ein ANN funktioniert (in bezug auf poker) so:
ein ann ist im prinzip ein zufällig generierter algorithmus, der zu bestimmten eingabeparameter ausgabeparameter berechnet.
eingabeparameter sind eigene karten, position, board, aktionen des gegners, stacksizes etc.
ausgabeparameter ist im prinzip die line, die man wählt für die gegebenen eingabeparameter. in der praxis allerdings etwas kompilzierter.
ein ann braucht keine db oder so. es funktioniert wie bei darwin. es gibt populationen. eine startpopulation mit random algorithmen. diese algorithmen treten 1on1 gegeneinander an, sogenannte tournament selection. any hand vs any hand auf any boardrunout any position vs any position etc etc.
der algorithmus der am ende up ist, ist besser und wird in die nächste population übernommen. leicht abgeändert, sozusagen eine gewollte mutation.
alles was man als vorraussetzung braucht ist zeit, bzw rechenpower und das ANN mit allem was dazugehört. die ersten populationen machen natürlichen totalen quatsch. je nach dem wie stark man den algorithmus (nicht) eingrenzt, braucht es erstmal paar wenige k populationen bis ein algorithmus regelkundig spielt, also zb nicht checken will, wenn bereits gebettet wurde.
aber man hat mittlerweile eben genug rechnenpower, um auf nem kleinen grid/cluster in 1 monat annähernd gto für hu hinzukriegen.
ka ob der post jmd was bringt, aber es wurde oben im thread gefragt, wie ein ANN funktioniert ♦
edit: natürlich braucht es eine db, in der die ranges abgespeichert werden, aber es braucht keine db mit am tisch gespielten händen, das netz interessieren die durchschnittsranges realer regs nicht. sollte per gto definition eh klar sein.