Original von MacSemillian
weil er bewiesen hat, dass fuer endliche zero-sum games (1 poker hand ohne rake) mit beliebig vielen spielern min 1 gleichgewichtsstrategie existiert.
klar existiert ein nash-gleichgewicht, aber ktu fordert ja auch noch eigenschaften an die gleichgewichtsstrategie:
Original von KTU
• EV der Strategie ist 0 oder >0 für alle Strategien der Gegenspieler, die keine Collusion beinhalten.
ich bin mir aber nicht sicher, ob collusion hier überhaupt eine rolle spielt, da sie das payoff-system der spieler nicht ändert.
ferner würde mich interessieren, ob man generell bei nullsummen spielen eine aussage für den payoff einer gleichgewichtsstrategie in einem nicht-gleichgewicht treffen kann. falls er immer konstant wäre (wie bei der gleichgewichtsstrategie von RPS), so hätte jede gleichgewichtsstrategie einen ev von >=0.
ich glaube ktus hypothese stimmt unabhängig davon auf jeden fall, denn:
wenn alle unsere gegenspieler dieselbe gleichgewichtsstrategie spielen, so gibt es für uns ja keine strategie, die besser als ebendiese strategie wäre, welche aber einen EV von 0 hat (wenn das spiel symmetrisch ist, d.h. plätze werden zugelost, stacksizes gleich...).