Ich habe ja immer gedacht, dass 3betting super profitabel wäre. Auch SB vs BU steal war die 3bet nur marginal profitabel?
Original von thump0r
Ich habe ja immer gedacht, dass 3betting super profitabel wäre. Auch SB vs BU steal war die 3bet nur marginal profitabel?
SB vs. BU auf den Micro finde ich, ist mit Vorsicht zu genießen. gg unknown und fische würde ich da zumeist nur eine valuerange 3betten und mit bluffs sehr vorsichtig sein.
BU vs CO oder BB vs SB sieht das schon völlig anders aus.
3betten ist auch weiterhin profitabel auf den micros. man muss nur auf den spielertyp achten. gegen diesen spielertyp dann richtig adapten. für den anfang reicht es aberl, wenn man mit der strategie von cmdcom fährt. denn so weniger fehler macht man postflop. das geld kommt auf den micros (bis NL25) vom valuebetten. Ab NL50 sollte man dann schon die 3betting Konzepte drauf haben wie z.b die depolarisierte bzw. polarisierte 3betting Range, 2nd barrel im 3bet pot usw.
Original von eroticjesus
3betten ist auch weiterhin profitabel auf den micros. man muss nur auf den spielertyp achten. gegen diesen spielertyp dann richtig adapten. für den anfang reicht es aberl, wenn man mit der strategie von cmdcom fährt. denn so weniger fehler macht man postflop. das geld kommt auf den micros (bis NL25) vom valuebetten. Ab NL50 sollte man dann schon die 3betting Konzepte drauf haben wie z.b die depolarisierte bzw. polarisierte 3betting Range, 2nd barrel im 3bet pot usw.
was verstehst du unter einer depolarisierten 3betting range und was fang ich damit an?
das konzept der polarisierten 3betting ranges is mir (denke ich zumindest
) klar, von einer depolarisierten habe ich allerdings noch nichts gehört
Von einer depolarisierten 3betting Range spricht man z.B. wenn man gegen CO oder BU Open Hände wie AQ, JJ, TT 3bettet. Die 3bet kann dann entweder als thin value oder als thin bluff gelten - stark von der 3bet Calling Range von Villain abhängig
Eine depolarisierte Range benutzt man gegen Gegner, die eine weite 3betting Calling Range haben (Callingstation) oder auch mal gegen Regs, die gerne 3bets in position callen, "um sich den Flop mal anzuschauen".
polarisierte range: bluff hände mit blockern + absoluten valuehänden
depolarisierte range: 99+, KJ+. AT+.
das sollten beides die extreme sein. das normale 3bet-verhalten liegt wohl irgendwo dazwischen und sollte natürlich gegenabhängig sein
Original von eroticjesus
PolarisationVon einer depolarisierten 3betting Range spricht man z.B. wenn man gegen CO oder BU Open Hände wie AQ, JJ, TT 3bettet. Die 3bet kann dann entweder als thin value oder als thin bluff gelten - stark von der 3bet Calling Range von Villain abhängig
Eine depolarisierte Range benutzt man gegen Gegner, die eine weite 3betting Calling Range haben (Callingstation) oder auch mal gegen Regs, die gerne 3bets in position callen, "um sich den Flop mal anzuschauen".
polarisierte range: bluff hände mit blockern + absoluten valuehänden
depolarisierte range: 99+, KJ+. AT+.
das sollten beides die extreme sein. das normale 3bet-verhalten liegt wohl irgendwo dazwischen und sollte natürlich gegenabhängig sein
Gibts da noch irgendwo mehr Literatur dazu? Klingt erstmal interessant, wobei ich befürchte dass sowas auf den Micros fast nichts zu suchen hat... aber zumindest die Theorie dahinter klingt interessant.
Na denn werde ich hier auch mal öfter reinschauen...
Bin leider grad ziemlich fertig von meiner Liverunde, aber wenn keiner geantwortet hat auf deine Frage mit den 3-bets, dann mach ichs sobald ich hier wieder unterwegs bin (dann schau ich mir den Blog auch mal genauer an
).
