Original von JackSparrow0
was ich mit "every hand revealed" eigentlich meinte ist das man theoretisch viel mehr blätter spielen kann als einem die meisten anderen pokerbücher empfehlen
d.h. wenn es einem der eigene stack erlaubt warum nicht billig einen flop - auch mit scheiss karten - ansehen ... und dann je nachdem was drausmachen
Dann endest du als loose passiver Fisch. Und gerade online ist die Spielweise von Gus Hansen sehr unprofitabel, weil er auch von physischen Tells lebt, die er online nicht hat. Ausserdem benötigt man eine menge Postflopskills und krasse Disziplin um einen solchen Stil zu spielen. Das ist nicht so einfach wie man sich das vorstellt.
Ich denke sich was von dem abzuschauen (ausser seinen Umgang mit der weiblichen Bevölkerung) ist pures verbrennen von Geld. Ausser man hats eben drauf, aber das haben wohl die wenigsten.
Also SnGs: Klar Moshman.
MTTs: Harrington als Grundlektüre und dann Erfolg bei Pokerturnieren Band1 und 2. Die Kombination ist Nuts. Kill Everyone ist sehr theoretisch, aber für einen fortgeschrittenen und mathematisch klugen Spieler auch eine wunderbare Lektüre. Kill Phil ist eher für totale Noobs, würde das Buch keinen ambitionierten Spieler empfehlen.
Edit: Mit dem Full Tilt Buch kann man auch nichts falsch machen, vor allem wenn man vor hat auch andere Varianten zu spielen, allerdings gibts im No Limit-Bereich bessere Lektüre, wie oben genannt.