Ich hab eben zufällig ein Livecoaching von ps.de gesehen, klicke in den Coaching Bereich und sehe 2 Zoom-NL5-FR Tische und dachte ich bleib mal dabei.
Irgendwann kriegt der Coach JJ am Button, macht einen 3-BB-Raise, BB macht nen Re-Raise auf 0,55$, UTG2 called - Coach geht all-in, mit JJ bei Zoom in nem Coaching. (Alle Spieler hatten ungefähr den gleichen Stack.)
Es kam wie es kommen musste: Kam zwar auf dem Deck nichts mehr besonderes, vor allem kein Set für den Coach, dafür aber deckte der BB AA auf und UTG2 ein AK. Coach gewann noch den Sidepot und bekam zumindest nen Teil wieder zurück (weiss leider nimmer genau wieviel es war).
Ich hab jetzt ca. 12,5k Hände Zoom in den letzten 10 Tagen gespielt und hab mit genau solchen Moves viel zuviel verloren. Du hockst am Button, hast eine mittelstarke Hand und verstrickst Dich den Rest vom Spiel so, dass Du da nicht mehr rauskommst.
Aber warum bei einem Livecoaching solche Moves "zelebriert" werden, besonders dann wenn ja nicht nur der BB seinen Blind verteidigt sondern auch noch UTG mit in den Pot einsteigt, ist mir schleierhaft. Wenn auf Zoom der Gegner den Raise verdoppelt und ein dritter Gegner sich noch anschliesst, dann hat mit ziemlicher Sicherheit einer davon AA, KK oder QQ - ganz egal wie die vorher gespielt haben. Da geh ich doch nicht all-in? In nem Coaching wohlgemerkt...
Hab ich da nen Denkfehler? ♦ Ich finde Zoom ist sehr viel tighter als normale Tische und man muss sehr viel vorsichtiger agieren.