Ich bin mal so frei und klau mir vom Link aus deinem Blog den schicken Beitrag von Ghostmaster, sowas darf nicht verloren gehen:
Vielen Dank an dieser Stelle mal allgemein an Ghostmaster, durch den ich hier schon echt viel an Wissen mitnehmen konnte. Deine Videos und Content sind jedesmal eine echte Bereicherung. ♠_thumbsup:
Original von Ghostmaster
Also grundsätzlich ist hoher Fold to 3-Bet Wert ein potentielles Leak; aber nur wenn deine Gegner dieses Leak exploiten können indem sie lighte 3-Bets in ihrem Spiel haben. Die meisten Spieler in den Micros 3-betten irgendwas zwischen 1% und 7% und das sind halt schon relativ starke Ranges - ein Spieler der wirklich light 3-bettet wird schon irgendwas im 2-stelligen Bereich haben - wenn du auf so jemanden triffst, dann musst du etwas aufpassen, dass du nicht zuviel wegfoldest.Bu vs Blinds ist halt so eine Sache wie man das richtig spielt - ich folde dort persönlich auch gegen relativ tighte 3-Better nicht allzuviel (ich hab früher Hände wie 56s, 57s, 67s, T9s, J9s, QJ, KQs, AJs, ATs etc. gefolded - das ist auch richtig am Anfang) - es ist selbst bei schlechteren Stack to Pot Ratios OOP für den Spieler extrem schwierig irgendwas gegen dich zu machen, wenn du verstehst wie du seine Range Postflop exploitest.
Ich persönlich bin auch ein bisschen vom 4-Bet bluffen weggekommen (keine Ahnung wie tight die Leute auf 4-Bets auf den Micros reagieren - aber 4-Bets Bluffs sind halt eine Möglichkeit um lighte 3-Better zu kontern; ist aber ein megaharter Varianzkrieg, wenn der dann anfängt light zu 5-Bet shoven und die Ranges immer weiter und weiter werden) und calle lieber einen großen Teil meiner Handrange und pack gelegentlich mal eine 4-Bet aus (z.b. gegen einen Reg der meinen ersten Openraise 3-bettet und ich hab irgendwas mit Blockern), ansonsten warte ich einfach auf ne solide Hand und pack es dann All In - die meisten Regs leveln sich in dem Moment selber, weil sie erwarten das wir irgendwann light 4-betten und nicht damit rechnen, dass wir hier mit einem Monster auftauchen. (zumindest ist das meine Ansicht)
Solange meine Gegner mich nicht wirklich richtig heftig angreifen openraise ich fast jeden Button (okay so Sache wie 58o oder 27s openraise ich persönlich nicht, aber verkehrt wärs wahrscheinlich nicht); wenn sie anfangen wilder zu 3-betten, dann hast du 2 Möglichkeiten:
1. du openraist kleiner, um sie vom 3-betten zu demotivieren (OOP würde eine 3-Bet bei 2BB openraises z.b. nur wenig gewinnen und du bekommst mit vielen spekulativen Superodds einen Pot IP zu spielen)
2. D.h. häufig callen sie einfach weiter und du hast Position. Wenn du Postflop Poker spielen kannst, dann ist das noch profitabler als alles andere^^
Wenn du anfängst gegen 3-Bets zu spielen (sei es lighter zu 4-betten oder zu callen und Postflop zu spielen), dann ist es wichtig, dass du weisst warum du es machst. Wenn du z.b. 56s Preflop callst oder mit 99, dann callst du nicht um einen Volltreffer zu warten, sondern um deinen Gegner auszuspielen in den richtigen Momenten. Z.b. glaubst du das dein Gegner oft cbettet und danach aufgibt - d.h. ein Bottompair 6er oder 9er reichen plötzlich doch aus, um ihn zu callen, da seine Cbet Range sich stark von seiner Turnbetrange unterscheidet (die Cbetrange ist bei vielen Spielern oftmal extrem viel weiter als die Turnbetrange).
Grade bei regulären Spielern ist es jetzt nicht ganz so offensichtlich, wenn sie Fehler machen, da sie halbwegs solide alle irgendwie spielen. Der eine 3-Bettet zuviel, der andere cbettet zuviel, der andere cbettet zuwenig, der andere Semiblufft zu wenig, der andere spewed ziemlich rum.
