraisen kann. Nach meiner Analyse kann ich im isolierten Spot gegen einen solchen Gegner sogar any2 checkraisen, weil villain mmn. sehr viel bet/folden wird. Und ich glaube außerdem, dass ein guter Regular gegen Spieler wie mich hier sehr oft gegen eine Skipped cbet betten wird, weil ich ja bislang 80% folde nachdem ich in solchen spots checke. Da ich außerdem bislang nicht viel gecheckraist habe und auch die Population mmn. nicht viel checkraist gehe ich außerdem davon aus, dass villain sehr oft folden wird, nachdem ich checkraise.
Ich kam also zu dem Schluss, dass ich als Standardstrategie gegen Regs auf den Micros hier sehr viel betten sollte. Das bedeutet für mich, dass ich Overcards, TP, Overpairs und FDs standardmäßig cbette. Gegen einen Raise werde ich allerdings sehr viel folden und nur mit TPTK+ und FDs callen und den Rest folden, weil ich glaube, dass auf den Limits nicht sehr aggressiv am Flop geraist wird.
Gleichzeitig kann ich wohl sehr viel x/r. Die Frage ist nur wie sehr ich das gegen gute Regs machen will, weil ich dadurch natürlich wieder super exploitbar werde. Als balanced strategie denke ich, dass ich sets, sowie 3-to-a-straight, 3-to-a-flush Hände checkraisen werde. Allerdings check-folde ich dann wieder 80% auf dem Board. Denkt ihr das ist auf dieser Board Textur okay? Oder was könnte ich anders spielen? Standardmäßig sehr aggressiv Checkraisen, weil uns nur wenige Gegner dafür bestrafen werden?

------
Ich habe im Übrigen nochmal drüber nachgedacht, was xkinghighx bezüglich der beiden Graphen meinte:

Sprich es hat sich sehr sicher irgendwas grundlegendes geändert. Auch wenn du jetzt das gegenteil behauptest.

Ich könnte mir das starke Ausmaß meines Downswings unter anderem dadurch erklären, dass die Regulars nach einiger Zeit angefangen haben meine leaks vermehrt zu exploiten. Denkt ihr, dass das eine plausible Begründung wäre? Weitere Faktoren, in denen sich die beiden kürzlich geposteten Graphen unterscheiden sind: Winninggraph war hauptsächlich an NL10 und NL25 Zoom Tischen, während der loosing graph Viele NL50 Zoom Tische und NL25 Regular-Tables enthält. Außerdem war der Winninggraph hauptsächlich zu Zeiten zwischen 12 Uhr Mittag und 12 Uhr Nacht entstanden, während der Loosinggraph hauptsächlich Sessions zwischen 20:00 und 05:00 Uhr enthält. Deswegen werde ich im April meinen Tagesrhythmus wieder umstellen und vermehrt tagsüber spielen. Durch meinen Downswing bin ich eh wieder abgestiegen und spiele NL10 Zoom. Bereits im frühen Herbst ging ein Versuch an den (NL10) Regtables nämlich schief. Was die Tageszeiten angeht kann natürlich viel Varianz dabei sein, aber ich habe mir gerade im entsprechenden HM2-Report angeschaut, dass ich tatsächlich zwischen 12:00 und 20:00 mm besten abschneide, während ich von 00:00 bis 05:00 am meisten verloren habe.


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Zitat
27oAllIn
Beigetreten: 18.09.2013
PokerStrategist

ich denke nicht, dass ein hoher x-fo wert auf den unteren Limits hohe verluste einstreicht. Eher solltest du mal deine eigene Session aufnehmen und danach ganz genau gucken:
Wie oft gehen die Leute gegen mein x-fo vor, 3betten die mich öfter, etc. Vielleicht spielst du ingame zu sehr nach einem Gameplan, sodass du das große Ganze aus den Augen verlierst.

zB ist es überhaupt sinnvoll, gegen Fische meine x-fo Range zu balancen? Overbette ich gegen Fisch as a bluff? Isoliere ich gegen Fische zu schwach oder zu stark? Mache ich mir genügend Gedanken, wie hoch ich isoliere und cbette? Punishe ich andere Regs, die zu light isolieren? Weiß ich überhaupt, ab wann die zu light isolieren? etc etc.

nl25 reg müsstest du durchmarschieren like a boss. Da du es nicht tust, MUSST du dir überlegen, warum, und zwar außerhalb deiner Gedankenwelten. Es gibt genügend Winner auf nl25, die ohne x-ra auf Thigh boards auskommen. Meistens ist das Problem eher so, dass man regstrategien auf fische extrapoliert und dadurch sie zu oft unvaluelastig cbettet und danach aufgibt. Auch callt man gegen Fische meist zu viel, wenn sie selber stabben.

Ich habe eine x-fo strategie bis nl100 erfolgreich gespielt. Dass man zu viel x-fo kann nicht der Grund sein, du musst einen Gedankenfehler haben, was das Spiel allgemein betrifft.


