nur weil der flop das optimum ist immer broke gehn zu müssen ist irgendwie ne dumme kausale kette, findest net?
und die tatsache, dass er hier auch mit KT QT JT callen kann ist auch kein gutes argument. denn man sollte die range im auge behalten mit die villian hier broke gehen wird. und das ist nunmal jedes Overpair, jedes set und eben die 3 Hände von oben, von denen aber leider dank der 2 Ts, die schon weg sind, auch nur die Hälfte der combos möglich sind. Also schon extrem eingeschränkt.
Und gegen so eine range broke zu gehn ist einfach nicht profitabel, sondern ziemlich sicher -EV.
Und das ist halt das problem an ATo. Meistens gewinnt man mit der Hand entweder ein kleinen pot, oder verliert einen großen. Deshalb würde ich mir auch gedanken machen über den passiven defend und die hand wohl eher in die 3bet bluffrange packen, sofern villian loose genug openraist. Wenn nicht, ist eh die frage, ob der defend profitabel ist, OOP und mit so einer hand die sehr likly dazu anregt preflop die falsche entscheidung zu treffen.
Aber zurück zu der Hand.
Natürlich ist die proftiablilät gegen seine brokingrange nicht der einzige faktor der über ein raise entscheidet, denn viel seiner range wird eben auch nicht JJ+ 33,44,TT oder TJ TQ TK sein. Und gegen diesen Teil der Range sollten wir uns fragen was besser ist und womit wir mehr Value kassieren. Denn gegen seine brokingrange würde ich schätzen, dass wir doch eher etwas verlieren.
Wenn wir ihn auf späteren streets niemals mehr weiterbarreln sondern nochnoch fit or fold spielen sehen, macht es kein sinn nur zu callen. Denn dann lassen wir ihn nur seine Equity realisieren.
Wenn wir nicht bereit sind, auf anyovercard auch nochmal zu callen, macht es ebenfalls kein sinn nur zu callen, weil das ist bei einem call dann per gameplan pflicht.
Ich seh leute auf so einem board, besonders wenn ne overcard kommt aber doch gerne nochmal barreln.
aber letztlich ist die frage, die hier wichtig ist: können wir gegen die range, mit der villian am flop nicht broke geht langfristig auf späteren streets value machen.
Und wenn wir diese frage mit Ja beantworten is callen auf jeden fall besser, da wir mit ein broke am flop eben kein value machen langfristig.
Was du mit deine analyse sagst preaver ist, dass du nicht siehst, dass value langfristig möglich ist, und das kann gegnerabhängig durchaus so sein - eben wenn villian zb ab hier nurnoch fit or fold spielt. Ich denke aber, dass gegen fishige spieler, da durchaus noch value zu holen ist und deshalb finde ich callen slightly besser als broke zu gehn, sofern ich keine speziellen read auf villian hätte, dass er sehr ehrlich weiterspielt. dann würde ich wohl hier auch raisen.
aber es gibt sicher auch hier, für beides gründe und die einfachere und vielleicht auch standard line wäre wohl der broke.
denn natürlich spielen wieder faktoren wie: "was is für anfänger besser geeignet" mit in die entscheidung- aber dass ich darauf net soo großen wert lege, ist ja nun bekannt.