So, auf geht es zu meinen Hausaufgaben:
Hausaufgabe 1
Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
- Wie bereits oben erwähnt, fasziniert mich das Glücksspiel. Da Poker ja zum Grossteil einflussbarer als z.B. Roulette ist und man dies auch lernen kann, will ich mich mit dieser Materie beschäftigen.
- Poker setzt so vieles voraus, wie z.B. Geduld. Das Erlernte kann ich auf mein ganzes Leben transferieren und anwenden.
- Zu guter Letzt noch zum Thema Geld. Natürlich will ich damit ein wenig Geld verdienen, zumindest will ich keine stetige Verluste verzeichnen (heisst, dass ich andauernd neu Geld auf das Konto zahlen muss), denn dann müsste ich vom Poker zurücktreten, da mir dies nicht wert wäre.
Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
- Ganz klar, dass ich meine Entscheidungen nicht begründen kann und diese zu harsch tätige. Dies will ich ändern, deswegen poste ich meine strittigen Hände hier im Forum.
- Ich kann die Ranges (Pre- und Postflop) der Gegner nicht einschätzen und unterschätze deren Stärken.
Edit 02.06.2013:
- Wenn ich nicht die totalen Nuts am Flop habe, jedoch meiner Meinung nach vorne liege, setze ich eine viel zu kleine CBet, da ich denke, ich gewinne "zu wenig Geld" wenn der Gegner auf eine hohe Bet von mir aussteigt. Aber mir ist nun klar: Wenn ich nicht die totalen Nuts habe, kann ich bis zum Showdown sehr leicht überholt werden und verliere somit mehr Geld.
--> Erkenntnis kam bei meinem Handpost:
AA gegen Fisch
Ansonsten kann ich nach einer Woche Online-Poker um Echtgeld noch nicht mehr Schwächen aufzählen, werde diese aber ergänzen, sobald mir diese auffallen.
Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
Tight:
Ein Spieler, welcher tight ist, grenzt seine Handrange ein und spielt nicht viele Hände, was wiederum loose bedeuten würde. Ein tighter Spieler wählt seine Handrange sorgfältig aus und spielt nur mit den Starthänden, mit denen er Postflop chancenmässig besser dasteht. Er ist fähig, gut auszusehende Blätter folden zu können, die es aber nicht sind.
Aggressiv:
Ein Spielstiel ist dann aggressiv, wenn die Aktionen Bet oder Raise heissen und nicht check beziehungsweise call. Wir wollen die Initiatoren sein, wenn wir spielen. Das bedeutet, wir raisen Preflop und callen nicht, wie es ein passiver Spieler evtl. machen würde. Wir stellen den Gegner vor schwierige Entscheidungen, da wir Druck auf ihn ausüben und dies mit Händen, welche stark sind und nicht etwa als Bluff.
Hinzu kommt natürlich immer die Position, die wir auf unsere(n) Gegner haben. Darauf möchte ich nicht eingehen, da dies hier nicht gefragt wird.
Vorteile:
- Wir begrenzen unsere Handrange auf die bestmöglichen Hände und verlieren Postflop nicht unnötig Geld, als wenn wir am Flop mit marginaleren Starthänden eingestiegen wären.
- Wenn wir spielen, liegen wir meist(!) vorne und können so den Pot mitnehmen und sind auch bereit, in den Showdown zu gehen.
- Diese Strategie ist am gewinnbringendsten.
- Man braucht selten zu bluffen
Nachteile:
- Wir sind extrem lesbar
- Evtl. gibt es wenig Value, die wir generieren können, wenn Preflop keiner callt
Siggismalls