Original von Tobby
(wenn die anderen nicht wollen kannste mich nehmen
)

Bin zielich drunk und hol folgenden Post aus aktuellem Anlass mal wieder hoch
Original von TheSenseman
hiDer Blog ist die letzten Monate (Jahre?) immer weiter abgerutscht, sowohl Content als auch Niveau sind kaum noch zu finden. Die Tatsache an sich ist nicht weiter schlimm, allerdings war die ursprüngliche Absicht dieses Erlebnisberichts (ja, so heißt das eigentlich, ihr Newfags
), meinen Werdegang zu dokumentieren. In gewisser Weise tut er das durch die inflationäre Gustierung auf den letzten 100 Seiten immer noch, denn genau das war der Mittelpunkt meines Lebens in den vergangenen 2 Jahren.
Original von aaaRt
Anfangs hab ich wenigstens noch versucht, mich selbst zu belügen ("dass ich heute von morgens bis abends gustiere, ist nur eine Ausnahme", "heute auch", "heute auch", "heute auch"), aber irgendwann wird einem selbst das zu blöd. Es ist allerdings nicht sonderlich vielversprechend, wenn man sich mit der Zeit nur noch über das Kiffen identifiziert. Fakt ist, dass ich durch äußere Umstände mehr oder weniger dazu gezwungen bin, im Sinne meiner Gesundheit und meines (beruflichen) Fortschritts damit aufzuhören bzw. es auf spezielle Anlässe zu beschränken (Livepoker ohne Gustieren - wie langweilig wäre das denn bitte).
Die folgenden Zeilen beziehen sich nur auf mich und meine Erfahrung, jeder geht damit anders um. Überzeugte Gustabrüder, die keine Contras zum Konsum lesen möchten, überspringen bitte den folgenden Abschnitt und lesen nach der lustigen Miezekatze weiter.
Regelmäßiges Kiffen ist für viele eine Möglichkeit zur Verdrängung, sei es, weil man den eigenen Ansprüchen nicht genügt oder weil man nicht in der Lage ist, einen bestimmten Einschnitt im Leben zu verarbeiten. Jedenfalls hat das bei mir prima funktioniert. Allerdings schiebt man damit alles einfach nur auf, unterdrückt Emotionen und landet letzten Endes in einem Teufelskreis zwischen Chipstüten und Fertigpizza. Mit der Zeit hat mich das immer mehr angekotzt, aber jeder Versuch des Pausierens scheiterte nach wenigen Tagen an den kleinsten Rückschlägen. Sogar das Selbstbelügen ging wieder los ("ich hol nur was für den Grind, ist ja sonst viel zu langweilig").
Diesmal ist das anders. Ich will gar nicht wissen, wie viel Lebenserwartung ich durch diese Jahre des Fressens, Gustierens und Nichtbewegens verloren habe. Ein Fortschritt ist seit meinem Auszug aus dem geliebten Elternhaus vor >2 Jahren kaum auszumachen, das muss sich langsam mal ändern. Ich bin eigentlich in der Blüte meines Lebens und momentan tu ich nichts anderes, als mein Leben wegzuschmeißen. Außerdem: "Rauchen ist ungesund. Man bekommt davon Krebs, alte Haut und man stinkt."
Neben Gesundheit und genereller Motivation für verschiedenste Dinge ist ein weiterer Grund zum Aufhören natürlich der finanzielle Faktor. Fragt mich nicht, wie ich auf den Wert gekommen bin, aber inklusive aller indirekten Kosten, die sich durchs Kiffen ergeben (dabei denke ich in erster Linie an deutlich mehr Essen und -bestellungen), müsste ich pro Jahr ca. 5k€ sparen
Was man mit der Kohle alles machen kann
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Wichtig ist mir vor allem, dass ich diesmal nicht sofort wieder schwach werde. Daher erkläre ich den Mai zum rauchfreien Monat (Anfang Juni ist wieder ein TripleA-Event, da kann ich für nichts garantieren
). Der Kühlschrank ist bereits voll mit Quark, das Gefrierfach voll mit Fisch und der Küchentisch voll mit Obst. Jetzt muss ich nur noch mein Fahrrad wieder funktionstüchtig machen und dann kanns losgehen
Versuch #drölf beginnt
Original von TheSenseman
Bin zielich drunk und hol folgenden Post aus aktuellem Anlass mal wieder hoch![]()
Spoiler
Original von TheSenseman
hiDer Blog ist die letzten Monate (Jahre?) immer weiter abgerutscht, sowohl Content als auch Niveau sind kaum noch zu finden. Die Tatsache an sich ist nicht weiter schlimm, allerdings war die ursprüngliche Absicht dieses Erlebnisberichts (ja, so heißt das eigentlich, ihr Newfags
), meinen Werdegang zu dokumentieren. In gewisser Weise tut er das durch die inflationäre Gustierung auf den letzten 100 Seiten immer noch, denn genau das war der Mittelpunkt meines Lebens in den vergangenen 2 Jahren.