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Reiseleiter Themenstarter
Reiseleiter
Beigetreten: 21.02.2008
Elite Grinder

Wie soll ich mir denn außerhalb meiner Gedanken was überlegen? :f_confused:
Ich weiß zum Beispiel, dass ich gegen Fische suboptimal spiele, aber weiß noch nicht genau, was genau ich falsch mache. Sicherlich sizings zu klein und zu viele Bluffs, aber das ist ja sehr allgemein gesagt.

Habe mir gerade meine Winrate angeschaut und zwischen "NL10-Zoom + NL16-Zoom + NL25-Zoom" und "Alles andere" unterschieden. Ohne Zoom Tische habe ich ne winrate von -3,02bb/100 bzw $ev -2,78 bb/100 über 151k Hände und an den Zoom Tischen bis NL25 liegt meine Winrate bei 1,58bb/100, bzw $ev 0,79 bb/100 auf 246k Hände.

Das kann entweder daran liegen, dass ich gegen Fische richtig schlecht spiele und/oder dass ich nicht gut multitablen kann. Oder Varianz^^.

So sieht das im HM2 aus wenn ich nach Zoom Tischen bis NL25 filtere und mir die unterschiedlichen Uhrzeiten anschaue:

Da es Nachts Fischiger ist und meine Winrate zu den Zeiten besonders schlecht ist, könnte meine schlechte overall WR echt am Spiel gegen Fische liegen. Wie kann ich am besten daran arbeiten? ... Ich fange jetzt an mir einen Haufen Fische in einen Alias zu packen und schaue mir an, wie die so spielen. Kann ja nicht schaden.


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Spielratte
Beigetreten: 23.01.2012
PokerStrategist

Schön, dass du dir so viele Gedanken um die Spielweise auf T high-Boards machst, aber angesichts deiner Resultate muss ich mich meinem Vorredner anschließen. Offensichtlich unterlaufen dir krasse Spielfehler, auf die dich dein Coach eigentlich aufmerksam machen müsste (dafür ist ein Coach doch da?). Stattdessen diskutierst du, wie du dich gegen Ultra-Aggro-Regs auf flushy, straighty T high-Flops zur Wehr setzt. Ich weiß, wie: Lass sie in Ruhe, wenn du nichts hast. Du musst nicht jeden Pot gewinnen, auch wenn du glaubst, dass Villain häufig bluffen wird. Wichtig ist, dass du mehr gewinnst als du an Blinds bezahlst und den Rake schlägst. Wie du das anstellst, bleibt dir überlassen. Verschiedene Spielweisen können zum Erfolg führen, manche sind profitabler als andere. Sich als Spieler mit dicken Leaks mit Aggros anzulegen, ist garantiert eine schlechte Idee.


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Reiseleiter Themenstarter
Reiseleiter
Beigetreten: 21.02.2008
Elite Grinder

Es spielt fast keine Rolle welches Board ich mir genau angucke. Eine solche Analyse hilft sehr bei der Einschätzung von Ranges und dem allgemeinen Spielverständnis, denke ich. Aus den oben genannten Gründen habe ich mir eben dieses Board angeschaut. Und ja Wir haben schon einige leaks bei mir ausgemacht und behoben. Werde mir in den nächsten Tagen die Coachingaufzeichnungen nochmal anschaun und kucken was mir vllt. entgangen ist.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von Reiseleiter
Da es Nachts Fischiger ist und meine Winrate zu den Zeiten besonders schlecht ist, könnte meine schlechte overall WR echt am Spiel gegen Fische liegen. Wie kann ich am besten daran arbeiten? ... Ich fange jetzt an mir einen Haufen Fische in einen Alias zu packen und schaue mir an, wie die so spielen. Kann ja nicht schaden.

Im Zweifel kann es auch einfach Varianz sein bei so wenigen Händen. Vielleicht ist es auch fischiger, aber du machst grobe/teure Fehler, weil du eben nicht mehr bei 100% bist. Kenne es von mir auch, dass umso später es wird, um so häufiger ich noch auf den Call-Button drücke. War mir auch lange nicht bewußt und ich habe jetzt einen Zettel am Rechner hängen wo drauf steht "Wirklich Call?". Hat mir ungemein geholfen um nicht in einen Auto-Modus Nachts (nach langen Sessions) zu geraten. Je nachdem wozu man neigt, sollte man natürlich etwas anderes auf den Zettel schreiben. ;)

Das eine Spiel gegen Fische gibt es nicht, da es sehr viele verschiedene Typen gibt. Gegen ein Maniac musst du anders spielen als gegen eine Calling-Station. An deiner Stelle würde ich einfach mal die verschiedenen Fischarten herausarbeiten und dann jeweils eine einfache!!! Strategie dagegen aufstellen. Der Vorteil ist, dass du das nur einmal für deine ganze Pokerkarriere machen musst, da die Fische immer gleich bleiben. Also ruhig mehr Zeit investieren in das Thema. Es geht auch nicht darum das man gegen Fische gewinnt, sondern das Maximum aus den Fischen zieht. Das ist ein sehr großer Unterschied!