Was du herausfinden musst (und das geht wirklich nur übers ausprobieren und machen) ist Leaks in den Frequenzen zu finden - und ich kann dir sagen, dass die meisten Spieler zuviel cbetten und zuwenig 2nd barreln. Daher calle ich (selbst auf NL400) noch mit solchen Händen 3-Bets und mache damit Gewinn.Das ganze ist natürlich mit wesentlich mehr Varianz verbunden, da du immer marginalere +EV Spots finden wirst und nutzen musst.
Wie man Preflop selber OOP defended ist eine Kunst für sich - egal was du machst (ob du lighter 3-bettest) oder flatcallst; du MUSST Moves machen, um diese Calls sinnvoll zu machen (gegen bessere Spieler sind sie auch nötig, deine Callingrange in den Blinds nicht nur aus Pocketpairs und starken Broadways bestehen darf).
Am Anfang nimmst du dir gegen 30% Buttonrange erstmal vor im SB gar nicht zu callen (sondern nur zu 3-betten oder zu folden - ausser BB ist ein dicker Fisch mit dem du in den Pot willst oder er kümmert sich nicht um euch) und nur zu callen, wenn du die Action abschliesst (im BB) und nimmst dafür eine solide Range aus eben diesen hohen Broadways und Pocketpairs. Wichtig hierbei ist, dass du Suited Broadways Postflop wesentlich besser spielen kannst als unsuited Broadways (d.h. du hast hier schonmal Hände für 3-Bets); im nächsten Schritt probierst du dann mal ein bisschen rum und diskutierst diese Spots -> Suche Spots in denen du am Flop donkleaden kannst (sowohl MW als auch HU), suche Spots in denen du C/R kannst, suche Spots in denen du C/C kannst und in welchen du C/F spielen kannst.Das wichtigste dabei ist immer auf 2 Dinge zu achten:
1. Die Glaubwürdigkeit deiner Range (bzw. auf welche Range dein Gegner dich setzt)
2. die Dynamik mit deinem Gegner
Wenn du z.b. Tc9c im BB callst auf den Buttonsteal und der Flop Kc2c3h kommt, dann ist es vielleicht keine so gute Idee den Flop zu C/raisen, wenn du hier nur KQs, 22 und 33 repräsentieren kannst und der Rest deiner C/R Range Bluffs und Semibluff ist.
Ein C/R mit QcJc auf 8c9c2d dagegen könnte schon etwas glaubhafter sein, da du hier eine Vielzahl STARKER Kombinationdraws, Twopairs, 3 Sets repräsentieren kannst und deinen Gegner am Turn und River problemlos auf viele Karten barreln kannst.
Tc9c ist also eher eine Hand mit der du C/C oder Lead/x spielen willst (x bedingt darauf wie dein Gegner auf den Lead reagiert - wenn er z.b. mit 100% seiner Range dort raist, weil er deinen Lead als weak ansieht, dann kannst du das ganz toll exploiten durch einen weiteren Reraise - falls du es dann callen musst hast du immer noch die Outs auf deinen Flushdraw UND dein Gegner folded sowieso einen großen Teil seiner Raisingrange und grade das macht den Spielzug dann profitabel)
Wie du also siehst geht es in solchen Spots darum repräsentieren zu können und zu wissen wie der Gegner in etwa denkt. Das ganze ist mit viel Varianz verbunden und auch nicht so einfach wie eine 0815 Strategie, aber daraus entsteht grade gegen Regs ein gehöriger Teil der Winrate, wenn du diese Spots gut spielst.
Passend zum 200$-Bonusbeginn 2 Stacks down, hab aber heute auch irgendwie nicht mein A-Game gespielt.
2-3 echt miese Allin-Calls, die ich mich schäme hier zu zeigen
Ich muss mal in mich gehen und wieder richtig adapten, war viel zu spewy heute.
Value-ABC, man muss sich manchmal echt zwingen.
Grüße
noch ne Session nachgelegt.