Original von aaaRt
Anfangs hab ich wenigstens noch versucht, mich selbst zu belügen ("dass ich heute von morgens bis abends gustiere, ist nur eine Ausnahme", "heute auch", "heute auch", "heute auch"), aber irgendwann wird einem selbst das zu blöd. Es ist allerdings nicht sonderlich vielversprechend, wenn man sich mit der Zeit nur noch über das Kiffen identifiziert. Fakt ist, dass ich durch äußere Umstände mehr oder weniger dazu gezwungen bin, im Sinne meiner Gesundheit und meines (beruflichen) Fortschritts damit aufzuhören bzw. es auf spezielle Anlässe zu beschränken (Livepoker ohne Gustieren - wie langweilig wäre das denn bitte).
Die folgenden Zeilen beziehen sich nur auf mich und meine Erfahrung, jeder geht damit anders um. Überzeugte Gustabrüder, die keine Contras zum Konsum lesen möchten, überspringen bitte den folgenden Abschnitt und lesen nach der lustigen Miezekatze weiter.
Regelmäßiges Kiffen ist für viele eine Möglichkeit zur Verdrängung, sei es, weil man den eigenen Ansprüchen nicht genügt oder weil man nicht in der Lage ist, einen bestimmten Einschnitt im Leben zu verarbeiten. Jedenfalls hat das bei mir prima funktioniert. Allerdings schiebt man damit alles einfach nur auf, unterdrückt Emotionen und landet letzten Endes in einem Teufelskreis zwischen Chipstüten und Fertigpizza. Mit der Zeit hat mich das immer mehr angekotzt, aber jeder Versuch des Pausierens scheiterte nach wenigen Tagen an den kleinsten Rückschlägen. Sogar das Selbstbelügen ging wieder los ("ich hol nur was für den Grind, ist ja sonst viel zu langweilig").
Diesmal ist das anders. Ich will gar nicht wissen, wie viel Lebenserwartung ich durch diese Jahre des Fressens, Gustierens und Nichtbewegens verloren habe. Ein Fortschritt ist seit meinem Auszug aus dem geliebten Elternhaus vor >2 Jahren kaum auszumachen, das muss sich langsam mal ändern. Ich bin eigentlich in der Blüte meines Lebens und momentan tu ich nichts anderes, als mein Leben wegzuschmeißen. Außerdem: "Rauchen ist ungesund. Man bekommt davon Krebs, alte Haut und man stinkt."
Neben Gesundheit und genereller Motivation für verschiedenste Dinge ist ein weiterer Grund zum Aufhören natürlich der finanzielle Faktor. Fragt mich nicht, wie ich auf den Wert gekommen bin, aber inklusive aller indirekten Kosten, die sich durchs Kiffen ergeben (dabei denke ich in erster Linie an deutlich mehr Essen und -bestellungen), müsste ich pro Jahr ca. 5k€ sparen
Was man mit der Kohle alles machen kann
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Wichtig ist mir vor allem, dass ich diesmal nicht sofort wieder schwach werde. Daher erkläre ich den Mai zum rauchfreien Monat (Anfang Juni ist wieder ein TripleA-Event, da kann ich für nichts garantieren
). Der Kühlschrank ist bereits voll mit Quark, das Gefrierfach voll mit Fisch und der Küchentisch voll mit Obst. Jetzt muss ich nur noch mein Fahrrad wieder funktionstüchtig machen und dann kanns losgehen
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Versuch #drölf beginnt
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Du schaffst das mann
Go for it!
Sobald du auch mal nein sagen kannst ist alles cool, musst ja nicht für immer drauf verzichten.
Was heisst du erklärst den Mai zum rauchfreien Monat? Wir haben Oktober Mann.
Aber ich beglückwünsche dich zu deiner Entscheidung mit dem Kiffen aufzuhören. Jetzt kannst du diese Sucht gegen eine andere (Rotwein, Bier, Magersucht, Schmerztabletten, Nasenspray) eintauschen.
Welche wird es sein? Bin total gespannt.
Original von Wamaroa
Was heisst du erklärst den Mai zum rauchfreien Monat? Wir haben Oktober Mann.Aber ich beglückwünsche dich zu deiner Entscheidung mit dem Kiffen aufzuhören. Jetzt kannst du diese Sucht gegen eine andere (Rotwein, Bier, Magersucht, Schmerztabletten, Nasenspray) eintauschen.
Welche wird es sein? Bin total gespannt.
warum nicht einfach in nem forum suchten?