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herbsch
Beigetreten: 27.06.2007
BlackMember

die frage die sich mir stellt ist, ob du eine schlüssige und funktionierende vaccum-strategie hast, von der aus du dich dann an die versch playertypes anpasst? ich hab das gefühl du zäumst eventuell das pferd vom schwanz auf und dadurch passieren dann immer wieder fehler-- aber kann mich auch täuschen
lg herbsch


Antwort
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dingdongdonk
Beigetreten: 17.11.2014
Poker Player

Sind die Uhrzeiten in deinem Screenshot mitteleuropäische Uhrzeiten?

Wenn ja, dann liefern sie ja praktisch Argumente für das, was AyCaramba44 hier gepostet hat von wegen Job suchen und in der Freizeit pokern, frei Haus. In den Zeiten, in denen man auch als Berufstätiger noch nebenbei Poker spielen kann, machst du ordentliche Gewinne, in der verbleibenden Zeit kriegst du fast nur aufs Maul.

Zwischen 10 und 12 Uhr mal eben 25evBB/100 verbrannt, überhaupt zwischen 0 und 12 Uhr fast nur Minus gemacht und in der zweiten Tageshälfte dann fast nur Profit.

Hatte das Problem auch mal, dass ich gleich nach dem Aufstehen ohne Frühstück/Dusche/Rasur erst mal Tische aufgemacht habe und dann nach kurzer Zeit regelmäßig ein paar Stacks im Minus war. So fängt der Tag natürlich super an und man kann den ganzen Rest die losses chasen. Habe mir irgendwann einfach Tiltbreaker besorgt und mich für bestimmte Uhrzeiten gesperrt (kann man fix machen, z.B. Sperre von 2-16 Uhr oder flexibel, z.B. vor der Nachtruhe Sperre reinhauen, dass man in den nächsten 12 Stunden keine Hand spielen kann etc.).


Antwort
Zitat
Extramask
Beigetreten: 05.12.2007
PokerStrategist

Original von dingdongdonk
Hatte das Problem auch mal, dass ich gleich nach dem Aufstehen ohne Frühstück/Dusche/Rasur erst mal Tische aufgemacht habe und dann nach kurzer Zeit regelmäßig ein paar Stacks im Minus war. So fängt der Tag natürlich super an und man kann den ganzen Rest die losses chasen.

#
Habe exakt dieselbe Erfahrung gemacht. ;(


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Hui, Pokerpro zu werden ist wirklich ein steiniges Vorhaben. Im Eingangspost konnte ich entnehmen, dass du 40 Stunden die Woche zockst und nur 10 Stunden Theorie machst. Die Verteilung halte ich für sehr suboptimal. Wenn du Pro werden willst, gilt es in kurzer Zeit möglichst viel Skill aufzubauen und dann mit dem mehr oder weniger hohen Skilllevel hart zu grinden. So wie das angehst, grindest du hart und steigerst deinen Skilllevel nur langsam, was sehr ineffizient ist. Und als Pro oder angehender Pro ist es wichtig sein Vorhaben inkl. dem Drumherum (ordentlicher Arbeitsplatz, geregelter Tagesablauf usw.) zu professionalisieren und effizient zu arbeiten. Das solltest du nicht unterschätzen.

Wenn du mit Onlinepoker deine Brötchen verdienen willst, musst du also nicht nur grinden, sondern gut und konstant grinden. Dh. du brauchst die entsprechenden Skills. Skills meint in dem Zusammenhang (aus meiner Erfahrung/Sicht) im Wesentlichen, dass du nen starken Autopilotmodus brauchst. Diesen musst du dir abseits der Tische erarbeiten, Stichwort "default-gameplan". Der muss gut funktionieren und in Echtzeit abrufbar sein, damit du auch wirklich ohne Probleme masstablen kannst. Hierfür empfiehlt sich entweder ein GTOischer Plan oder ein am Durchschnittsgegner deines Limits orientierter Plan. Dieser Plan muss sitzen, auch wenn ich dich mit nem Feuerwehrschlauch um 3 Uhr nachts sanft aus dem Schlaf schieße. Das ist also die Basis. Und dann gilts noch auf dieser Grundlage exploits (am Durchschnitt orientiert, von topwinnern abgeguckt, etc.) zu erarbeiten, die du wieder in Echtzeit abrufen können solltest. Das dauert ne Weile und lässt sich am besten mittels massiger Handanalysen einstudieren. Danach steht dem professionellen grind aus spieltechnischer Sicht nichts mehr im Weg.

Was dann noch bleibt, ist die psychologische Komponente, die wahrscheinlich von 9 von 10 Spielern stark unterschätzt wird. Kümmer dich also auch explizit um dein mindset. Das stärkste a-game in 95% der Zeit hilft dir nichts, wenn du in den restlichen 5% der Zeit alle winnings verballerst.

Viel Erfolg und nen langen Atem. :)


Antwort
Zitat
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