Insgesamt bei 2Stacks unter EV heute geblieben, dafür
1,5Stacks up + 1/2 Stack Rakeback + 2 Stacks Bonus + 1 Rushringgame Ticket im Wert von 2 Stacks.
Damit kann ich leben. Hätte ich diese miesen Calls gelassen, wärs heute deutlich mehr gewesen.
Das Problem ist, dass manchmal die Leute beim Allin totalen Crap zeigen und man einfach nur laut WTF!!!
schreien will und man manchmal in total behindert gespielte, weil insta gepushte Nuts glotzen muss.
Und ich bin jedesmal so dämlich und level mich da in nen Call rein.
Naja, hier nochmal eine Hand zur Diskussion, die ich ganz nice fand:
BTN war halbwegs solider Reg nach den Stats, sodass ich ihm nen Laydown hier durchaus zutraue, nachdem er davon ausgeht, dass ich hier ziemlich viel squeeze.
er legt hier halt sicher 99- und einen Haufen Broadways weg, weils ziemlich stark aussieht. Irgendwas was mit total crushed, hat er halt hier nie in seiner Range.
Full Tilt - $0.10 NL RUSH (6 max) - Holdem - 6 players
Hand converted by PokerTracker 3
BTN: $21.43
Hero (SB): $11.11
BB: $3.94
UTG: $22.43
MP: $8.70
CO: $28.13
Hero posts SB $0.05, BB posts BB $0.10
Pre Flop: ($0.15) Hero has Q♦ K♦
UTG raises to $0.30, fold, CO calls $0.30, BTN calls $0.30, Hero raises to $1.80, fold, fold, fold, BTN raises to $3.50, Hero raises to $11.11 and is all-in, fold
Hero wins $7.70
Tja war lange nix mehr von mir zu hören, lag daran, dass ich ein bisschen Theorie gelesen habe und viel gegrindet habe wg. Bonus und Bankrollrebuilding.
Black Friday hat mir ins Gedächtnis gerufen, warum ich den ganzen Spaß hier überhaupt mache:
Fleppe und sowas hier

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass das Geld unter Umständen komplett hätte weg sein können, hätte ich mich da unendlich geärgert, von daher ist der Cashout erstmal ok.
Dank weitaus mehr Theoriekenntnissen und besserem Spiel sollte auch das Rebuilden der Bankroll keine weiteren Probleme bereiten.
Ich habe nach Auscashen mit 75$ bereits wieder NL10 gespielt und bin inzwischen wieder auf 225$ hoch in einer Woche, das läuft recht gut.
Allein der Graph von heute is recht schick:
Die gute Sache daran ist, dass ich in der Session nicht groß rumgeluckt habe, sondern immer als Favorit reingestellt und die haben gehalten.
Ich hoffe mal das läuft so weiter. stay tuned
Edit:
Wenn mir jemand verrät, ob und wie man aus so ner Hand rauskommt und lernt, sets auszubezahlen zu vermeiden, möge sich bitte melden.
EDIT2: grad nochmal angeschaut. der Turncall ist schon close, sieht halt extrem nach valuebet aus, da hab ich nicht weit genug gedacht, da ich am river halt commited bin ist es echt eklig da noch zu folden. auf dem limit in zukunft halt doch ein easy fold. leider sieht man nur zu oft da dominierte overpairs am showdown, sodass man nie weiß ob +EV oder -EV.
wers besser weiß, bitte immer raus damit.
Full Tilt - $0.10 NL RUSH (6 max) - Holdem - 6 players
Hand converted by PokerTracker 3
BB: $28.57
UTG: $8.97
MP: $21.22
Hero (CO): $10.35
BTN: $15.10
SB: $8.92
SB posts SB $0.05, BB posts BB $0.10
Pre Flop: ($0.15) Hero has K♠ K♥
fold, fold, Hero raises to $0.30, fold, SB calls $0.25, BB calls $0.20
Flop: ($0.90, 3 players) 3♥ 5♣ 2♥
SB checks, BB checks, Hero bets $0.60, fold, BB calls $0.60
Turn: ($2.10, 2 players) J♠
BB checks, Hero bets $1.90, BB raises to $3.80, Hero calls $1.90
River: ($9.70, 2 players) 3♣
BB bets $23.87 and is all-in, Hero calls $5.65 and is all-in
BB shows 5♠ 5♦ (Full House, Fives full of Threes) (PreFlop 19%, Flop 86%, Turn 95%)
Hero mucks K♠ K♥ (Two Pair, Kings and Threes) (PreFlop 81%, Flop 14%, Turn 5%)
BB wins $19.60
Na ich leg mal noch Mucke nach...
