Ich spiele seit Anfang November und konnte das Gerede über Downsings und lang anhaltende Pechsträhnen nicht so ganz nachvollziehen. Das sind doch wohl Menschen, die sich ihre schlechte Spielweise nicht eingestehen können.
OK – kleine Downs habe ich auch schon erfahren. Vor zwei Tagen habe ich aber alles verloren, was ich mir mühsam in 2 Wochen erspielt habe. Es war wirklich ein ganzer Tag voller Pech!
AA, KK,QQ hätte ich an diesem Tage gleich folden können, denn das waren die grö�?ten Verliererkarten (z.B. einmal verloren gegen 68o – die dritte 6 fällt am River).
Bei den Straights und Flushes mit guten Outs fehlte mir grundsätzlich die letzte Karte. Auch das ist sehr teuer.
Als ich schlie�?lich glaubte, mit einem Flush, Ace high, die Nuts zu haben, zeigte mir jemand seinen Straight Flush, Jack high. Ich gebe zu, dass ich diese Karte überhaupt nicht in Erwägung gezogen habe. Das tut weh. Mein Gegner hat hier natürlich richtig gespielt. Was aber viel mehr schmerzt sind Verluste gegen Gegner, die so richtig schlecht spielen, gegen alle Vernunft im Spiel bleiben und am Turn und River dann ihre Karten bekommen.
Gegen Ende der Spielsession habe ich dann total resigniert und das Pech förmlich erwartet („Die Flushkarte bekommst du sowieso nicht“; „ Der macht gegen mein Set am River sowieso sein Straight“, usw.).
Das ist für die Psyche einfach richtig schlecht – und ich habe mir vorgenommen, bei der nächsten Pechsträhne nach 2 Stunden aufzuhören.
An diesem Tage habe ich aber weitergespielt, bis ich auf mein erstes Deposit zurückgefallen war.
Am nächsten Tag dann einfach weitergespielt. Alles ist normal - es geht wieder bergauf.