Hoi,
habe grad während der Session ne kleine Analogie gefunden, wie nah an der Realität Poker doch eigentlich ist. Ich vergleiche mal die Positions mit nem Abend in ner Disco..
UTG / nüchtern:
Poker: Die Hand, die ich von hier spiel muss alles haben: Suitedness, sehr gut connected, auch auf highcardvalue leg ich großen Wert. Ich schmeiß die meisten Hände weg. 10% spielbar.
Disco: Die Frau muss alles haben: gute Figur, schönes Dekollette, und wenn der Charakter von ihr auf die Nerven geht - weg damit und zur nächsten!
MP / erstes Bier:
Poker: Ich bin schon etwas lockerer / looser, kleine Gaps stören mich nicht mehr so arg, solang der Rest passt.
Disco: Ich kann schon über ein paar Kleinigkeiten hinwegsehen.. Muss ja jetz nicht unbedingt die beste Figur sein - soll ja nix für die Ewigkeit werden.
CO / 3-5 Bier:
Poker: Ja ok, mir reicht eigentlich EIN starkes Feature schon fast aus - nutsuit, sehr gute Connectedness, oder Highcardvalue. Wenn eins davon passt ists mir eigentlich schon gut genug.
Disco: Hat die Frau irgendwas? Muss nicht perfekt sein, aber irgendwas sollte ich doch an ihr finden.
BTN / 7-8 Bier:
Poker: Passen ein paar Karten zusammen? Hab ich eine Suit? Dann ists eigentlich schon spielbar!
Disco: Hat die Frau Brüste? Gut, das muss reichen.
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Und was ist mit den Blinds? Brauch ich wohl nicht zu sagen, dass sie die schlechteste Position im Poker sind. Man wird gezwungen einen Einsatz zu machen, obwohl man die Hand ja sowieso nicht spielen will...
Vergleichbar mit den Leuten, die Runde für Runde in der Disco zahlen und schlussendlich mit leeren Händen nach Hause kommen ♦
gn8