Gute Session heute, ca. 3500 Hände, erst fast 5 Stacks up, dann haben mir am Ende zwei verlorene Flips die Winnings versaut, sodass ich nur mit 2 up raus bin.
QQ < KJo
AKs < QQ mit K on Turn --> obvious straight on the river für villain
Naja, egal. Zur Zeit ist es offenbar wegen dem Bonus relativ fischig. Traffic ist auch so gut wie nie zuvor. Seit meinem Cashout habe ich aus 75$ in einer guten Woche schon 250$ gemacht.
März und April zusammen zeigen relativ deutlich, dass ich NL10 gut beate. Werde das noch eine Weile fortsetzen und dann morgen oder am Sonntag einen Monatsgraphen posten. Wenn die Roll für NL25 halbwegs da ist, werde ich definitiv aufsteigen. Sollte ich dort wieder Erwartens am Anfang stark auf die Fresse kriegen, steig ich halt wieder ab um zu rebuilden.
stay tuned.
Tja, viel war los diesen April, Black Friday und einiges an Lerneffekt... doch erstmal die Monatsfacts:
- 32.900 Hände gespielt
- 3.59 ptBB/100
- damit 23 Stacks pure Winnings + Rakeback und Boni UP
- 28 Tage gespielt
- Ironman Silber gehalten
Graph April:
Graph April und März zusammen:
Warum der 2. Graph?
Wer nicht bis hierher mitgelesen hat, Ende Februar hatte ich nen saftigen Downswing, daher Abstieg auf NL10 und BR-Rebuilding, was, wie man sieht, bislang sehr gut läuft.
Aus den 75$ left habe ich bereits wieder über 250$ gemacht, das schöne ist, dass es ja jetzt mit viel mehr Wissen und Spielerfahrung als früher viel viel leichter ist, wieder dick +EV zu spielen, was sich auch in den Winnings widerspiegelt.
Lerneffekt aus den 2 Monaten: Ich habe endlich verstehen und umsetzen können, wie man die Micros effektiv beatet. Wenn wer Interesse daran hat, könnte ich da in einem nächsten Post eventuell darauf eingehen.
Ich werde noch ein paar Tage weiter NL10 grinden, um die Roll noch etwas zu boosten und dann ab 350$ ein paar Tische NL25 mit dazunehmen und schauen, wie es dort läuft. Damit sollte auch der Bonus noch besser zu clearen sein und ich hoffe/vermute/weiß eigentlich, dass die Gegner dort nicht viel besser sind als auf NL10.
Eins meiner Lebensziele, mir den Motorradführerschein zu finanzieren, habe ich mir erfüllt. ♥
♥
Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mit dieser Belohnung gehts nun moralisch gefestigt in die nächste Runde.
Nächstes Ziel: Roll für NL50 aufbauen und sich dort dort etablieren.
@Leserschaft: Wenn ich mal was näher ausführen soll oder ein paar andere Dinge posten soll, nur raus damit.
In diesem Sinne:
![]()
Immer wieder schön zu lesen. Gibt mir immer wieder neue Motivation wenn ich mal ne Session im roten Bereich beende, denn an dir sieht man das man mit gutem Mindset und Durchhaltevermögen auch ein Down überstehen kann.
Und Tips wie man die Micros nachhaltig beatet sind immer gern gesehen.
Im übrigen versuch ich mich seit heute auf NL10
Original von furzvandango
Immer wieder schön zu lesen. Gibt mir immer wieder neue Motivation wenn ich mal ne Session im roten Bereich beende, denn an dir sieht man das man mit gutem Mindset und Durchhaltevermögen auch ein Down überstehen kann.Und Tips wie man die Micros nachhaltig beatet sind immer gern gesehen.
