Danke. Es war nicht so schlimm, ein Paar Tage zu warten, denn ich war natürlich nicht ganz untätig in der Zwischenzeit. Hab auch viele postflop gespielte Hände markiert, die analysiert werden können, wenn die entsprechenden Lektionen absolviert sind.
Hier meine Aufzeichnungen zu Lektion 2:
2.1.1. Artikel: 8 Spielertypen
zu tight, zu weak-> aufloosen
zu loose, zu aggressiv -> rel. tight spielen, nicht in allzu
marginale Spots reinsucken lassen.
sehr weak -> mehr bluffen
sehr aggressiv oder station -> wenig bluffen.
2.1.2. Artikel: Wie Spielst du vor dem Flop?
-> mitgehen 20 z.B. Hero sitzt in BU mit 55 und MP2 openraist 4
BB. Er hat jedoch nur noch 70 BB übrig --> Hero foldet, da MP2
mindestens 80 BB übrig haben müßte, um auf Setvalue mitzugehen.
Wenn ich mit den standardmäßigen 100 BB am
Tisch sitze und 55 habe, kann ich nur einen Openraise bis 5 BB
auf Setvalue mitgehen.
->Raise=4+x BB, wobei x=Anzahl der Limper,
->3-Bet= (3+x)*r, wobei x die Anzahl der Coldcaller ist und r
die Höhe des ursprünglichen Raises
->x-Bet mit x>3=Shove (nur mit AA,Kk)
-> Call 3-Bet: 22-QQ gemäß mitgehen 20, z.B. UTG openraist 3
BB, MP2 min-3-bettet auf 6 BB. Dann kann Hero mit 22
coldcallen, wenn MP2 und Hero jeweils noch mind. 120 BB übrig
haben.
-> wenn ich limpe und Villain minraist, gehe ich mit. Ebenso
wenn ich raise und Villain min-3-bettet.
2.1.3. Odds und Outs schon lange bekannt, im FL täglich Brot
mit allen möglichen komischen Draws. NL i.d.R. schlechtere Odds als bei FL und Betsizes sollen Draws für den Gegner möglichst unprofitabel machen.
2.1.4. Crushing NL50: Preflopspiel
-> Ziel: EV-Maximierung. Das SHC ist solid, aber opfert EV um
schwierige Situationen und klare -EV-Plays zu vermeiden. Es
berücksichtigt nicht die Spielweise der konkreten
Gegner.
-> je mehr Informationen, desto besser kann EV von Aktionen abgeschätzt werden
-> passive Spielzüge wie overlimpen und call nach coldcall
haben gute Odds, können also in ausgesuchten Spots gegen Fische
mit genügend Geld am Tisch auch looser gecallt werden als im
SHC
-> Man muss AK nicht immer 3-betten
Blindsteal:
-> Blindstealhände gg. sehr tighte oder weake Spieler
erweiterbar um sc,s1g,oc,Axo,Kxs
-> Zurückhaltend raisen bei loosen Villains mit kleinem Stack
(CBet-committed)
-> gg. loose Bigstack müssen Hole Cards gutes Potential für
mittelstarke Hände haben, da Foldequity geringer
Isolation:
-> Wenn Limpingrange ungefähr klar, z.B. 22-99, 45s-T9s dann
Alternative zu overlimpen der Isoraise mit dem Vorteil,
dass man auf vielen Flops mit der CBet direkt den Pot gewinnt.
Wichtig ist hierbei v.a. das Straight- und Flushpotential der
Isohände.
Domination:
-> aufpassen mit Kicker -> z.B. AT dominiert A2-A9, aber wird
von AK-AJ dominiert.
2.2.1. Video Preflopplay, O+O: Nette Wdh.
2.2.2. Hasenbraten Vid
-> siehe Artikel
-> Stacksizes sehr wichtig im Vergleich zu FL.
-> ORL bis 40% kann profitabel sein
-> Isoraise: ungefähre FE preflop und am Flop einschätzen,
Vorsicht bei loosen Blinds.
-> Bsphände:
-> AKo: Co vs. BU fold nach Chart, call oop ungünstig, 3-bet möglich wenn BU oft genug broke geht.
-> AKo: CO vs. SB, call nicht so schlecht, weil ip leichter zu spielen, z.B. wenn Villain postflop nit, predictable ist.
2.3. Coaching am 17.7.12 bei CKWebsolutions, ein paar Fragen
gestellt, die im Wesentlichen auch beantwortet wurden (z.B.
betreffs VPIP/PFR mit Einsteigerchart)
HA
2.4.1. An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS
Starting Hands Chart empfohlen und warum?
Antwort: Ich würde im BU und CO deutlich mehr Hände openraisen,
wenn sich abzeichnet, dass die Blinds sehr tight sind. Ich
würde gegen einen loose limpenden Bigstack in später Position,
der am Flop mehr oder weniger fit or fold spielt dann auch so
gut wie gar nicht overlimpen, sondern etliche von den üblichen
Stealhänden isoraisen, sofern sie gutes Flush- u.o.
Straightpotential haben.
2.4.2. Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten
bereitet hat. AKo preflop All-In
2.4.3.
Equity Win Tie
MP3 46.32% 37.92% 8.41% { AKo }
CO 53.68% 45.27% 8.41% { 88+, AJs+, KQs, AKo }
manuell berechnet:
AKo hat gegen Pockets unterhalb von KK ungefähr 45% Equity,
davon gibt es jeweils 6 Combos, also 5*6=30 Combos
gegen KK ca. 30% Equity, gegen AA ca. 7% (Wkt. für QJT auf dem
Board) davon gibt es jeweils 3 Combos.
AKo dominiert AQs,AJs,KQs mit ca. 70%, jeweils 3 Combos. Also
insgesamt 9 Combos.
Gegen AKs bleiben wegen dem Flushdraw exakt 47.5%, das sind 2
Combos.Und von AKo gibt es noch 7 Combos.
Zusammen sind 30+3+3+9+2+7=54 Combos.
Wir berechnen also die Gesamtequity gerundet wie folgt:
1/54*(0.45*30+0.3*3+ 0.07*3+0.7*9+0.475*2+0.5*7)=0.47.
Praxis: 4-tabling ABC Poker auf NL2 FR BSS