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Im übrigen versuch ich mich seit heute auf NL10
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Glückwunsch! Dann crush sie alle weg.
Thema Mindset im Down: Mein Mindset hat sich sehr stark gefestigt, als ich angefangen habe, große Mengen an Händen zu spielen und entsprechend Samplesize zu generieren. Dadurch sieht man recht gut, ob sein Spiel +EV ist oder nicht und dementsprechend lassen einen Suckouts/Badbeats weitestgehend kalt und man grindet einfach weiter.
Wenn ich eins gelernt habe inzwischen ist es, dass ein guter Pokerspieler nicht nur sehr gut in der Theorie sein muss, sondern einfach auch fleißig sein muss, um seine Edge in Gewinne umzuwandeln.
Ohne Samplesize nützen einem die größten Skills gar nichts. Tiltet man noch dazu ab und zu, wird man ganz schnell wieder loosing player.
Da bin ich wieder. Die letzten Tage war ich sehr experimentierfreudig und ich muss sagen....
auf den Micros kann mans einfach nur lassen.
Es wird einfach zu viel gecallt. Deswegen kann man sich sämtliche Moves sparen und auf primitives Valuespiel adapten. Das ist kotzlangweilig irgendwie, aber da muss man halt durch. So einfach wie hier bekommt man das Geld eigentlich nirgendwo mehr. Einen Lerneffekt gibt es nicht, das ausprobieren ist ziemlich burning money, das einzige was man mitnehmen kann von sowas ist das nachdenken, an welchen spot eventuell ein Move funktionieren KÖNNTE. Manchmal kann man ihn in kleinen Pots ausprobieren, ansonsten sollte man es lassen.
3bets fast ausschließlich for Value, gg Regs mit mehr Samplesize ganz einfach vs ihre Stats adapten und auflaufen lassen, bzw. thin 3betting gg vielFolder oder totsqueezen bis gegenwehr kommt.
Leider sehen meine Stats irgendwie extrem nitty aus, weswegen ich langsam gefühlt irgendwie weniger Payout bekomme, aber das kann auch selektive Wahrnehmung sein oder am Rush liegen.
Was ich noch gemerkt habe ist, dass sich Rush in einigen Punkten doch sehr deutlich vom normalen Spiel unterscheidet. Ich beobachte das noch eine Weile und versuche das später mal in Worte zu fassen, was mir da als Hauptunterschiede auffällt.
Meinen Bonus habe ich zur Hälfte gecleart, leider sind schon mehr als die Hälfte der Tage rum, ich hoffe ich schaffe das noch rechtzeitig, mal endlich einen Bonus richtig komplett reinzuspielen.
Hab gerade eine 3,6k Hände Session hinter mir und keinen Bock mehr jetzt noch groß Hände rauszusuchen, auch wenn einige interessante dabei waren. Ärgerlich, dass man im PT3 immer noch keine Hände im Rush markieren kann.
So long, bis später.
EDIT: na gut ich leg nochn Tagesgraph nach:
2 Stacks up, dazu 20$ Bonus und 6$ Rakeback. find ich ok
Freut mich das es bei dir wieder topp läuft
Ich würde gerne auf dein Angebot eingehen, dass du ein bischen was schreiben könntest über deinen "Aha Moment" wo du gecheckt hast wie du die Micros schlägst.
Ich würde also gerne wissen, was deiner Meinung nach wichtig ist um es richtig zu crushen. Fänd ich persönlich sehr interessant zu sehen ob wir da ein wenig einhergehen
Ok, kann ich gerne machen.
Meiner Meinung nach sind die Micros eher langweilig zu spielen (siehe oben) da man sich die meisten Moves schenken kann und das meist auch einfach tun sollte.
Diese zu kennen ist nicht verkehrt, sie anwenden zu können ist noch besser, allerdings sollte man hier genau abwägen, gegen wen man einen Float z.B. einsetzen kann. Das kann den einen oder anderen bb mehr noch rauskitzeln, aber unsere Hauptwinnings auf den Micros kommen schlicht und ergreifend durch Valuehände gg Fische.
Fische callen mit schwachen Händen zuviel und spielen ihre starken Hände oft tricky oder total extrem. (insta-allin mit AA oder limpcall mit KK fällt mir da spontan ein).
D.h. wir valuebetten meist durch. je nach board eine monsterhand gehen wir damit natürlich auch allin, mit schwächeren madehands(darunter zähle ich auch TPTK) sind wir nach einem raise vom fisch meist hinten.
Unsere Winnings kommen an der Stelle schlichtweg durch folden unsererseits, da wir kein weiteres Geld mehr verlieren wollen.
Winning by folding ist hier die Devise.
Halten wir uns an diese Regeln, kommen die Winnings von ganz alleine. Dazu gehört auch eine Menge Disziplin, ich denke da an AQs, welche ich auch in Position gg einen raise oft auf den micros folde, da die 3bets von fischen einfach extrem zu valueraises hin polarisiert sind und es weitaus einfachere spots gibt, in die ich mich dort verwickeln lassen möchte.
Der nächste Punkt ist, dass wir die Micros auch ganz einfach nur ausgrinden. Durch die hohen Call-Werte der Fische steigt natürlich auch die Varianz, weil meist alle 5 karten aufgedeckt werden und die irgendwelchen mist álá K♣2
auf Twopair treffen etc.
D.h. einfach geduldig das Limit mit Spieldisziplin totgrinden und die eigene Bankroll mittels Rakeback und pure Winnings geht eigentlich stetig nach oben.
Des Weiteren steigt auch das Selbstvertrauen ins eigene Spiel, wenn man auf eine größere Samplesize sieht, dass man +EV spielt. Dann machen einem die Swings auch nichts mehr aus.
Fazit:
- Wenn Fische raisen, folden. auch wenn man sich einredet, so behindert könne der doch nicht spielen. Folde! Er kann es, weil er einfach nicht nachdenkt.
- Valuehände unbalanced spielen. Es achtet NIEMAND auf NL10 auf Balancing (ok, ich mach mir auch auf NL10 Notes bei Regs
) aber Fische werden mit Valuehänden mit ordentlichen Betsizes zur Kasse gebeten. - Samplesize. Varianz ist groß, einfach ausgrinden.
Das sind für mich jetzt so die größten Punkte die mir einfallen, die wohl als "Standard-ABC-Poker" gelten. Gibt noch den einen oder anderen Punkt, aber das sprengt jetzt hier den Rahmen und alles muss ich ja nun auch nicht erzählen
EDIT: Will nochmal klarstellen, dass das für mich nur die Grundpfeiler darstellen, mit denen man die Micros solide schlagen sollte auf eine große Samplesize. Je nach Spielertyp steigt und fällt natürlich nochmal die Winrate, was weiteres Spielverständnis und auch sowas wie Tiltresistenz oder Fleiß angeht.
Ich stimme dir eigentlich bei allem zu außer:
Original von cmdcom
Wenn Fische raisen, folden. auch wenn man sich einredet, so behindert könne der doch nicht spielen. Folde! Er kann es, weil er einfach nicht nachdenkt.
Ist mir persönlich zu pauschal ausgedrückt, aber ich weiß definitiv was du meinst und ich glaube das du es auch richtig weißt.
Es gibt ja die aggressiven und die passiven Fische. Wenn ein aggressiver Fisch raised, calle ich auch noch mit TPMK oder TPBK. Bei einem passiven Fisch bin ich aber wirklich insta raus. Es sei denn wir haben history, ist klar
Ok das kommt mir alles bekannt vor weil ich es mir selbst vor jeder Session predige.
Aber halte ich mich daran
Nein denn meist holt mich die Ungeduld ein und ich lasse mich doch wieder zu irgendwelchen Moves hinreissen.
Muss es echt schaffen mich zusammenzureissen.
BTW:
Limitaufstieg
5 Stacks down...davon einer im Tilt und ein weiterer durch nen...ach lassen wir das.
Der Rest waren halt Standartsetups. Aber idealerweise kommen die Setups scheinbar immer beim Aufstieg...erinner mich da an NL5 Aufstieg.
Aber auch egal da müssen wohl die meisten durch.



